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Neue Twitter-Funktionen sollen Interaktionen sichtbarer machen

möchte den Nutzern mehr Möglichkeiten geben, das Rauschen um Themen und Tweets zu mindern und Interaktionen sichtbar zu machen. Dieses Vorhaben unterstreichen erste Ansätze: eine neue Embedded-On-Funktion für Links und ein noch nicht glasklar definierter DVR-Modus.

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Neue Embedded-On-Funktion auf Twitter

Laut einigen Quellen hat Twitter begonnen, eine neue Funktion zu erproben, die es Nutzern ermöglicht, mehr über die eigenen Tweets zu erfahren. So hat der Sicherheitsexperte Mikko Hyppönen vor einigen Tagen mittels Screenshot auf Twitter erwähnt, dass der Microblog eine neue „Embedded-auf-diesen-Websites“-Funktion aktiviert hat. Darin ist zu sehen, dass unter dem Tweet die Artikel aufgelistet sind, die seine 140-Zeichen-Aussage eingebettet haben. Das Ganze erinnert optisch ein wenig an die Artikelübersicht des hierzulande beliebten Blog-Aggregators rivva.de, der ebenfalls die Tweets und Verlinkungen zu jeweiligen Blogartikeln auflistet.

Twitter bastelt vermutlich an einer „Embedded auf diesen Websites“-Funktion. (Screenshot: Twitter @mikko)
Twitter bastelt vermutlich an einer „Embedded auf diesen Websites“-Funktion. (Screenshot: Twitter @mikko)

DVR-Modus auf Twitter soll das Rauschen um Event-Tweets mindern

Dass Twitter ein solches Feature als sinnvoll erachtet, lässt sich zudem an einigen Aussagen und Plänen von CEO Dick Costolo erkennen. Der hat vergangene Woche beispielsweise skizziert, dass es möglich sein sollte, Nutzern dabei zu helfen, das Rauschen um Event-Tweets zu mindern – und zwar ohne das Gefühl der Echtzeit-Konversation zu vernachlässigen. Der Twitter-Verantwortliche sinnierte über einen DVR-Modus, der Nutzer helfen soll, sich einen Überblick über Veranstaltungen zu verschaffen – und zwar während und nach diesen Events. Costolo sagte dazu: „Die Fähigkeit, Themen im Rahmen bestimmter Events zu verfolgen und sie zu überwachen, ist etwas, das wir verbessern wollen.“ Dafür hat der Microblog vor kurzem auch den Social-TV-Analytics-Dienst Bluefin Labs übernommen und möchte mit dem hauseigenem Know-how vor allem die Funktionalität auf der Plattform verbessern. Kern ist das Monitoren von frisch veröffentlichten Fernsehspots, die während der Halbzeitpause von Sportevents ausgestrahlt werden. Passend zu diesen können beispielsweise Promoted Tweets ausgespielt werden.

Gerade bei Sportevents steht man zudem häufig vor der Entscheidung: Spiel oder Twitter-Timeline schauen? Hashtags helfen, auch nach dem Spiel die Informationen in der Timeline nachträglich zu monitoren. Allerdings ist Twitter mit seiner Hashtag-Funktion nicht mehr der einzige Dienst, der die Verschlagwortung und die Verfolgung dieser Schlüsselworte anbietet. Insofern gilt es weiter zu optimieren: Links aus Medien und Blogs, die neben Favs und Retweets mit den eigenen 140-Zeichen in Kontakt stehen, geben schon einmal einen kleinen Einblick worauf sich Twitter bald konzentrieren dürfte. Und auch der DVR-Modus hilft nicht zuletzt Fernsehsendern die Stimmungen rundum TV-Events zu bündeln und erfahrbar zu machen.

Denkbar wäre sicherlich auch eine Funktion, die unter einem Tweet eine grafische Aufarbeitung von Interaktionen anbietet – à la Tweet Archivist – oder sogar ein Bereich auf Twitter, der Aufgaben von Third-Party-Applikationen komplett übernimmt. Denkbar wäre das vor allem, da Twitter Drittanbietern immer wieder den Weg in den eigenen Microblog versperrt und mit seiner Schnittstellen-Politik, die ein oder andere API bereits gekappt hat. Was genau Costolo unter dem DVR-Modus allerdings versteht, wird wohl noch ein wenig offen bleiben.

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