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Neues Google-Mail-Design an eigene Bedürfnisse anpassen

Neues Google-Mail-Design an eigene Bedürfnisse anpassen

Das neue von Googles E-Mail-Clienten, das nach und nach das aktuell noch optionale „klassische" Layout ablöst, gefällt nicht jedem. Zu viel Weißraum, zu geringer Kontrast, wenig eindeutige Labels und verwirrende Markierungen – das sind die häufigsten Kritikpunkte am aktuellen Google-Mail-Design. Bis vor Kurzem konnte man noch auf die frühere Art der Darstellung zurückschalten, das ist jetzt nicht mehr möglich. bietet aber zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, mittels derer sich anpassen lässt.

Weißraum im Google-Mail-Design beeinflussen

Kompaktheitsgrad nennt Google das, was bestimmt, wie viel Weißraum zwischen einzelnen E-Mails in der Inbox vorhanden ist. Über das Zahnrad-Symbol in der oberen rechten Ecke kann man zwischen normal, kompakt und schmal wählen. Standareinstellung ist logischerweise normal, wer aber gerne mehr Mails auf einen Blick angezeigt bekommen möchte, der sollte sich die kompakte oder schmale Variante mal ansehen.

Google-Mail-Design anpassen: Der Weißraum zwischen Mails kann über den Kompaktheitsgrad eingestellt werden. Zu Verfügung stehen normal, kompakt und schmal.

Themes auswählen

Das Design ist bei Google Mail standardmäßig auf hell gesetzt, aber auch das lässt sich ändern. In den Einstellungen unter dem Menüpunkt Designs verbirgt sich ein ganzes Arsenal an Themes. Von hell zu kontrastreich über sämtliche farbliche Abstufungen bis hin zu Bildern und Cartoons bietet Google reichlich Auswahl, Gmail designtechnisch anzupassen.

Hier ist für jeden was dabei: Das Google-Mail-Design lässt sich hinsichtlich der Themes variabel anpassen.
Wahlweise angelehnt an das alte Google-Mail-Design...
...oder auch zum Beispiel in Holz-Optik.

Markierungen aus Gmail verbannen

Google meint von Hause aus beurteilen zu können, welche E-Mails besonders wichtig sind und welche weniger. Das Ergebnis dieser Auswertung spiegelt sich in den kleinen flaggenförmigen Labels wieder, die vor einer jeden stehen. Gelb gelabelte Nachrichten stuft Google als wichtig ein und wie man im Bild oben erahnen kann, ist Google so ziemlich alles wichtig. Wer sich von Gmail nicht vorschreiben lassen möchte, welche E-Mails wichtig sind, der kann die Markier-Funktion in den Einstellungen unter dem Punkt Posteingang einfach ausstellen. Über das Stern-Symbol kann man dann immer noch und vor allem selbst Gewichtungen vornehmen.

Keine Markierungen bedeutet: Google unterlässt ab sofort die Bewertung von Mails nach potentieller Wichtigkeit.

Buttons anpassen

Die in Google Mail integrierten Buttons mittels derer man Mails auswählen, archivieren, löschen, labeln oder verschieben sowie Spam melden und die Ansicht in der Inbox aktualisieren kann, sind nicht unbedingt selbsterklärend. Wenigstens sind sie nicht jedermanns Geschmack. Für besseres Verständnis der unbeschrifteten Buttons bietet es sich an, die Icons gegen Schrift auszutauschen. Möglich ist das in den Einstellungen unter Allgemein.

Wer keine Icons mehr auf den Buttons haben möchte, der kann diese einfach gegen Schrift austauschen.
...und das sieht dann so aus.

Über die hier gezeigten Möglichkeiten hinaus gibt es natürlich zahlreiche weitere Einstellungsmöglichkeiten. Wem das neue Design von Google Mail nicht gefällt, der kann also zum Glück diverse Anpassungen vornehmen, um den E-Mail-Clienten nach eigenen Vorstellungen zu optimieren. Hier ein beispielhafter vorher-nachher Vergleich speziell für Verfechter des alten Gmail-Designs:

Google-Mail-Design: Linkes Beispiel Normalzustand, rechtes Beispiel an altes Gmail-Design angelehnt.

Darüberhinaus lässt sich Google Mail mit zusätzlichen Tools wie zum Beispiel dem Statistik-Tool Gmail Meter oder der CRM-Anwendung Streak weiter anreichern.

Weiterführende Links:

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Eine Antwort
  1. von Mail design am 25.04.2012 (14:10 Uhr)

    Bayesfilter wirken auch erst nach einer Weile wenn sie genug gelernt haben.
    D.h. die "wichtigen" Mails bietet Google Dir an wie Köder einem Fisch angeboten wird und wenn Du anbeisst lernt Google was Dir wirklich wichtig ist und was nicht. Tracerbulletting ginge zusätzlich auch noch also hin und wieder andere Themen (eines pro Tag beispielsweise) testweise als wichtig markieren um zu sehen ob man doch drauf anbeisst oder es immer noch langweilig ist.

    Sowas bräuchte eine Zeit zum Lernen. Interessant wäre ein Indikator damit der User weiss ob er es komplett ausschalten soll oder ihn vielleicht doch besser weiter lernen lässt.


    Nachtrag: Es gibt auch eine "einfache HTML-Ansicht" welche für Phones oder Pads und Schmalband-User am Ende des Monats wenn das UMTS-Paket verbraucht ist und man mit 56k surfen muss vielleicht interessant ist.

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