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N26 greift den Versicherungsmarkt an

    N26 greift den Versicherungsmarkt an
Die N26-Gründer Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal. (Foto: N26)

Erst die Banken, jetzt die Versicherungen? Das Berliner Fintech N26 will seinen Kunden bald auch einen digitalen Versicherungsservice bieten. Das soll Geld und Papier sparen.

Es ist mal wieder soweit: N26, das Berliner Fintech mit dem Smartphone-Konto, stellt ein neues Produkt vor. Dieses Mal allerdings sollen nicht etwa die Banken, sondern Versicherungen ins Visier des Unternehmens genommen werden. „Die Digitalisierung im Versicherungsmarkt geht nur langsam voran. Kunden stehen noch immer Offline-Strukturen gegenüber und einer Menge Papier“, lässt sich Maximilian Tayenthal, einer der Gründer von N26, in einer Mitteilung zitieren.

N26 kündigt Versicherungsservice an

So soll N26 Insurance aussehen. (Bild: N26)

Wie N26 am Montag erklärte, will das Unternehmen dieses Problem mit einem digitalen Versicherungsservice lösen. Mit „N26 Insurance“ soll es den rund 300.000 Kunden bald möglich sein, ihre Versicherungspolicen zentral auf dem Smartphone zu verwalten. Zum Funktionsumfang des Angebots gehört demnach unter anderem die Anzeige wichtiger Details zum Versicherungsschutz wie beispielsweise Raten, Zahlungsfrequenz, Versicherungsbeginn und -ende. Auch Schadensmeldungen sollen sich über die App mit wenigen Klicks und ohne Papierformulare erstellen lassen.

Ähnlich wie bereits bei Einführung seiner Anlageprodukte setzt N26 auch beim Versicherungsservice auf den Plattformgedanken und externe Partner. Technisch basiert der Service auf der Technologie des deutschen Robo-Advisors Clark, der bestehende Versicherungsverträge von Kunden analysiert und Optimierungen vorschlägt. Der Robo-Advisor erfasst nach eigenen Angaben Tarife von mehr als 160 Versicherungsgesellschaften.

N26 stellt Beta-Version für Juli in Aussicht

Alle Funktionen von „N26 Insurance“ stehen Kunden zu Beginn aber wohl nicht zur Verfügung. Das Fintech will sein Produkt in einem mehrstufigen Prozess ausrollen, eine erste Beta-Version mit Grundfunktionen wie etwa einem Dashboard für alle Versicherungen soll demnach bis Ende Juli zur Verfügung stehen.

Wie N26 auf Anfrage mitteilte, sollen nach Abschluss der Betaphase auch neue Versicherungen abgeschlossen und alte gekündigt werden können. Während der Service für Kunden kostenlos ist, verdient N26 an Vermittlungsprovisionen mit.

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2 Reaktionen
Bernhard
Bernhard

Vielleicht sollten N26 erst einmal das Banking rund bekommen? Da hängen die klassischen Banken inzwischen N26 nicht nur beim Thema Innovation ab. Von der gruselig-schlechten App möchte ich gar nicht sprechen.

Abgesehen davon: mit der Funktion verliert N26 für mich jede Glaubwürdigkeit. Wer ist heute denn noch so dumm und macht einen Versicherungsvergleich nur über einen Anbieter. Vergütung über Provision an das Vergleichsportal bedeutet quasi automatisch das ich das schlechteste Angebot bekomme. Grund: Schlechte Anbieter bezahlen gerne mehr für eine hohe Position, während gute Anbieter lieber ihr Produkt verbessern. Damit ist das Interesse von N26 genau das Gegensatz von meinem Interesse.

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Peter
Peter

Ganz schlechter Name. Dachte gerade erst, was hat der TV-Sender damit zu tun ^^

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