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Neue iOS-App versieht Fotos mit anpassbaren Wasserzeichen

Der Fotojournalist John D McHugh veröffentlichte am Donnerstag die iOS-App Marksta, mithilfe der Fotografen ihre Bildern im Handumdrehen mit individualisierbaren Wasserzeichen versehen können.

Neue iOS-App versieht Fotos mit anpassbaren Wasserzeichen

Im Dezember 2012 kehrten Instagram-Nutzer dem Web-Dienst ihren Rücken, weil dieser seine Geschäftsbedingungen änderte. Das sei alles nur ein Missverständnis, erklärte das Unternehmen wenig später, doch unter Fotografen herscht weiterhin Missmut. Um die Verbreitung von Bildern über Netzwerke wie Instagram und Webseiten zugunsten der Urheber zu ntuzen, entwickelte der britische Fotojournalist John D McHugh dem British Journal of Photography zufolge die iOS-App Markster. Sie soll Fotografen dabei helfen, ihre Bilder vor der Verbreitung zu brandmarken.

iOS-App Marksta vorerst kostenlos erhältlich

Die iOS-App Marksta bietet verschiedene Möglichkeiten, die eigenen Fotos mit Wasserzeichen zu versehen.

Die Kommentatoren des Artikels sowie die (wenigen) Bewertungen im App Store loben neben der Einzigartigkeit vor allem die Features sowie die Nutzerfreundlichkeit der iOS-App. Nach Aussagen von Hugh ist sie nur während der ersten Tage kostenlos über den App Store erhältlich und soll anschließend 1,49 Pfund kosten. Hierzulande wird die App aufgrund der von Apple vorgegebenen Preisstruktur vermutlich mit 1,79 Euro zu Buche schlagen.

Die iOS-App Markster könnt ihr in Apples App Store herunterladen.

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7 Antworten
  1. von kurzundknapp am 05.01.2013 (13:03 Uhr)

    Jetzt ist sie mit 1,79€ angegeben

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  2. von Paul am 05.01.2013 (13:03 Uhr)

    Die App kostet im deutschen App Store schon 1,79€.

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  3. von Dennis am 05.01.2013 (15:04 Uhr)

    @t3n:
    Bitte Update!
    Hierzulande (in DE) kostet die App schon 1,79€.

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  4. von EpicBundle am 05.01.2013 (15:07 Uhr)

    Mein Tipp als Instagram-Ersatz: TADAA von menschmaschine Publishing aus Hamburg.

    Appstore: https://itunes.apple.com/us/app/tadaa-hd-pro-camera/id410005685?mt=8
    Website: https://www.tadaa.net/

    - All effects FREE, super fast and HD
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  5. von Die Idee ist nicht wirklich neu aber gut… am 05.01.2013 (18:32 Uhr)

    Die Idee ist nicht neu. Jedes Bild im Internet sollte eine Herkunft o.ä. haben. Browser sollten optional! dann Bilder ohne Kennzeichen/Wasserzeichen gar nicht erst anzeigen um kein Material ohne Urheber-Rechts-Kontrolle anzuzeigen oder zu verbreiten. Gleiches für Apache/IIS usw. die solche Bilder gar nicht erst ausliefern.
    Später dann mit Musik und Videos.
    Wer seine Urlaubsbilder bei google+ oder Facebook upped dem werden sie markiert (oder man hat sie schon vorher selber markiert) und Instragramm, Pinterest usw. lehnen dann die Annahme ab weil es content-controlled ist. D.h. Bilder "übernehmen" und ohne digitale Erlaubnis woanders weiterverwenden wird auf den größten Sites dann effektiv ausgedünnt. Kleine Foren sind nicht ganz so wichtig. Auch würden Firefox-Plugins die Bilder in den Seiten auf Wasserzeichen überprüfen und dann an den wahren Owner (Facebook, google+, Instragram,...) melden. D.h. auch die kleinen Foren würden dann Uploads auf Wasserzeichen überprüfen und es nicht mehr veröffentlichen wenn keine digitale Lizenz vorliegt. Kostenlose Foren dürften dann ja 'automatisch' alle Creative-Commons markierten Fotos nutzen und hätten elektronisch auch die Lizenz dafür weil sie ja im Wasserzeichen drinsteht.

