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Von Yammer gelernt: Ex-Microsoftler entwickeln clevere Projektmanagement-Suite Nama

Von Yammer gelernt: Ex-Microsoftler entwickeln clevere Projektmanagement-Suite Nama

Nama ist ein neues Projektmanagement-Tool, das ihr über eine und auf dem nutzen könnt. Die Macher haben zuvor an gearbeitet. Wir haben uns das Tool für euch angesehen.

Von Yammer gelernt: Ex-Microsoftler entwickeln clevere Projektmanagement-Suite Nama
Name ist ein umfangreiches Projektmanagement-Tool für Unternehmen jeder Größe. (Screenshot: Nama)
Nama ist ein umfangreiches Projektmanagement-Tool für Unternehmen jeder Größe. (Screenshot: Nama)

Nama: Das Projektmanagement-Tool ehemaliger Yammer-Mitarbeiter

Nama wurde als Werkzeug zum für Firmen jeder Größe entwickelt. Ein Teil des Teams hat zuvor am Enterprise-Social-Network Yammer gearbeitet. Es ist daher wenig überraschend, dass auch Nama die Möglichkeit zur Echtzeit-Kommunikation über Chats bietet. Während die Kommunikation über Yammer aber vergleichsweise unfokussiert verläuft, sind die Chats in Nama direkt mit Projekten oder Tasks verknüpft, an denen ein Mitarbeiter gerade arbeitet.

Ein Projekt kann in Nama im Grunde alles von einer simplen To-Do-Liste bis zur Entwicklung eines neuen Produkts sein. Für jedes Projekt lassen sich einzelne Tasks anlegen und den jeweiligen Mitarbeitern zuweisen, die diese Aufgaben erledigen sollen. Über die schon erwähnte Chat-Funktion können sich Projekt-Mitglieder direkt austauschen. Es ist aber auch möglich, Konversationen im Bezug auf einzelne Tasks zu führen. Daher werden jeweils nur die Teammitglieder behelligt, die auch tatsächlich in die jeweiligen Prozesse involviert sind. Die gesamte Diskussion findet sich jederzeit unterhalb des dazugehörigen Tasks, damit er für alle Beteiligten leicht auffindbar ist.

Nama verlangt automatisch eine Erklärung, wenn sich Teammitglieder nicht an festgelegte Prioritäten halten

Darüber hinaus lassen sich Tasks mit Nama auch priorisieren. Wenn ein Mitarbeiter einen Task abarbeitet, der nicht ganz oben auf seiner Liste steht, fragt Nama automatisch nach, warum er oder sie diesen Task zuerst bearbeitet hat. So wird auch für den Projektleiter klar, warum der Mitarbeiter sich so entschieden hat – ohne dass er persönlich nachfragen muss. Auch wenn ein schon abgearbeiteter Task erneut bearbeitet wird, erkundigt sich Nama nach den Gründen und leitet die Antwort entsprechend weiter.

Der Fortschritt an einem Projekt kann anhand eines Diagramms visualisiert werden. So können Teamleiter schnell überblicken, ob es eine Diskrepanz zwischen dem angestrebten Zeitplan und der tatsächlichen Leistung der Teammitglieder gibt. Neben der Web-App bietet Nama auch eine praktische iOS-App, über die Mitarbeiter auch unterwegs auf Nachrichten reagieren oder Tasks anlegen können. Teams mit bis zu zehn Mitarbeitern können eine eingeschränkte Version von Nama kostenlos nutzen. Größere Unternehmen greifen entweder zum Standard-Paket für fünf US-Dollar pro Monat und User oder zur Pro-Version. Die kostet acht US-Dollar pro Monat und enthält sämtliche Features. Wer will, kann die Pro-Version 60 Tage lang kostenfrei testen.

Wem das Tool nicht zusagt, der sollte einen Blick auf unseren Artikel „Von agil bis klassisch: 10 kostenlose Projektmanagement-Lösungen“ werfen.

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3 Antworten
  1. von Frank W am 31.07.2014 (11:48 Uhr)

    bei uns läuft grad ein Pilotprojekt mit Stackfield (stackfield.com) und wird sehr gut angenommen. Kann ich jedem empfehlen, vor allem weil die Daten auch noch hier in Deutschland bleiben.

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  2. von Steffi am 31.07.2014 (11:52 Uhr)

    @Frank: kann ich nur bestätigen

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  3. von tw am 31.07.2014 (22:00 Uhr)

    guter tipp @frank
    erinnert mich n bissl ein aelteres googleprojekt (wave hiess es glaub ich)

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