Der neue Standard ist an aktuelle Techniken im Webdesign angepasst worden und enthält nunmehr auch Richtlinien zum Einsatz von JavaScript und Flash, sowie weitere Empfehlungen zur Verwendung von XHTML, CSS oder SVG. Neben den inhaltlichen Anpassungen wurde auch die Struktur der Richtlinien überarbeitet, um den Standard für Webdesigner und Entwickler übersichtlicher und einfacher zu gestalten.
Der neue Standard ist aufgeteilt in vier Blöcke:
- Wahrnehmbar: zum Beispiel durch Textalternativen für Bilder, Untertitel für Audio, Anpassbarkeit der Darstellung und Farbkontraste
- Bedienbar: indem Tastaturbedienung, Farbkontraste, Zeitbegrenzungen bei Eingaben, Verhinderung von Anfällen und die Navigierbarkeit angesprochen werden
- Verständlich: durch Lesbarkeit, Vorhersagbarkeit und Hilfen bei der Eingabe
- Robust: zum Beispiel durch Kompatibilität mit assistiven Werkzeugen
Der WCAG 2.0 soll dazu beitragen, dass Menschen mit Beeinträchtigungen wie Sehbehinderungen, Hörbehinderungen, motorischen Behinderungen, kognitiven und neurologischen Behinderungen und ältere Web-Nutzer einen Zugang zu Webinhalten erhalten und nicht etwa durch ihr Handicap ausgeschlossen werden.
Die aktuellen Richtlinien können auf der Webseite des W3C eingesehen werden. Weitere Informationen zum Thema "Barrierefreies Webdesign" bietet auch das Web-Portal "Einfach für Alle".


