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N26-Konkurrent: Avuba wirft endgültig das Handtuch

    N26-Konkurrent: Avuba wirft endgültig das Handtuch

Das Avuba-Team in Berlin.(Foto: Avuba)

Aus nach dem zweiten Anlauf: Kein halbes Jahr nach dem Pivot streicht das Fintech-Startup Avuba die Segel. Kunden haben bis Ende Januar 2017 Zeit, ihre Konten zu räumen.

Avuba: N26-Konkurrent hat Insolvenz angemeldet

Das Banking-Startup Avuba, das vor allem N26 Konkurrenz machen wollte, hat am 11. November 2016 Insolvenz angemeldet. Das bestätigt das Unternehmen auf seiner Website. Die Konten der Nutzer werden am 30. Januar 2017 geschlossen. Bis dahin sollten Kunden ihr Geld auf ein anderes Bankkonto übertragen. Das soll wahlweise auch direkt über die Angabe einer IBAN und BIC im Kunden-Chat möglich sein.

N26-Konkurrent: Avuba entwickelte ein Girokonto speziell für Smartphone-Anwender. (Foto: Avuba)
N26-Konkurrent: Avuba entwickelte ein Girokonto speziell für Smartphone-Anwender. (Foto: Avuba)

Ursprünglich war Avuba 2013 angetreten, um einen Peer-to-Peer-Payment-Dienst auf die Beine zu stellen. Die Idee: Per SMS in wenigen Sekunden Geld an Menschen zu verschicken, ohne deren Kontodaten zu kennen. Wie bei anderen Anbietern mit ähnlichem Ansatz blieb der erhoffte Kundenansturm jedoch aus. Im August 2016 folgte dann die Neuausrichtung.

Statt Bezahlungen per SMS abzuwickeln, positionierte sich Avuba mit einer neuen Banking-App als N26-Konkurrent. Allerdings konnte das Team sich keine ausreichende Anschlussfinanzierung sichern und wird daher jetzt endgültig schließen – das erklärte Avuba-Gründer Jonas Piela gegenüber Gründerszene.

Avuba wollte sich mit virtueller Kreditkarte von N26 absetzen

Avuba-Kunden bekamen nicht nur eine physische Kreditkarte, sondern erhielten auch Zugriff auf eine virtuelle Zweit-Karte. Die war direkt in der App hinterlegt und für die Bezahlung im Internet gedacht. Das sollte vor allem der Sicherheit dienen. Im Schadensfall konnten Kunden jeweils eine der beiden Karten sperren, ohne den Zugriff auf die andere zu verlieren.

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1 Reaktionen
Christian
Christian

"Kunden haben bis Ende Januar 2016 Zeit, ihre Konten zu räumen."

Hmm... das wird aber schwer für die Kunden.

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