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Neue Spamwelle bei Facebook: Vorsicht vor Geschenken bei Events

Neue Spamwelle bei Facebook: Vorsicht vor Geschenken bei Events

Spam, und Likejacking gehören bei mittlerweile leider schon zum Alltag. Und die Verursacher werden nicht müde. Aktuell rollt eine neue Spamwelle über die Facebook-Plattform, die sich über das Event-Feature ausbreitet. Auch das ist nicht neu, denn so wurde auch schon ein Profilbesucherwurm verbreitet. Beschleunigt wird die Ausbreitung diesmal allerdings von einer Neuheit: Geschenke spielen den Lockvogel und sollen die Nutzer zum Klicken animieren.

Neue Spamwelle bei Facebook: Vorsicht vor Geschenken bei Events

Neue Spamwelle bei Facebook nutzt Kostenloskultur aus

Bei diesem Spam-Event werden Basecaps als Geschenke versprochen. (Bild: webfeuer)

Was im Netz immer läuft sind kostenlose Dinge. Alles was gratis, kostenlos und umsonst ist, scheint die Massen wie ein Magnet anzuziehen. Und die 750 Millionen Nutzer bei Facebook sind genau so eine Masse, auf die es jetzt wieder einmal die Spammer abgesehen haben. Sie nutzen dafür das Event-Feature und vertrauen auf die magnetische Anziehungskraft des Kostenlosen. Konkret läuft das dann so ab:

  • Ein Nutzer bekommt eine Einladung zu einer .
  • Wenn er zu den ersten 10.000, 50.000 oder auch 200.000 Teilnehmern gehört, bekommt er ein Geschenk.
  • Das Geschenk kann ein Basecap sein, oder auch ein iPhone, ein iPad, ein Energy Drink...
  • Dann sollen die Freunde eingeladen werden, denn die angegebene Teilnehmerzahl soll ja auch erreicht werden.
  • Erst dann werden die Geschenke auch verteilt.
  • Dann soll der User auf einen Link klicken, der ihn zur Spamseite führt.
  • Hier werden dann persönliche Daten wie Name und E-Mail-Adresse abgefragt, angeblich um weitere Informationen zusenden zu können.
  • Schwupps, schon sind die Daten weg und können von den Spammern für ihre Zwecke genutzt werden. Das Geschenk bekommt man dann allerdings trotzdem nicht, warum auch!?

Weitere Varianten des neuerlichen Spams im Umlauf

Wie im Social Media Blog von webfeuer nachzulesen ist, gibt es bei der neuerlichen Spamwelle viele Varianten mit ähnlichen Vorgehensweisen und Ergebnissen. Beliebt sind auch Seiten wie der „Age Check“, die sich noch innerhalb von Facebook öffnen und das Teilen der Seite verlangen. Egal ob man dann zustimmt oder ablehnt, es erscheint danach auf jeden Fall ein Posting auf der Pinnwand. Anschließend gelangt der User zu einem Quiz bei dem man am Ende seine Handynummer angeben muss, womit er unter Umständen ein SMS-Abo abschließt.

Auffällig sind bei vielen dieser Varianten der neuen Spamwelle die offensichtlichen Mängel in der Rechtschreibung. Wann immer sich etwas liest, als sei es mit Google Translate übersetzt, ist es das vermutlich auch und es handelt sich um einen Spamversuch.

Die Auswirkungen erscheinen dann erstmal gar nicht so schlimm zu sein, denn es gibt dadurch beispielsweise keine Schadsoftware oder Ähnliches auf dem eigenen Rechner. Doch wer anschließend mit E-Mail-Spam bombadiert wird, weiß woher das kommt.

Daher gilt: Vor dem Klicken und der Angabe von persönlichen Daten das Gehirn einschalten und Vorsicht walten lassen. Warum sollte man auch für einen simplen Klick und eine E-Mail-Adresse ein iPad bekommen?

Weitere Informationen zur aktuellen Spamwelle bekommt ihr im Blog von webfeuer...

 

Und so sieht der neuerliche Spamversuch dann beispielsweise aus:

 

Weiterführende Links zum Thema Spam bei Facebook:

Bildnachweis für die Newsübersicht: Foto: janetgalore / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA

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Eine Antwort
  1. von Beatrice Fischer-Stracke am 19.07.2011 (16:42 Uhr)

    Danke für den Artikel. Ich klicke zwar die meisten Einladungen sowieso weg, aber man weiß ja nie...

    Habe inzwischen auch schon die meisten der Anwendungen geblockt.

    Viele Grüße

    Bearice Fischer-Stracke

    PS: Ach ja, nur eine lustige Kleinigkeit: Gerade im Absatz über die Rechtschreibfehler ist dem Team auch einer passiert, es heißt liest und nicht liesst -:)) - oder war das Absicht?

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