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Digitale Gesellschaft

Netzneutralität: Google und Verizon dementieren Pläne zur Verletzung der Netzneutralität

    Netzneutralität: Google und Verizon dementieren Pläne zur Verletzung der Netzneutralität
Google CEO Eric Schmidt (Foto: World Economic Forum, Flickr.com)

Google und Verizon haben auf den Bericht der New York Times reagiert und sich abermals für ein offenes Internet und die Wahrung der Netzneutralität ausgesprochen. Die New York Times berichtete über fortgeschrittene Gespräche zwischen dem Suchmaschinengiganten und dem Internet Service Provider, in denen es angeblich um die Anmietung oder den Kauf schneller Datenverbindungen gehen sollte, mit denen Google seine Datenpakete priorisiert durch das Netz schicken könne.

Auf Anfrage des Guardian erklärte ein Google-Sprecher:

Die New York Times liegt einfach falsch. Wir haben nie irgendwelche Gespräche mit Verizon über Zahlungen für die Übermittelung von Google-Traffic gehabt. Wir stehen auch weiterhin für ein offenes Internet ein, wie wir es bisher immer getan haben.

Auch Verizon bezeichnete die Darstellung der New York Times als falsch. Das Ziel von Verizon sei vielmehr die Schaffung von gesetzlichen Rahmenbedingungen, die die Offenheit des Internets gewährleisten und die Verantwortlichkeit dafür in die Hände der Federal Communications Commission (FCC) legen.

Auch Google CEO Eric Schmidt wurde auf einer Veranstaltung zu den Verhandlungen mit Verizon befragt und erklärte:

Wir sprechen schon lange mit Verizon und versuchen dabei Einigkeit darüber zu erzielen, wie eine Definition von Netzneutralität aussehen könnte.

Google CEO Eric Schmidt (Foto: World Economic Forum, Flickr.com)

Die FCC, die seit einigen Monaten an den neuen Richtlinien zur Aufrechterhaltung der Netzneutralität arbeitet und dabei auch hinter verschlossenen Türen mit Google und Verizon gesprochen hat, hat in ihren Bemühungen einen Rückschlag einstecken müssen. Zwar habe man bei den Gesprächen, bei denen auch Vertreter von AT&T und Skype angehört wurden, erste produktive Ansätze verbuchen können, eine solide Basis für die langersehnten Rahmenbedingungen sei aber noch nicht in Sicht. Man habe daher beschlossen, die Verhandlungen mit den IT-Unternehmen nicht weiter fortzuführen.

Bildnachweis: Foto von World Economic Forum auf Flickr. Lizenz: CC BY

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1 Reaktionen
Andreas Lenz

wieso sieht erich eigentlich immer so zerknautscht aus?

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