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Newsletter-Klickrate: 5 Tipps, mit denen du sie steigerst

Mit diesen 5 Tipps lässt du die Klickrate deiner Newsletter explodieren

Du hast eine Liste und ordentliche Öffnungsraten? Dann fehlt jetzt nur noch etwas Klickpower und dein entwickelt sich zur Trafficschleuder.

Mit diesen 5 Tipps lässt du die Klickrate deiner Newsletter explodieren

So eroberst du den Posteingang deiner Abonnenten. (Foto: debarshiray,

Die durchschnittliche Klickrate von Newslettern liegt laut Mailchimp bei rund drei Prozent. Gute Werte erzielen Branchen wie „Media and Publishing“, deutlich schlechter sieht es im Bereich „Public Relations“ aus.

Einen schwacheren Durchschnitt ermittelte die IBM-Tochter Silverpop in einer 2014 veröffentlichten Studie. Demnach kommen Unternehmen auf eine durchschnittliche Klickrate von nur 1,5 Prozent – Vorreiter war das Gesundheitswesen.

So hebst du deine Klickrate über den Durchschnitt

Ganz egal, ob du den Durschnitt laut dieser Zahlen schon jetzt um Längen schlägst: Du hast gute Chancen, noch etwas mehr herauszuholen. Wie das geht, wollen wir jetzt klären.

1. Fokussiere ein Ziel

Nutze eins, statt vieler Bilder. (Grafik: Shutterstock)
Nutze eins, statt vieler Bilder. (Grafik: Shutterstock)

Was ist das eine Ziel deiner E-Mail, auf das du dich konzentrierst? Diese Frage ist Basis aller Maßnahmen, die du dir ausdenkst und testest.

Für Blogs lautet das gängige Ziel ganz schlicht: mehr Traffic. Je nach Output sind mehr E-Mails oder mehr Links die naheliegendste Lösung.

Willst du als Blogger irgendwann auch ein Produkt vertreiben, ändert sich das Ziel und mit ihm deine E-Mail. Unter Umständen wird dann sogar die Klickrate zur Nebensache.

Was für Blogger gilt, gilt letztlich auch für Onlineshops. Wer die gesamte E-mail auf ein Ziel optimiert, erzielt in der Regel bessere Ergebnisse, heißt es auf MarketingSherpa.

2. Segmentiere deine Listen, personalisiere deine E-Mails

Die Segmentierung der Abonnenten ermöglicht zielgerichtete Mailings und damit einhergehend eine steigende Relevanz des Newsletters. Eine Empfehlung, die auch in unserem Artikel zur Steigerung der Öffnungsrate stand und auf beide Kennzahlen einzahlt.

Ob sich eine Segmentierung auch bei kleinen Abonnnentenzahlen lohnt, gilt es herauszufinden. Es schadet aber nicht, frühzeitig mehr Informationen über die Interessen der Abonnenten in Erfahrung zu bringen. Spätestens wenn einige tausend Nutzer auf deine E-Mails warten und mehrere klar differenzierte Personas adressiert werden, ist die Segmentierung der nächste logische Schritt.

3. Klickstarke Texte sind das Wundermittel klickstarker E-Mails

Wecke das Interesse deiner Abonnenten, aber verrate nicht zu viele Details. Der „Information Gap“ ist dein Werkzeug zu höheren Klickraten – vor allem, wenn du Artikel oder ähnlich geartete Inhalte vertreibst.

„Emotionen sind ein wichtiger Hebel.“

Das „Information Gap“ bezeichnet einen Status, der Leser mit genau dem richtigen Level an Informationen versorgt. Genug, um neugierig zu machen, aber zu wenig, um alles vorweg zu nehmen.

Wichtig ist, es hierbei nicht zu weit zu treiben. Wer mehr verspricht, als er halten kann, wird irgendwann ignoriert. Dies gilt besonders in Zeiten von Viralseiten wie Heftig.co und dem sogenannten „Clickbaiting“.

Laut Analytics-Anbieter Litmus sind Emotionen ein weiterer Hebel, der wirkt. Sie wecken Interesse, das ein Verhalten „aus dem Bauch heraus“ forciert, indem sie Emotionen wie „Furcht“, „Wut“ oder „Angst“ verursachen.

4. Visuell ansprechende E-Mails heben die Klickrate

Bilder sind ein starker Treiber der Klickrate, weiß Mailing-Anbieter Vero. Eine Analyse von über 5.000 Kampagnen ermittelte einen „Uplift“ von 42 Prozent – nur durch den Einsatz von Bildern.

Verwende Bilder in deinen Newslettern. (Grafik: Shutterstock)
Verwende Bilder in deinen Newslettern. (Grafik: Shutterstock)

Vorsicht ist jedoch geboten, wenn Bilder ohne ersichtlichen Grund eingesetzt werden und als „Füller“ dienen. Deshalb hier noch einmal deutlich: Nutze Bilder nur, wenn es auch Sinn ergibt.

Ein gutes Beispiel sind Onlineshops. Sie arbeiten fast durch die Bank weg mit Bildern, ohne den Eindruck eines „Füllers“ zu erzeugen. Ihre Produkte werden durch Bilder für Leser greifbar – ganz anders, als bei Blogs und ihren „Produkten“, den Artikeln.

