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Nach Twitter, Pinterest und Facebook: Auch Salesforce jetzt mit Buy-Button

Neuer Buy-Button: Salesforce macht Online-Communities zu Shops

Nach , und experimentiert jetzt auch E-Commerce-Riese Salesforce mit einem eigenen Buy-Button. Kunden sollen damit aus Foren und anderen Online-Communities heraus direkt das gewünschte Produkt bestellen können.

Neuer Buy-Button: Salesforce macht Online-Communities zu Shops

Die Buy-Buttons kommen. (Grafik: <a…

Salesforce testet Kaufbutton für Community-Cloud-Nutzer

Der Salesforce Buy-Button. (Quelle: TechCrunch)
Der Salesforce Buy-Button. (Quelle: TechCrunch)

Das E-Commerce-Unternehmen hat einen eigenen Buy-Button für die Nutzer seiner Community Cloud angekündigt. Das Feature befindet sich zur Zeit in der Testphase und wird frühestens 2016 öffentlich verfügbar sein. Momentan testet das Unternehmen den Kaufbutton zusammen mit TripAdvisor, PonoMusic und dem Deloitte Digital Hub. Zu den ersten Technologiepartnern gehören Bigcommerce, Demandware und CloudCraze: Nach Aussage von Salesforce nutzen die meisten der Community-Cloud-Nutzer die Plattformen dieser drei E-Commerce-Anbieter.

Mit seiner Community-Cloud bietet Salesforce Unternehmen die Möglichkeit, eigene Communitys rund um ihre Produkte und Dienstleistungen aufzubauen und zu skalieren. Interaktionen mit den Kunden können dann nahtlos in die Salesforce-Infrastruktur zur Abwicklung etwa von CRM- oder Kaufvorgängen überführt werden. Mögliche Anwendungsfälle sind etwa Kundensupport-Seiten oder Foren. Diese Online-Communities können Unternehmen durch den Buy-Button jetzt quasi selbst in einen Marktplatz verwandeln.

Salesforce Buy-Button: Direkt aus dem Online-Forum heraus bestellen

Ein Beispiel: Ein Nutzer, der nach einem bestimmten Ersatzteil für seine Kaffeemaschine sucht, wird vielleicht am ehesten in einem Support-Forum fündig. Statt das gewünschte Produkt jetzt online suchen zu müssen, könnte er dank des Salesforce-Buy-Buttons direkt aus dem Forum heraus eine Bestellung absetzen. Der Kaufbutton soll auch für Services, etwa Beratungsleistungen, einsetzbar sein, die dann aus Foren und Communities heraus gebucht werden könnten. Für den Kunden bedeute dies eine nahezu reibungslose Kauferfahrung, so Mike Stone von Salesforce.

Die käuflichen Artikel sind blau gekennzeichnet und können mit einem Klick bezahlt werden. (Bild: Pinterest)
Buy-Button bei Pinterest: Die käuflichen Artikel sind blau gekennzeichnet und können mit einem Klick bezahlt werden. (Bild: Pinterest)

„Buy-Buttons: Twitter, Facebook, Pinterest und Google tun es auch.“

Mit der jüngsten Ankündigung reiht Salesforce sich in die Riege der Online-Giganten ein, die in den letzten Monaten mit ähnlichen „Click-to-Buy“-Features aufgewartet haben. Facebook experimentiert seit Monaten mit einem eigenen Buy-Button, das Netzwerk Pinterest hat seit Juni käufliche Pins. Twitter, das schon seit Monaten mit einem eigenen Kaufbutton experimentiert, hat letzte Woche eine groß angelegte Kooperation mit der E-Commerce-Plattform Shopify verkündet, um seinen Buy-Button unters Volk zu bringen. Und selbst Google will einem Bericht des Wall-Street-Journals zufolge bald Kaufbuttons zu den bezahlten Suchanzeigen in der mobilen Suche hinzufügen.

Buy-Button: das heißeste E-Commerce-Feature der Stunde

Die Bemühungen der großen Netzwerke um E-Commerce-Funktionalitäten sind verständlich, sind sie doch immerhin stetig auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre große Nutzerschaft noch weiter zu monetarisieren. Googles Ambitionen dürften dagegen eher dadurch motiviert sein, Ebay und in Sachen Marktplatz Konkurrenz zu machen, wie Martin Weigert in seiner lesenswerten Einschätzung zur Googles Kaufbutton-Plänen schreibt. Mit Salesforce dürfte sich das „Click-to-buy“-Prinzip schon bald auch für Unternehmen verfügbar sein, die nicht in erster Linie Onlinehändler sind.

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