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Entwicklung & Design

Netflix: Mit diesen Tools arbeiten die Entwickler bei dem Streaming-Giganten

    Netflix: Mit diesen Tools arbeiten die Entwickler bei dem Streaming-Giganten

Netflix. (Foto: GongTo / Shutterstock.com)

Netflix ist einer der bekanntesten Player im Film-Streaming-Segment. Wir werfen einen Blick auf die Tools, die bei Netflix intern bei der Software-Entwicklung zum Einsatz kommen.

Nebula, Jenkins, Spinnaker: Auf diese Tools setzen die Entwickler bei Netflix

75 Millionen Nutzer sehen sich Filme oder Serien über den Streaming-Anbieter Netflix an. In einem Blogbeitrag hat das Entwicklerteam des Unternehmens jetzt einen Einblick in ihren Workflow gegeben. Wobei sich nicht alle Teams an genau diesen Arbeitsweg halten, da Netflix es den Entwicklerteam letztlich freistellt, mit welchen Tools sie arbeiten. Weichen sie von der hier beschriebenen offiziellen Weg ab, müssen die Teams sich allerdings auch selbst um die Wartung dieser Tools kümmern.

Bei allen Teams, die auf den offiziellen Weg setzen, sieht der Workflow wie folgt aus: Für den Build-Prozess setzen die Netflix-Entwickler auf Nebula. Dabei handelt es sich um eine von Netflix selbstentwickelte und quelloffene Sammlung von Plugins für das Build-System Gradle. Für Gradle haben sich die Netflix-Entwickler entschieden, weil es einfach damit ist, testbare Plugins zu schreiben und gleichzeitig die Größe der Build-Files gering zu halten.

Der Entwickler-Workflow bei Netflix. (Grafik: Netflix)
Der Entwickler-Workflow bei Netflix. (Grafik: Netflix)

Software-Entwicklung bei Netflix: Von Jenkins bis Spinnaker

Nachdem der Code lokal getestet wurde, wird er in das entsprechende Git-Repository gepusht. Jeder Commit löst eine Aktion bei Jenkins aus. Jenkins ist eine quelloffene Automatisierungslösung, die bei Netflix für die kontinuierliche Integration verwendet wird. Applikationen werden so beispielsweise als Debian- oder RPM-Pakete gepackt und in einem Package-Repository für den nächsten Schritt verfügbar gemacht.

Jedes Deployment resultiert bei Amazon in der Erschaffung eines neuen Amazon-Machine-Image (AMI). Dabei handelt es sich um die notwendigen Informationen, die AWS für den Start einer neuen Server-Instanz in der Cloud benötigt. Anschließend liest Spinnaker, Netflix selbstentwickelte Continuous-Delivery-Plattform, die AMI aus und generiert üblicherweise eine Testumgebung. Jetzt werden eine Reihe von Standardtests durchgeführt, bevor das weitere Deployment mit Spinnaker erledigt wird.

Spannend in diesem Kontext ist auch unser Artikel „Netflix veröffentlicht quelloffene Continuous-Delivery-Plattform: Spinnaker unterstützt AWS, Google Cloud und bald auch Azure“.

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