    De facto gibts das ja schon. Geldscheine kann man angeblich auch nicht scannen und Photoshop lehnt die Bearbeitung ja angeblich auch ab und Drucker drucken ihre Wasserzeichen in die Ausdrucke (kein Aprilscherz, siehe heise für jede Aussage).

    Content-Kontrolle gehört in alles was mit Bildern zu tun hat. Automatische Verpetzung ist nicht gemeint. Aber wenn ein Blogger 10 Hinweisfenster wegklicken muss, das die Lizenzen nicht passen oder er das Wasserzeichen mit irgendwelchen Tools rauskratzen muss und er beim Upload anklickt das er die Bildrechte wirklich hat, hat er die Abmahnung oder DMCA-Takedown auch verdient aber heute läuft man arglos in die Falle weil "das alle machen". Die guten Blogger nehmen dann natürlich Creative-Commons oder lizensierten Content oder kaufen die Bildrechte (oft genug für nur $ 5-10) und schreiben es dran. Wo früher immer "(C)" dranstand würde bald überall "(CC ...by ...)" dranstehen und jeder wüsste, wo man legalen Content kriegt.

    Bilder aus Kriegsgebieten oder von Schikane gegen Demonstranten kann man problemlos weiter über Amnesty usw. veröffentlichen die dann ihr Wasserzeichen reinmachen können (und auch sollten) um Wiederverwendung von Bildern (angeblich toter Bin Laden, Hunde-Elends-Fotos angeblich aus Ukraine,...) in ganz anderen Kontexten zu erkennen. Am Fotografieren wird keiner gehindert und keiner muss seine Bilder taggen/signen/watersignen. Aber der Flow und Wildwuchs unlizensierter Bilder trocknet aus. In die USA und viele anderen Staaten darf man ja auch nur mit Pass einreisen. Dasselbe ginge ab sofort für Bilder bei google+, Facebook, Twitter, Instragramm, Pinterest,... .

    Dann können auch die "Kleinen" und Blogger verhindern das sich Zeitungen usw. herausreden, sie hätten nicht gewusst das sie diese Bilder nur für kostenlose Webseiten und nicht hinter Paywalls nutzen dürfen. Bei Bildern könnten man auf diese Weise ratz-fatz Creative-Commons auch faktisch durchsetzen und die wahren Fotografen kriegen ihr Geld oder Ruhm und Ehre wie es sich gehört. Texte umschreiben und sich herausreden werden viele hingegen leider weiterhin.


    Danke das jetzt jemand damit anfängt.

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  6. von Dennis am 06.01.2013 (15:59 Uhr)

    Angeblich Toter Bin Laden ... Aha ... Das hört sich verdächtig danach an, dass die USA auch nie auf dem Mond war und alles gefälscht hat ...
    (Abgesehen davon: Wen interessiert es, ob er tot ist oder nicht?)

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  7. von anpassbare Wasserzeichen am 07.01.2013 (01:52 Uhr)

    Das 'angeblich' bezog sich auf das damals angebliche Foto, nicht auf "bin Laden ist tot". Das hätte man allerdings besser formulieren können damit es keiner misversteht.

    Es geht darum das uralte Bilder in neuen Kontexten wiederbenutzt und von der Presse und TV oft nicht überprüft werden. Auf Bildblog kannst Du häufig genug Beispiele finden.
    Ein paar Minuten später decken Blogger oder Twitterer zwar auf, das es das Bild schon mal gab (das Internet vergisst nichts), aber viele etablierte Medien brauchen dann länger mit der Korrektur und viele Leute glauben dann wirklich an das (falsche) Bin-Laden-Bild oder die vielen anderen Beispiele falscher Videos, Bilder oder Geschichten. Hier beispielsweise die Taco-Copter letztes Jahr oder (ich weiss nicht mehr ob das hier war) das Opera-User deutlich mehr IQ-Punkte haben als Internet-Explorer-User. Beides waren erfundene Geschichten und bei Bildern gibts dasselbe. Guerilla/Gorilla-Marketing-Videos probieren sowas ja auch.

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