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New Balance kündigt eigene Android-Wear-Smartwatch für Läufer an – inklusive Ökosystem

New Balance kündigt eigene Android-Wear-Smartwatch für Läufer an – inklusive Ökosystem

Der Schuh- und Sportkleidungshersteller New Balance wagt sich auf den Smartwatch-Markt. Das US-amerikanische Unternehmen will noch in diesem Jahr, zum Auftakt einer ganzen Produktreihe, eine eigene Android-Wear-Uhr speziell für Läufer anbieten.

New Balance kündigt eigene Android-Wear-Smartwatch für Läufer an – inklusive Ökosystem

New Balance Digital Sport. (Bild: New Balance)

New-Balance-Android-Wear-Smartwatch zum Launch einer Digital-Sport-Plattform

Nach Fossil, TAG Heuer und Casio will jetzt New Balance eine eigene , basierend auf Googles Wear, auf den Markt bringen. Die Uhr wird in Kooperation mit Google, Intel, Strava sowie den Spezialisten für Wearable-Sport-Technologie Zepp entwickelt. Konkrete Spezifikationen hat New Balance jedoch noch nicht veröffentlicht, derzeit ist nur bekannt, dass GPS an Bord sein wird, sowie genügend interner Speicher für Musik, um auch problemlos ohne Smartphone unterwegs zu sein.

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Die Abteilung „New Balance Digital Sport“ wird im Laufe des Jahres eine Android-Wear-Smartwatch präsentieren. (Bild: New Balance)

„Digitale Technologie hat die Sportindustrie rasend schnell revolutioniert und New Balance will als Marke weiterhin ganz vorn dabei sein, und seine Athleten mit technisch ausgereiften Produkten ausstatten, um Höchstleistungen zu vollbringen,“ so New Balance-Präsident und CEO Rob DeMartini in der Pressemitteilung zum Launch der Digital-Sport-Abteilung. Mit dieser Absicht scheint das Unternehmen unter anderem dem Mitbewerber Under Armour die Butter vom Brot nehmen zu wollen, die im Zuge der CES 2016 zusammen mit HTC eine eigene Activity-Plattform angekündigt haben.

New Balance: Neben Android-Wear-Smartwatch auch embedded Technologien für Sportler in Arbeit

Die Android-Wear-Smartwatch stellt laut New Balance nur den Anfang einer kompletten Serie an digitalen Sportprodukten dar. Das Digital-Sport-Ökosystem des Sportartikel-Herstellers fußt auf drei Säulen: Hardware, wie der Android-Wear-Uhr, embedded Technologien, wie beispielsweise mit Sensoren versehenen Schuhen und Kleidung. Außerdem will man Micro-fob Sportequipment anbieten, das mit Sensoren bestückt ist, mit der die Performance von Leistungssportlern gemessen und analysiert werden kann.

(Bild: New Balance)
(Bild: New Balance)

Darüber hinaus wird New Balance individuell angepasste Produkte verkaufen, wie zum Beispiel Einlegesohlen aus dem 3D-Drucker. Abgesehen davon, ist New Balance dabei, eine Jogger-Community namens „Run Club“ aufzubauen, in der Gleichgesinnte sich gegenseitig motivieren und austauschen können. Beim Aufbau der Community soll Strava tatkräftig zur Seite stehen. In Sachen Hardware will das Unternehmen in diesem Jahr erst einmal seine Uhr auf den Markt bringen, 2017 und 2018 ist aber mit weiteren Hardware-Produkten zu rechnen.

Auch lesenswert zum Thema Smartwatch: Von Apple bis Huawei Watch – Die 8 besten Smartwatch-Modelle in der Übersicht

via www.mobiflip.de

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Eine Antwort
  1. von Mass-Customization am 16.01.2016 (11:29 Uhr)

    Mass-Customization anhand 3D-Drucker klingt sehr interessant und ist vermutlich dank Fehlen von Zwischenhändlern durchaus profitabel.

    Teslas Direktvertrieb ist in manchen US-Bundesstaaten wohl verboten. Hiergegen können die aber vermutlich wenig machen...

    Interessant wären Drittanbieter für (wie bei SD-Karten oder USB-Sticks oder USB-Tastaturen und USB-Mäusen/Trackballs/Touchpads oder halt Bluetooth) Sensoren die man in die Sohlen einbauen kann indem man z.b. ein 5Cent-Stück-Großes Loch anhand eines 5Cent-Stücks herausschneidet und den Sensor einbaut und somit teure (für die Krankenkasse und in USA auch Patienten wegen Selbstbeteiligung) Fuß-Fehlstellungen korrigiert weil das Handy oder SmartWatch immer vibriert oder der Desktop-Rechner, Amazon-Echo oder sonstwer im Raum immer Ping macht oder ein nerviges Geräusch (wie bei Windows) wenn man z.B. falsch abrollt. Also auch für non-Sport-Schuhe. Aber fürs Perfekte Abrollen auch bei Sport-Schuhen...

