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Nerd-Chic: Quelloffene Binär-Uhr statt Smartwatch

    Nerd-Chic: Quelloffene Binär-Uhr statt Smartwatch

Binär-Uhr für Nerds. (Foto: Jordan Wills)

Ein Entwickler aus Texas hat mit seiner Binary-Watch eine schicke Armbanduhr für Nerds vorgestellt. Wer will, kann die quelloffene Uhr selbst nachbauen.

Binary-Watch: Auch so kann eine Uhr aussehen. (Foto: Jordan Wills)
Binary-Watch: Auch so kann eine Uhr aussehen. (Foto: Jordan Wills)

Binäre Armbanduhr für Nerds: Es muss keine Smartwatch sein

Smartwatches sind wieder in aller Munde: Zu erst konnte die Pebble Time in Rekordzeit mehr als 17 Millionen US-Dollar über Kickstarter einnehmen, dann gab Apple den Verkaufsstart der Apple Watch zum 24. April 2015 bekannt. Vor allem Letztere dürfte sich in gewissen Kreisen zu einem angesagten Modeaccessoire entwickeln.

Wirklich nerdy ist all das aber nicht. Das dachte sich wohl auch der texanische Ingenieur Jordan Wills. Er versuchte seiner Liebe für eingebettete Systeme auch äußerlich Ausdruck zu verleihen und entwickelte daher eine binäre Armbanduhr.

Binary-Watch: Auch so kann eine Uhr aussehen. (Foto: Jordan Wills)

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Wills Binary-Watch besteht aus einer Leiterplatine, zwei Knöpfen und einer Reihe extrem heller LED. Der eingesetzte PIC18F24J11-Mikrocontroller kann über ein Flachbandkabel programmiert werden, das praktischerweise auch eine Zweitfunktion als Armband einnimmt. Dank des sehr geringen Stromverbrauchs schätzt Wills die Lebensdauer der verwendeten Knopfzelle je nach Nutzung auf etwa drei Monate. Klar: Seine Uhr kann bloß die Zeit und das Datum anzeigen, aber sie ist eben auch ein krasser Gegenentwurf zur Apple Watch, deren Akku gerade mal genug Saft für 18 Stunden hat.

Binary-Watch: Hardware-Pläne und Software-Quellcode stehen auf GitHub bereit

Zwar hat Wills seine Binär-Uhr in einer kleinen Stückzahl produzieren lassen und zum Verkauf angeboten, sie war aber schon nach kurzer Zeit ausverkauft. Für passionierte Hardware-Tüftler sollte das allerdings kein größeres Problem darstellen, da Wills die Hardware-Pläne und den Quellcode der dazugehörigen Software auf GitHub veröffentlicht hat.

Wer will, kann sich die Uhr also selbst nachbauen. Alle anderen werden leider warten müssen, bis Wills eine zweite Charge aus China erreicht. Die soll aber schon bestellt sein.

via hackaday.com

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