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Google im Kinderzimmer: Dienste sollen ab 2015 kinderfreundlich werden

Google im Kinderzimmer: Dienste sollen ab 2015 kinderfreundlich werden

hat eine neue Zielgruppe für sich entdeckt. Ab dem Jahr 2015 sollen die Google-Dienste eine kinderfreundliche Variante erhalten – für Kinder unter 12 Jahren.

Google im Kinderzimmer: Dienste sollen ab 2015 kinderfreundlich werden

Google im Kinderzimmer: Dienste sollen ab 2015 kinderfreundlich werden

Google: Der Fokus liegt bereits auf jungen Zielgruppen

Kinder sind die Zukunft –  denkt sich auch Google und plant eine kinderfreundliche Umsetzung seiner Dienste für das Jahr 2015. Die ersten Dienste werden voraussichtlich die Google-Suche, Youtube und Chrome sein. Dienste die bereits von einem breiten Altersspektrum genutzt werden.

Schon in der Vergangenheit hat Google bewiesen, dass sie Kinder als potenzielle Kunden erkannt haben. Projekte wie „Maker Camps“ für Kinder, „Doodle 4 Google“ oder die „Made with Code“-Initiative haben gezeigt, dass Google derzeit großen Aufwand betreibt, um die junge Zielgruppe zu erreichen.

Google im Kinderzimmer: Dienste sollen ab 2015 kinderfreundlich werden
Die "Made with Code"-Initiative von Google soll Mädchen das Programmieren näher bringen (Screenshot: madewithcode.com )

Dieses Mal werden die Kinder unter 12 Jahren allerdings als Zielgruppe angesprochen, was der Situation eine neue Gewichtung verleiht. Google sollte hier mit Gegenwind rechnen, da Kinder unter 13 Jahren traditionell eher ein Tabu sind. In der Praxis verschwimmen diese Grenzen zwar bereits, es direkt auszusprechen ist allerdings mutig. Kinder in diesem Alter sind nunmal ein leicht zu beeinflussendes Publikum.

„Wir erwarten, dass das Thema kontrovers diskutiert wird."

Pavni Diwanji ist die Vizepräsidentin der Entwicklungsabteilung und verantwortlich für die Initiative. Sie sagt im Interview mit USAToday: „Wir erwarten, dass das Thema kontrovers diskutiert wird. Die Wahrheit ist aber, dass die Kinder die Technik in der Schule und zu Hause bereits haben. Der bessere Ansatz ist also sicherzustellen, dass die Technik in einer besseren Weise genutzt wird.“

Im Firmensitz in Mountain View hat Google bereits einen kleinen Raum, in dem die Kinder Angestellten diverse Prototypen ausprobieren können.

Kinder sehen die Dinge anders

Den Kindern dabei zuzusehen zeigt, dass sie einen anderen Blick auf die Dinge haben als Erwachsene, sagt Diwanji. In ihren Augen sind die User-Experiences der Google Produkte reif für eine Überarbeitung und Anpassung an die neue Zielgruppe.

Für alle besorgten Eltern: Google arbeitet auch an entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen, damit Eltern ihre Kinder auch weiterhin im Blick behalten können. Zeitbegrenzungen für die Benutzung von Google-Diensten sind im Gespräch. Das letzte Wort zum Medienkonsum der Kinder haben ja immer noch die Eltern.

via www.gruenderszene.de

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