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Neue Betrugsmasche: Mit gefälschten Stellenanzeigen zum Identitätsdiebstahl

    Neue Betrugsmasche: Mit gefälschten Stellenanzeigen zum Identitätsdiebstahl
Neue Betrugsmasche: Wie Job-Suchende im Netz betrogen werden. (Foto: Shutterstock)

Eine neue Betrugsmasche schwappt nach Deutschland über. Job-Suchende gehen gefälschten Stellenanzeigen auf den Leim. Den Betrügern geht es um Geld und persönliche Daten.

Es sind verlockende Annoncen, auf die sich Jobsuchende da bewerben. Die Rede ist häufig von flexibler Heimarbeit oder gut bezahlten Stellen. Die Angebote stammen von Unternehmen mit hoher Reputation. Dass eine Anzahlung für die Home-Office-Software oder eine Vermittlungsgebühr verlangt wird, schreckt insofern viele Bewerber nicht ab. Doch den Job bekommen sie dennoch nicht. Nicht etwa, weil sie unterqualifiziert sind, sondern weil es die begehrte Stelle gar nicht gibt und auch die Unternehmen von nichts wissen.

Betrugsmasche mit gefälschten Job-Angeboten schwappt nach Deutschland über

Arbeitssuchende und Arbeitgeber werden so immer häufiger Opfer krimineller Betrüger. Wie heise.de berichtet, schwappt die Masche aus den USA und Großbritannien zunehmend auch nach Deutschland über. Die Stellenanzeigen sind in Jobbörsen geschaltet oder werden per E-Mail verschickt. Die Finte ist als „Job Application Scam“ bei Strafverfolgungsbehörden bekannt. Mehrere hundert Fälle kämen in Deutschland pro Jahr zusammen, so heise.de. Genaue Zahlen führen jedoch weder Bundes- noch Landeskriminalämter.

Zum Opfer sei zuletzt auch die Kion Group gefallen. Wie es in dem Bericht weiter heißt, hätten Bewerber sich nach nicht existierenden Stellen bei dem Unternehmen erkundigt. Die Wiesbadener klagen über Fälle aus den USA, Deutschland und Brasilien. Erst nachdem Jobsuchende sich gemeldet hätten, seien Personaler auf die gefälschten Anzeigen aufmerksam geworden und hätten Kontakt mit den Jobbörsen aufgenommen, um die Stellenausschreibungen offline zu nehmen.

Neben ergaunerten Geldsummen sind Banden häufig auch auf persönliche Daten aus. Identitätsdiebstahl nennt sich das. Die häufigsten Formen sind Kreditkarten- oder Bankbetrug. Einige Auskunfteien wie die Schufa speichern inzwischen Daten über gestohlene Identitäten, um weiteren Missbrauch zu verhindern. Dies setzt jedoch die Meldung seitens der Betroffenen voraus, die sich häufig vor Scham zurückhalten. Die Dunkelziffer bei derartigen Verbrechen sind laut Bundeskriminalamt hoch. Opfer sollten sich umgehend melden.

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