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Hardware

MacBook: Der wahre Hingucker der Apple Keynote

    MacBook: Der wahre Hingucker der Apple Keynote

Das neue MacBook ist dünner, kleiner und leichter als alle bisherigen Modelle. (Foto: Apple)

Apple hat auf seiner Pressekonferenz neben seiner Smartwatch auch ein neues MacBook-Modell vorgestellt. Wie vorab bereits vermutet wurde, kommt das Gerät mit einem zwölf Zoll großen Retina-Display und mit einem einzigen USB-Anschluss aus, der fast alle bisherigen Schnittstellen ersetzt.

Neben neuen Details zur Apple Watch hat Apple heute auf seiner Pressekonferenz ein mutiges neues Gerät vorgestellt. Das neue MacBook verzichtet komplett auf einen Namenszusatz – kein Air, kein Pro, kein Plus. Es entspricht in Ausstattung und Optik ziemlich genau den vor zwei Monaten bekanntgewordenen Leaks von 9to5Mac.

Das neue MacBook von Apple ist in jeder Hinsicht kleiner und leichter als sein Vorgänger. (Foto: Apple)
Das neue MacBook von Apple ist in jeder Hinsicht kleiner und leichter als sein Vorgänger. (Foto: Apple)

Extrem kompakt: Das neue MacBook jetzt in 12 Zoll und mit Retina-Display

Das neue Gerät bringt endlich ein Retina-Display mit – ein Feature auf das MacBook-Air-Kunden lange warten mussten. Das Display misst zwölf Zoll in der Diagonale und verfügt über eine Auflösung von 2304 x 1440 Pixeln. Dank extrem geringer Rahmen um das Display und die Tastatur ist die Grundfläche des neuen Modells extrem klein. Und auch bei den Abmessungen und beim Gewicht hat Apple noch einmal stark einsparen können.

Das neue MacBook wiegt weniger als ein Kilogramm und ist 24 Prozenz dünner als das aktuelle MacBook Air – 1,3 Zentimeter an der dicksten Stelle. Um das zu realisieren, hat Apple unter anderem die Mechanik der einzelnen Tasten verkleinert und den Akku des MacBook „terrassenartig“ aufgebaut, sodass er das extrem geringe Volumen der Notebook-Unterseite perfekt ausnutzt.

Das MacBook ist nur noch 1,3 Zentimeter dick an seiner stärksten Stelle. (Foto: Apple)
Das MacBook ist nur noch 1,3 Zentimeter dick an seiner stärksten Stelle. (Foto: Apple)

MacBook: Nur noch ein einziger Anschluss

Am interessantesten an der Vorstellung war aber mit Sicherheit die Bestätigung des Gerüchts, dass Apple beim neuen MacBook tatsächlich auf sämtliche bisherigen Schnittstellen verzichtet und sie durch einen einzigen USB-Typ-C-Anschluss ersetzt. Über diesen Anschluss werden alle Daten (Video, Peripherie und so weiter) sowie der benötigte Strom in das Gerät gelangen. Wenn mehrere Geräte gleichzeitig angeschlossen werden sollen, müssen Kunden zukünftig auf Adapter oder Docking-Stationen zurückgreifen – ein gefundenes Fressen für die Zubehör-Industrie und ein hoher Preis für den schmalen Formfaktor.

Auch der integrierte Kartenleser entfällt ersatzlos. Nur ein normaler Klinkenanschluss für Kopfhörer beziehungsweise Mikrofon bleibt noch vorhanden. Der neue USB-Stecker ist außerdem reversibel, kann also auch um 180 Grad gedreht werden, sodass kein „falsches“ Einstecken mehr möglich ist. Mit dieser Neuerung schließt Apple die Lücke zwischen den bisherigen MacBook-Modellen und dem Tablet-Lineup. Die Modellreihen MacBook Air und MacBook Pro werden zukünftig aber weiterhin existieren und bekommen sogar ein kleines Leistungs-Update.

Force Touch Trackpad: Das MacBook weiß, wie stark man drückt

Ein weiteres Novum innerhalb der Apple-Familie ist das „Force Touch Trackpad“. Apple verzichtet auf den bisherigen mechanischen Klick-Mechanismus im unteren Bereich. Stattdessen wurden Sensoren integriert, die registrieren wie stark der Nutzer auf das Touchpad drückt. Damit sollen sich zum Beispiel Videos umso schneller vorspulen lassen, je stärker man auf das Pad drückt.

