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EdgeRank-Update: Das ändert Facebook am Newsfeed-Algorithmus

    EdgeRank-Update: Das ändert Facebook am Newsfeed-Algorithmus

Facebook hat seinen Newsfeed-Algorithmus überarbeitet. Im Rahmen der Änderungen äußerte sich der Konzern erstmals öffentlich dazu, was sich am EdgeRank ändert.

EdgeRank: Änderungen am Newsfeed-Algorithmus sollen mehr Leser und Interaktionen bringen

Die Veränderungen am Algorithmus sollen es ermöglichen, dass Nutzer auch ältere Beiträge oben in ihrem Newsfeed finden, sofern diese Beiträge noch immer oft kommentiert und geliked werden. Laut Facebook konnte man so in einem Test die Anzahl der Likes, Kommentare und Shares bei Beiträgen von Freunden um fünf Prozent steigern – bei Seiten sogar um acht Prozent. Auch die Anzahl der Storys die Nutzer tatsächlich lesen, soll von 57 Prozent auf 70 Prozent gestiegen sein.

Die Idee hinter Facebooks Newsfeed ist einigermaßen simpel: Das Soziale Netzwerk will Nutzern möglichst die Informationen anzeigen, für die sie sich auch interessieren. Die Umsetzung ist naturgemäß etwas komplexer. In einem Blogbeitrag hat das Netzwerk erstmals Details zu den Änderungen am EdgeRank genannten Algorithmus verraten.

EdgeRank-Update: Ältere Inhalte mit denen noch viel interagiert wird, sollen weiter oben erscheinen. (Bild: Facebook)
EdgeRank-Update: Ältere Inhalte, mit denen noch viel interagiert wird, sollen weiter oben erscheinen. (Bild: Facebook)

EdgeRank: Wie Facebooks Newsfeed-Algorithmus funktioniert

Jedes Mal, wenn jemand Facebook besucht, gibt es laut Konzernangaben im Schnitt 1.500 Beiträge von Freunden, Menschen, denen man folgt und Seiten, die man geliked hat. Anhand von Nutzereingaben versucht der Algorithmus, genau die Storys zu filtern, die man als Nutzer am liebsten lesen möchte.

Dabei gibt es laut Facebook vier entscheidende Faktoren. Der Erste wäre die Anzahl der Interaktionen mit einem bestimmten Freund oder einer bestimmten Seite. Als Zweites wird die Anzahl der Likes, Shares und Kommentare aller Nutzer und der betreffenden Person berücksichtigt. Der dritte Faktor bezieht sich darauf, wie man als Nutzer bisher mit ähnlichen Inhalten umgegangen ist. Hier lässt es Facebook allerdings offen, woran die Seite ähnlichen Content erkennt. Der letzte Punkt bezieht sich darauf, wie oft man selbst oder andere einen bestimmten Beitrag verstecken.

Inwiefern die Änderungen bei euch zu mehr Interaktionen mit den Inhalten eurer Seiten oder eures privaten Facebook-Accounts führen, lässt sich schwer sagen. Facebook gibt selbst zu, dass man die entsprechenden Tests anhand einer kleinen Zahl von Nutzern gemacht hat. Vermutlich wird der Konzern die Ergebnisse aber genau beobachten und wenn nötig Änderungen vornehmen. Ob die in Zukunft immer so offen kommuniziert werden wie bei diesem EdgeRank-Update, wird sich zeigen.

Weiterführende Links zum Thema „EdgeRank“

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1 Reaktionen
Christian Fein

Oh nein. Dann wird die Qualität ja noch schlimmer. Nur Kühe beherrschen das wiederkäuen. Für den Menschen wird das nach einiger Zeit extremst fade. Aber bis man das auf Management-Ebene in Facebook versteht wird wohl noch einige Zeit vergehen....

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