    The rise of the body-trackers ist hoffentlich unaufhaltsam. Aus RFID ist ja leider nichts geworden obwohl man damit jeden Turnschuh am NFC-Handy als legal erkennen könne und jedes Autoteil ab 10 Euro als legal oder geklaut...

    Es gibt tausende Einsatz-Zwecke für Erfassung und Korrektur aller möglichen Körper-Fehlstellungen, digitale Erfassung und natürlich direct feedback durch simple Body-Sensoren so das man es sich schnell abgewöhnt.... In USA wo man oft teuer mit-bezahlen (Krankenkasse bezahlt oft nur 20%-80% !!!) muss, würde es sich sofort durchsetzen und viele fitter und gesünder machen.
    Auch Sportler machen das bald sicher. Diese (teilweise mechanische) Maschine für den perfekten Golf-Schlag ist viel viel viel viel teurer... Aber genau solche Luxus-Aufgaben und Sport-Teams sind die erste Zielgruppen die es für den Mainstream vorbereiten... Und das das Fußballteam alle WM/EM/Qualifikations/Abstiegs-Spiele wie Schachgroßmeister alle Endspiele/Eröffnungen/... im VR-Helm nachspielt und den perfekten Schuss lernt ist doch wohl normal. Der Vorteil ist auch das sich jeder parallel individuell für sich die entsprechenden Szenen nachspielen und optimale Laufwege usw. er-üben kann. Diese TV-Werbung mit dem Fußballteam ist also die Zukunft eines Großteils des Trainings. Klar muss man auch mit echten Bällen und besser noch auch mit Medizin-Bällen trainieren aber VR hat hoffentlich bei den Fußball-Millionären bald einen großen Trainings-Anteil. Flieger üben ja schon die anspruchsvollsten Anflüge teilweise auch auf kleine Flughäfen im Simulator ! Und das ist richtig so.

    Auch als Super-Modell-Laufsteg-Training-App für die perfekte Haltung sind solche Sensoren natürlich trivial einsetzbar und ein Set kostet vielleicht weniger als mancher Friseur-Besuch. Wieso gibts meine App-Idee für perfekten Gesang eigentlich immer noch nicht fürs Casting-Training ? Kann ja nicht so schwer sein. Ohne hohe Rechtskosten, Abmahnungen und Software-Patente gäbs das längst von mir... Denn ich brauche keine Mindest-Lohn-Ausnahmen, keine Förderung oder gar Steuer-Subventionen und nicht mal Investoren... Damit ist das natürlich uninteressant weil nur ich und das Volk und die Discounter (dort liegen die Sensoren dann für 3-10 Euro) und Sensor-Hersteller etwas davon hätten... Bodytracker liegen schon beim Discounter. Preislich etwa 40 Euro glaube ich.

    Für Runden Tritt bei Fahrrädern wollte ich mal sowas auch aber das braucht ja nicht mal einen PC oder Handy oder Smartwatch weil Sensor links und rechts ja merken wenn Druck auf beiden liegt und dann nachts eine Led oder Tagsüber ein Geräusch abgeben können aber die Rechtskosten sind in vielen Ländern leider zu teuer...
    Gleiches für eine App wo man im Auto sitzt und der Gyrometer/Beschleunigungs-Messer einem sagt ob man ein paar Meter früher oder später hätte vom Gas oder Beschleunigen können/müssen für optimale Fahrweise. Optional auch für Benzinsparen oder bald Akku-Sparen oder halt auch zügig aber wenig G-Kräfte auf die schwere Ladung hinten im Kleinbus...
    So eine App gibt inzwischen aber vielleicht. Vielleicht wäre meine aber besser gewesen und jeder würde sie nutzen...
    GPS braucht man gar nicht. Manche Handies haben auch nur Quer/Hoch-Erkennung und Beschleunigung und optional (im Auto am Ladegerät also akku-neutral) GPS aber KEINEN Kompass. Auch damit müsste sowas gehen...

    Oder halt für 10-15 Euro als Gerät ohne Handy. Tausende Sensoren im Auto aber keine Driver-Optimierung... So sieht die Software-Industrie aus... Und das die Leute es bräuchten lernt Ihr schnell wenn Ihr bei anderen mitfahrt... CO2/Benzin-Sparen ist wohl nicht mehr wichtig.
    Und Rückenschmerzen und Abhilfe dank Trackern vielleicht auch nicht...

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