Im Unterschied zum Angebot von Google Street View können die Nutzer von Sightwalk auch selbst aktiv werden und die Städte mit weiteren sinnvollen Informationen ausstatten. So können auch eigene Bilder hochgeladen und mit Tags versehen werden. Dabei sind schon jetzt viele nützliche Informationen beispielsweise zu Sehenswürdigkeiten im 3D-System enthalten. Abrufen lassen sich solche Infopunkte ganz einfach über einen Klick auf das entsprechende Symbol. Neben Textinformationen gibt es auch Links zu Wikipedia-Artikeln und weiteres Bildmaterial.
Die Navigation erinnert an bekannte 3D-Welten oder auch an verschiedene Computerspiele. Um sich in einer fremden Stadt zurechtzufinden, braucht man in der realen Welt zumeist einen Stadtplan. Das ist auch bei Sightwalk nicht sehr viel anders, nur dass hier ein Stadtplan in einem separaten Fenster immer gleich zur Hand ist und man es damit leichter hat, zu einem bestimmten Punkt zu navigieren. Sightwalk nutzt hierfür das freie Kartenmaterial von OpenStreetMap. Sucht man einen ganz bestimmten Ort in der Stadt, kann man ihn auch über die Suchfunktion ansteuern. So gelangt man dann schnell ans Ziel ohne sich zu „verlaufen“.
Das Geschäftsmodell von Sightwalk beruht auf kommerziellen Geschäftseinträgen. Beispielsweise könnten Ladengeschäfte auf dem Kölner Heumarkt einen Eintrag buchen, so dass Nutzer mit einem Klick auf das Bild des Ladens Informationen zum Geschäft wie Website, Telefonnummer oder Öffnungszeiten erhalten.
Auch an die Privatsphäre wurde bei Sightwalk gedacht: Gesichter von Personen oder Autokennzeichen wurden unkenntlich gemacht. Zudem können abgebildete Personen, Auto- oder Grundstücksbesitzer einfach die Entfernung der entsprechenden Bilder beantragen.



