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Netzwerk für Kreative: Designer meets Startup

Die Kreativ-Community Hunie vernetzt Designer mit und bietet verschiedene Möglichkeiten, wie beide Seiten zusammen finden. Designer können ihre Kreativleistung als Investment einbringen oder als Co-Gründer agieren. Die Entwicklung des Netzwerkes macht deutlich, wie stark Startups und Kreative in Zukunft zusammenwachsen. Auch Crowdfunding-Plattformen springen auf den Zug auf.

Netzwerk für Kreative: Designer meets Startup

Hunie: Designer bieten Kreativleistung als Investment an

Hunie ist ein Netzwerk für Kreative, das Designer mit Startups vernetzen möchte. Gestartet als reine Designer-Community namens DesignersCouch hat sich die Plattform seit dem Relaunch diesen Sommer auf Startups ausgeweitet, da die Kombination Startup und Designer immer wichtiger wird: Mehr und mehr Kreative ziehen junge Startups großen Unternehmen als Auftraggeber vor, umgekehrt wächst im Startup-Bereich die Wichtigkeit von und User Experience. Während früher die reine Entwicklung der wichtigste Part beim Aufbau eines Startups war, sei der Design-Aspekt heute mindestens genau so wichtig, so das Team auf dem eigenen Blog.

Kreativ-Netzwerk Huni: Designer müssen eingeladen werden, Startups können pitchen.

Bei Hunie haben Designer und Startups verschiedene Möglichkeiten, um zueinander zu finden. Startup-Gründer haben Einsicht in die Portfolios der Designer und können diese als Co-Gründer, Angestellte sowie für freiberufliche Aufträge gewinnen. Darüber hinaus können Designer ihre Kreativleistung auch als Investment anbieten, was für Startups eine interessante Möglichkeit ist: Der größte Kostenaufwand bei Startups besteht aus Dienstleistungen wie Webdesign und Programmierung. Außerdem ist es für Jungunternehmen nicht immer einfach, spezialisierte Designer, Illustratoren und Fotografen zu finden.

Trend: Dienstleistung als Investment

Auf die Möglichkeit, Designer und Startups auf neue Weise zu vernetzen, springen auch verschiedene neue Crowdfunding-Plattformen auf. So ermöglichen zum Beispiel UFOstart und Welcome Investment, Dienstleistungen wie Design und Entwicklung als Investment anzubieten. Für Startups ist dies eine gute Lösung, weil sie dadurch weniger Startkapital benötigen und die Zusammenarbeit mit den Dienstleistern enger ist, als wenn diese per Auftrag angeheuert würden.

Bei Hunie stellen Designer ihr Portfolio aus, werden von Startups gesehen und bekommen Feed-back von anderen Designern.

Da Hunie den Standard seiner Kreativ-Community möglichst hoch halten will, können Designer nur beitreten, wenn sie von einem anderen Mitglied eingeladen wurden. Bisher sind bereits über 8.000 Designer in das Netzwerk aufgenommen. Auch Startups müssen um die Aufnahme pitchen. Auch wenn es also nicht ganz einfach ist, in die Community aufgenommen zu werden: Das Konzept des US-amerikanischen Unternehmens ist vielversprechend und wartet auf eine deutsche Entsprechung, da Berlin ebenfalls immer stärker zu einem Hotspot der Startup- und Kreativszene wird.

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