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Facebook: Mit diesen neuen Tools wollen sie Fake News jetzt den Kampf ansagen

    Facebook: Mit diesen neuen Tools wollen sie Fake News jetzt den Kampf ansagen

(Bild: Facebook)

Facebook kündigt den Start von vier neuen Tools an, die gegen Fake News ankämpfen sollen. Eine bessere Kennzeichnung und das leichtere Melden steht dabei im Vordergrund.

Facebook startet Testphase für neue Tools

Schon Mitte November teilte Mark Zuckerberg auf seinem Profil mit, dass das Unternehmen an Tools arbeitet, die Fake News in den Griff bekommen sollen. Am Donnerstag gab Facebook jetzt den Start einer Testphase bekannt, die sich in vier Kategorien unterteilt.

Mit einer eigenen Möglichkeit Fake News zu melden, soll die Community mit eingebunden werden. Adam Mosseri, VP Newsfeed, schreibt in einem Blogpost, dass sie besonders beim Melden von Artikeln sehr stark auf die Community angewiesen sind.

Außerdem arbeitet Facebook mit Third-Party-Unternehmen zusammen, die Artikel nach Fakten durchsuchen sollen. Laut Techcrunch zählen etwa Snopes, FactCheck.org, Politifact, ABC News und AP zu diesen Unternehmen. Artikel, die etwa von der Community gemeldet wurden, werden zu diesen Organisationen geschickt.

Wenn die Geschichte tatsächlich als Fake News identifiziert wird, wird der Artikel gekennzeichnet und ein beigefügter Link wird erklären warum. Diese Artikel werden auch schlechter im Newsfeed gereiht, so Facebook.

(Bild: Facebook)
(Bild: Facebook)

Keine Werbung mit Fake-News-Artikeln auf Facebook

Nutzer können diese Artikel weiterhin teilen, sie werden aber eine Warnung sehen. Diese Artikel können außerdem nicht beworben werden.

Weiters wird es auch eine Auswirkung haben wie oft ein Artikel geteilt wird. Facebook glaubt, dass Artikel denen Nutzer nicht glauben auch weniger oft geteilt werden. Sie werden versuchen auch dieses Signal in die Sichtbarkeit eines Artikels miteinzubeziehen. Außerdem will Facebook Spammern ebenfalls den Kampf ansagen, die sich mit ähnlichen Domains als große Newsseiten ausgeben.

Die New York Times berichtet, dass satirische Seiten, wie etwa The Onion, nicht von den Änderung betroffen sind.

Mark Zuckerberg teilte auch heute wieder seine Gedanken zu dem Thema auf seinem Profil.

In diesem Kontext auch interessant: Fake News: Unionspolitiker fordern Strafregelungen

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