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Musik-Streaming: Spotify-Alternative Rdio startet mit breitem Angebot, in den USA

Mit Rdio haben die Syke/Kazaa/Joost-Gründer Niklas Zennstrom und Janus Friis ein neues Musik-Streaming-Angebot gestartet, dass den umkämpften Markt im Sturm erobern soll. Die Spotify-Alternative glänzt durch ein breites Angebot mit über 7 Millionen Titeln und einem interessanten Preismodell. Die Anfang Juni gestartete Betaphase wurde nach zwei Monaten abgeschlossen und Rdio ist jetzt für alle offen - zumindest wenn man in den USA oder Kanada lebt.

Musik-Streaming: Spotify-Alternative Rdio startet mit breitem Angebot, in den USA

Rdio bietet für eine Monatspauschale von 9,99 US-Dollar eine Musik-Streaming-Flatrate für den online- und offline-Betrieb an. Wer auf den offline-Betrieb verzichten kann zahlt sogar nur schlanke 4,99 US-Dollar im Monat. Die User können rdio auf ihrem Desktop genauso nutzen, wie auf ihren mobile Geräten. Neben einer Web-App gibt es für den cloudbasierten Dienst auch Apps für iPhone, iPad, Android und BlackBerry. Zur Verfügung stehen die Titel der vier größten Plattenfirmen Sony, EMI, Universal und Warner Music Group.

Dazu hat Rdio seit dem Start der Betaphase vor zwei Monaten weitere Gespräche mit einer Reihe von Independent Labeln erfolgreich abschließen können, so dass die Anzahl der verfügbaren Titel jetzt die Schwelle von 7 Millionen überschritten hat. Auch technisch konnte man nachlegen und verbesserte in vielen kleinen Schritte die Apps für die mobilen Geräte. Möglich sind nun auch unterbrechungsfreie Übergänge zwischen Titeln auf einem Album, so dass es beispielsweise bei Live-Aufnahmen nicht mehr zu störenden Pausen kommt.

Rdio soll auf allen Plattformen verfügbar sein

Musik-Streaming gehört die Zukunft - auch in Deutschland?

Der amerikanische Markt gehört sicher zu den wichtigsten überhaupt, das gilt auch oder gerade für das . Mit Rdio bekommen Angebote wie das populäre Pandora oder das Startup MOG einen neuen Konkurrenten. Doch der Markt ist noch relativ jung und bietet genügend Platz für mehrere Startups nebeneinander. Ändern könnte sich das, wenn die IT-Giganten ins Rennen einsteigen. Bei Apple halten sich hartnäckig Gerüchte um ein „iTunes für die Cloud“ und auch Google wird sich den zukunftsträchtigen Markt nicht entgehen lassen wollen. Dritter im Bunde ist HP, der erst kürzlich den Musik-Streaming-Dienst Melodeo für 30 Millionen US-Dollar übernommen hat.

Für Deutschland ergibt sich leider ein komplett anderes Bild. Statt der Auswahl zwischen Rdio, Pandora, MOG oder auch Spotify gibt es hierzulande, auch dank der mächtigen Verwertungsgesellschaft GEMA, noch keines der populären Angebote aus dem Ausland. Ganz verzichten muss man aber auch in Deutschland nicht auf Musik aus dem Web. Möglichkeiten bieten zum Beispiel steereo oder simfy.

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