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Entwicklung & Design

Ein großer Schritt: Microsoft stellt .NET unter Open-Source-Lizenz und kündigt Linux- und Mac-Versionen an

    Ein großer Schritt: Microsoft stellt .NET unter Open-Source-Lizenz und kündigt Linux- und Mac-Versionen an

.NET wird Open-Source. (Grafik: Microsoft)

Microsoft wird .NET unter eine Open-Source-Lizenz stellen. Auf Basis des Codes sollen dann auch Versionen für Linux und OS X entstehen.

.NET: Software-Plattform soll bald auch für Linux und OS X verfügbar sein

Microsoft hat auf der Online-Konferenz connect(); einen überraschenden Schritt angekündigt: Die .NET-Plattform soll unter der freien MIT-Lizenz veröffentlicht werden. Dazu gehören ASP.NET, der .NET-Compiler, die .NET-Core-Runtime, das Framework und dazugehörige Libraries. Auf Basis des Codes soll, so Microsoft, .NET auch in Versionen für Linux und OS X entwickelt werden. Die Koordinierung des Open-Source-Projekts soll die .NET Foundation übernehmen.

Mit dem Mono-Projekt gibt es seit geraumer Zeit eine .NET-kompatible Entwicklungs- und Laufzeitumgebung auf Open-Source-Basis. Zwar war der .NET-Quellcode schon länger unter einer Shared-Source-Lizenz einsehbar, die erlaubte aber keine direkte Verwendung des offengelegten Codes. Xamarin, das federführende Unternehmen hinter dem Mono-Projekt, musste daher alle Funktionen nachbauen. In Zukunft sollen Microsoft und Xamarin zusammen mit der Open-Source-Gemeinde die gemeinsame Codebasis von .NET weiterentwickeln.

Microsoft stellt .NET unter eine Open-Source-Lizenz. (Grafik: Microsoft)
Microsoft stellt .NET unter eine Open-Source-Lizenz. (Grafik: Microsoft)

.NET: Microsoft geht neue Wege

Mit dem Schritt scheint Microsoft auf die sich verändernde Marktsituation zu reagieren. Server-Seitig wird setzen heutzutage einfach zu viele Unternehmen auf Linux. Gleichzeitig erhöht das Unternehmen potenziell die Nutzungsbasis der eigenen Entwicklerwerkzeuge. Einnahmen aus dem quelloffenen .NET könnten außerdem über Microsofts Cloud-Plattform Azure generiert werden.

Während der ehemalige Microsoft-CEO Steve Ballmer früher seine Begeisterung für Entwickler mit einem euphorischen „Developers, Developers, Developers“ in die Welt hinausschrie, scheint sein Nachfolger Satya Nadella eine stillere und zugleich offenere Strategie zu verfolgen. Inwiefern sich das auch für das Unternehmen auszahlen wird, bleibt abzuwarten. Aus Sicht der Entwicklergemeinde ist der Schritt aber zweifelsohne zu begrüßen.

via www.wired.com

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2 Reaktionen
www.grepmaster.eu
www.grepmaster.eu

Hallo ...,

mir scheint MS erkennt dass unixoide OS zunehmend an Bedeutung gewinnen und MS-Produkte somit Relevanz einbüßt.

Mobile Geräte dominieren, bestimmen die IT-Branche ... und wenn diese Hardware schon so hochpreisig ist sollte Software nicht den Preis weiter in die Höhe treiben ... aus diesem Grunde läuft die Majorität solcher Gerätschaften mit unixoiden OS.

Dadurch bedingt wurden / werden MS-Nutzer an unixoide OS herangeführt ...!

Es ist ein logischer Schritt für MS mit Linux anzubändeln ... bevor in naher Zukunft MS ggf. evtl. in der Bedeutungslosigkeit verschwindet!

Linux ist nicht mehr wegzudenken, totzuschweigen ... und ist nun auch für nicht (linux- / it-)affine Anwender bedienbar.

Aber ..., wer braucht schon MS '.NET' - vermutlich die Wenigsten; es ist wahrscheinlich nur ein verzweifelter Versuch von MS seine Dienste / Produkte mit unixoiden Systemen zu verflechten um sich langfristig im Geschäft zu halten.

Ciao, Sascha.

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Elv
Elv

ich bin mal gespannt, wie die Portierungen die indiverente GUI bei Linux und OS X behandeln. Hauptsache die Ergebnisse sehen Nativ aus. Ein Windows GUI auf OS X wird nicht akzeptabel sein.

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