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MWC 2014: Blackphone – Das Privacy-Smartphone im Hands-On

Das Blackphone vereint eine Vielzahl von verschiedenen Sicherheitsprodukten. (Foto: t3n)

Das Blackphone soll die sichere Alternative zu gängigen Android-Smartphones sein. Wie haben uns das Privacy-Telefon für euch auf dem Mobile World Congress 2014 angeschaut.

Blackphone: Der Alptraum der NSA im Smartphone-Format?

Nicht erst seit den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden wünschen sich viele Nutzer etwas mehr Sicherheit, was ihre persönlichen Daten betrifft. Vor allem unsere Smartphones mit ihrer konstanten Verbindung zum Internet machen Menschen in der Post-PRISM-Ära mehr und mehr Sorgen. Auf das Smartphone völlig verzichten möchten hingegen die wenigsten. Damit sie das auch nicht müssen, wurde das Blackphone entwickelt.

Das Blackphone soll ein besonders sicheres Smartphone sein. Es wurde von Silent Cirlce, der Firma des Sicherheitsexperten und PGP-Erfinders Phil Zimmermann, und dem spanischen Smartphone-Hersteller Geeksphone entwickelt. Grundlage ist eine angepasste Version von Android die sich PrivatOS nennt. Hinzu kommen verschiedene Privacy-Apps von Silent Circle mit denen sich beispielsweise Telefonate oder Chats verschlüsseln lassen. Auch einen verschlüsselten Kalender bringt das Blackphone mit. Die Silent-Circle-Produkte können Nutzer für zwei Jahre ohne zusätzliche Kosten nutzen. Außerdem bekommen Käufer die Möglichkeit, drei Freunden die Apps für je ein Jahr zur Verfügung zu stellen.

Das Blackphone vereint eine Vielzahl von verschiedenen Sicherheitsprodukten. (Foto: t3n)
Das Blackphone vereint eine Vielzahl von verschiedenen Sicherheitsprodukten. (Foto: t3n)

Zusätzlich bekommen Nutzer Zugriff auf den VPN-Service von „Disconnect“, den Blackphone-Besitzer für zwei Jahre ohne zusätzliche Kosten für jeweils bis zu einem Gigabyte im Monat zum sicheren Surfen verwenden können. Zum Speichern der eigenen Daten bekommen Käufer fünf Gigabyte bei dem Cloud-Speicher-Dienst SpiderOak, der die Daten der Nutzer verschlüsselt abspeichert und nach eigenen Angaben keine Möglichkeit dazu hat, die Daten der Nutzer auszulesen.

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Blackphone: Angaben zur Hardware bleiben vage

Zu den technischen Daten des Smartphones machen die Hersteller leider keine vollständigen Angaben. Immerhin soll das Smartphone mit einer vierkernigen CPU ausgestattet sein, die auf über zwei Gigahertz getaktet wurde. Das verbaute IPS-Display ist 4,7 Zoll groß und soll über eine HD-Auflösung verfügen. Das Blackphone bietet zwei Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 16 Gigabyte internen Speicher. Die Kamera auf der Rückseite des Privacy-Smartphones löst mit acht Megapixeln auf, während die Front-Kamera es auf 1,3 Megapixel schafft. Wir haben uns den aktuellen Prototyp auf dem MWC 2014 in Barcelona vorführen lassen.

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Das Blackphone dürfte seinen Nutzern einen echten Sicherheitsgewinn gegenüber gängigen Android-Geräten bieten. Dennoch stellt sich natürlich die Frage, wie stark die Anpassungen im PrivatOS eigentlich sind. Die installierten Silent-Circle-Apps könnten Nutzer auch auf jedem anderen Android-Smartphone nutzen. Allerdings würden dafür zusätzliche Kosten anfallen. Auf Nachfrage betonten die Macher, dass die Entwicklungsarbeit vor allem im Berechtigungs-Manager der Blackphone liegt, sowie in der individuellen Android-Version, die keinerlei Nutzerdaten sammeln soll. Auch bleibt weiterhin zu beachten, dass eine vollständige Sicherheit mit keinem Smartphone gewährleistet werden kann. Das Blackphone kann ab sofort auf der Blackphone-Webseite bestellt werden. Inklusive Steuern kostet das Gerät für Käufer in Deutschland 748,51 US-Dollar, was derzeit etwa 544,61 Euro entspricht.

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2 Reaktionen
Elv

Aber Sicherheit (verschlüsselte Verbindung) gibt es nur mit 2 Blackphone, oder?

Teppiche

Hm wenn die Hardware nicht stimmt wirds Imho keiner "zu diesem Preis" kaufen! Ich hoffe Apple lernt aus dem Debakel und veröffentlicht dieses Jahr das iPhone 6S ( S für Sicherheit )

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