5. Mehr und bessere Call-to-Actions

Der fünfte geht mit dem ersten Tipp einher – dem klaren Ziel deiner E-Mails. Neben den naheliegenden , einer prominenten und auffälligen Platzierung sowie Textung, gilt: Setze lieber mehrere, statt nur ein Link auf deine Zielseite.

Dies gibt deinen Lesern „mehrere Möglichkeiten, zu klicken und zu konvertieren“, heißt es auf Hubspot.com. Zahlreiche Blogger nutzen hierfür unter anderem auch den Abspann ihrer E-Mails in Form des sogenannten Postskriptum („PS“).

Fazit

Die genannten Tipps sind nur Hinweise, keine Handlungsanweisungen. Nicht alle der genannten Punkte funktionieren auch für deine Zielsetzung und deine ganz spezielle Zielgruppe. Teste neue Methoden deshalb stets im Rahmen eines A/B-Tests, bevor du sie dauerhaft einsetzt. Und vergiss nicht, deine Erfahrungen in den Kommentaren mit unserer Community zu teilen!

Kennst du auch schon unsere Tipps zum Listbuilding sowie höheren Öffnungsraten?

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8 Antworten
  1. von E. am 20.07.2015 (17:03 Uhr)

    3 % Klickrate im Durchschnitt! Whoa! Das ist ja echt wenig!

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  2. von Sonja Kraus am 20.07.2015 (22:25 Uhr)

    Und vor der Klickrate steht noch die Öffnungsrate. Da kann man sich auch schon glücklich schätzen, wenn die mal bei mehr als 10% liegt. Man muss also schon viel früher ansetzen: beim Betreff. Wobei hier im Prinzip Ähnliches gilt wie beim dritten Punkt, nur noch einmal etwas konzentrierter.
    Zum potenziellen Klick muss der User also erst einmal hinkommen!

    Die Tipps sind aber durchaus brauchbar - insbesondere dann, wenn man im E-Mail-Marketing noch nicht so ganz sattelfest ist, lässt man ansonsten viel Potenzial liegen.

    Das "P.S." sehe ich immer ein wenig zwiespältig - es hat ich schon zu sehr bei den ganzen Heiße-Luft-Verkäufern abgenutzt, die sich aller möglichen Kommunikationstricks bedienen. Deshalb geht bei mir persönlich gern ein rotes Lämpchen an. Andererseits ist es sehr aufmerksamkeitsstark, das sollte man nicht unterschätzen. Insofern hängt es für mich auch immer ein wenig vom Absender ab - ist dieser seriös, kann es durchaus ein spannendes Mittel sein!

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    • von E. am 21.07.2015 (13:45 Uhr)

      Gut gesagt Sonja! »Heiße-Luft-Verkäufer«... ja, umso aufmerksamkeitsstärker die E-Mail aufgebaut ist, um so skeptischer werde ich.

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    • von Georgetown am 26.07.2015 (14:51 Uhr)

      Hm... Also ne Öffnungsrate von 10 % find ich jetzt eher unterirdisch. Mit einer guten Abonnentenliste sollte man gut auf 20 - 25 % kommen - mehr ist durchaus drin, wenn der Content stimmt.

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  3. von Oliver am 21.07.2015 (00:02 Uhr)

    Kann dem Ganzen nur zustimmen :)
    Sollte JEDER beachten.

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  4. von Friederike am 21.07.2015 (10:05 Uhr)

    Danke für die hilfreichen Tipps! Wie ihr schon schreibt, sollte man alle Methoden immer im Verhältnis zu den eigenen Zielen betrachten und entsprechend einsetzen und aufpassen, dass es nicht zu viel des Guten wird.

    Wir haben vor kurzem auch eine Infografik mit Lösungsansätzen für niedrige Klickraten, geringe Öffnungsraten, niedrige Conversion und hohe Abmelderaten veröffentlicht. Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen Leser weiter: https://www.newsletter2go.de/blog/email-marketing-optimieren-infografik/

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  5. von Jürgen Schulze am 24.07.2015 (12:23 Uhr)

    Einfacher Tipp: Mutti fragen.
    Wenn die irgendwo hinklickt, dann kann man den Newsletter getrost abschicken.

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  6. von Newsletter_Software am 02.05.2016 (14:32 Uhr)

    Ganz wichtig, und hier etwas zu kurz gekommen: Die Inhalte müssen auf die Interessen des Lesers abgestimmt sein und dass natürlich das eingehalten wird, was bisher versprochen wurde. Liefern Sie Interessantes zuerst, erklären Sie Fachwissen so einfach wie möglich, verzichten Sie auf leere Worthülsen und umständliche Sätze. Arbeiten Sie mit Formatierungen, um das Wichtigste hervorzuheben und ein Überfliegen des Textes möglich zu machen. Binden Sie in Ihre Artikel die Möglichkeit ein, dass der Leser aktiv werden kann. Machen Sie Bewertungen möglich und nutzen Sie die Share-Optionen verschiedener Social Media Kanäle. So profitieren Sie davon, dass Ihr Artikel eine größere Reichweite erzielt. Arbeiten Sie mit Infografiken und Bildern, um Sachverhalte zu visualisieren und um Emotionen zu wecken. Und vergessen Sie nicht mit „call to actions“ zu arbeiten. Sie führen den Leser auf Ihre Webseite, auf eine Landingpage oder in Ihren Shop.

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