Außerdem kann der Nutzer der neuen Force-Touch-Geste beliebige Funktionen zuweisen, etwa das Nachschlagen von Wörtern im Browser. Zusätzlich verfügt das Touchpad nun über integrierte Vibrationsmotoren. So bekommt der Nutzer auch ein haptisches Feedback, wenn er etwa über eine Schaltfläche fährt – ähnlich wie bei einem Smartphone.

Das neue „Force Touch Trackpad“ kann unterscheiden wie stark der Nutzer drückt. Außerdem gibt es haptisches Feedback durch Vibration. (Foto: Apple)
Das neue „Force Touch Trackpad“ kann unterscheiden wie stark der Nutzer drückt. Außerdem gibt es haptisches Feedback durch Vibration. (Foto: Apple)

Komplett lautlos: Passive Kühlung dank Intels Broadwell-Chips

Das MacBook verzichtet in der neusten Variante außerdem auf mechanische Teile. Die aktive Kühlung entfällt komplett – das Gerät wird nur durch einen passiven Kühlkörper vor dem Hitzetod bewahrt. Möglich wird das erst durch die neue Chip-Generation mit dem Namen „Broadwell“. Erstmals fertigt Intel bei dieser Produktreihe Chips in 14-Nanometer-Verfahren, das bedeutet dass sich mehr Leistung auf kleinerer Fläche unterbringen lässt. So kann der Core-M-Prozessor samt integrierter Grafikeinheit mit einer thermischen Verlustleistung von weniger als fünf Watt arbeiten.

Je nach Ausstattung arbeitet der Prozessor mit einem Basistakt von 1,1, 1,2 oder 1,3 Gigahertz. Unter Last steigt die Taktfrequenz auf 2,4, 2,6 beziehungsweise 2,9 Gigahertz an. In allen Versionen stecken acht Gigabyte Arbeitsspeicher.

Die Hardware in Form des Logic Boards ist um zwei Drittel geschrumpft und kaum größer als die Hardware in einem iPad. (Foto: Apple)
Die Hardware in Form des Logic Boards ist um zwei Drittel geschrumpft und kaum größer als die Hardware in einem iPad. (Foto: Apple)

Das neue MacBook ist ab 10. April für 1300 US-Dollar erhältlich

Interessenten müssen sich noch bis 10. April gedulden, um das neue MacBook in ihren Händen halten zu können. Es wird zunächst zwei Ausstattungsvarianten geben. Die günstigere Version kostet 1.300 US-Dollar. Das bessere Modell verfügt über einen schnelleren Prozessor und eine 512 Gigabyte große SSD und kommt für 1.600 Dollar in den Handel. Das MacBook gibt es außerdem in den gleichen Farben wie schon das iPhone und das iPad: Silber, Grau und Gold.

Lest zu diesem Thema auch die Kolumne „Apple knipst das Licht aus: Warum dem MacBook bald das leuchtende Logo fehlt“.

Das MacBook kommt nun in den gleiche Farben wie Smartphone und Tablet: Silber, Grau und Gold. (Foto: Apple)
Das MacBook kommt nun in den gleiche Farben wie Smartphone und Tablet: Silber, Grau und Gold. (Foto: Apple)

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5 Reaktionen
Alex
Alex

Hallo,
das Design des Macbook Pro "13 hat sich im Vergleich zu diesem neuen Macbook ja nicht verändert.

Wie schätzt ihr das ein? Ist eine Design modifizierung dieses Jahr noch zu erwarten?
(Tadtatur, Schlanker, Farbbarianten etc)

Oder ist vieles einfach durch die Leistung und den professioneleren einsatz der Pro Geräte noch nicht möglich z. B. schlanker zu werden, auf nen Kühler zu verzichten, auf Anschlüsse zu verzichten etc.?

LG, A.

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Marcel
Marcel

Es kommt im April nicht im Aril :)

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redhat
redhat

nicht 1,3 millimeter sondern 13 millimeter

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