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Newsletter mit WordPress: 5 Plugins für Erstellung und Management

Newsletter mit WordPress: 5 Plugins für Erstellung und Management

Mit Newslettern können Leser regelmäßig mit Infos direkt in der Inbox versorgt und so an das eigene Angebot gebunden werden. Wir stellen euch fünf Plugins für vor, die euch Newsletter direkt aus dem heraus verwalten lassen.

Newsletter mit WordPress: 5 Plugins für Erstellung und Management

(Foto: Unsplash)

Ein Hinweis vorab: In die Übersicht haben wir nur Lösungen aufgenommen, die das Double-Opt-In-Verfahren, also die Bestätigung der Newsletter-Anmeldung durch den Nutzer, unterstützen.

1. MailPoet

Ein Blick auf den Newsletter-Editor von MailPoet. (Screenshot: WordPress.org)
Ein Blick auf den Newsletter-Editor von MailPoet. (Screenshot: WordPress.org)

MailPoet gibt es als kostenlose Version sowie in verschiedenen Stufen als Premium-Angebot. Mit der kostenlosen Version könnt ihr maximal 2.000 Abonennten haben, die aber in unendlich vielen Listen organisieren. Ihr könnt den Newsletter entweder manuell verschicken oder nach bestimmten Aktionen: wenn sich ein neuer Nutzer für den Newsletter anmeldet, wenn ein neuer Inhalt erstellt oder wenn ein neuer Nutzer zur WordPress-Installation hinzugefügt wurde. Daraufhin könnt ihr sofort einen Newsletter, beziehungsweise eine Nachricht verschicken – oder zeitversetzt.

Den Newsletter-Inhalt könnt ihr via Drag & Drop zusammensetzen und neben normalen Inhalten auch automatisch ermittelte, wie die letzten fünf Beiträge, einfügen. Zudem könnt ihr Schriften und Farben anpassen und ein anderes Design nutzen. In den Einstellungen des Plugins können Dinge wie der Text des Abmelden-Links und die Bestätigungsmail verändert sowie Formulare für die Anmeldung zum Newsletter erstellt werden.

Neben der kostenlosen Version gibt es noch die Versionen „Blogger“ für 75, „Freelance“ für 189 und „Agency“ für 299 Euro pro Jahr. Der einzige Unterschied zwischen den Premium-Versionen ist die Anzahl der Websites, für die die Premium-Version mit Updates und Support für ein Jahr installiert werden kann. Das geht von einer Website über vier bis hin zu unendlich vielen in der „Agency“-Version. In den bezahlten Versionen gibt es unter anderem kein Abonnenten-Limit, ihr könnt exklusive Premium-Themes für den Newsletter nutzen, Kampagnen mit Google Analytics tracken und mehr.

2. Newsletter

So sieht es im Bereich des WordPress-Plugins „Newsletter“ aus. (Screenshot: eigene Installation)
So sieht es im Bereich des WordPress-Plugins „Newsletter“ aus. (Screenshot: eigene Installation)

Bei dem WordPress-Plugin „Newsletter“ gibt es ebenfalls eine kostenlose und eine kostenpflichtige Variante – aber auch die kostenlose ist ohne Beschränkung der Abonennten. Auch mit „Newsletter“ könnt ihr tracken, wie viele eurer Abonennten den Newsletter geöffnet haben. Neben einer HTML-Version könnt ihr eine Text-Version bereitstellen – für die HTML-Mail gibt es vorgefertigte Designs, es kann aber auch ein eigenes erstellt werden. Den Inhalt könnt ihr wahlweise mit WYSIWYG- oder HTML-Ansicht einfügen.

Ihr habt die Wahl, ob ein Abonennt die Newsletter-Anmeldung bestätigen muss oder nicht. Eine Checkbox für die Anmeldung zum Newsletter kann in das Standard-Registrierungsformular von WordPress integriert werden oder als anpassbares Formular auf einer Seite oder in einem Widget.

Um automatische Newsletter zu verschicken, die beispielsweise die letzten Beiträge oder anderen automatischen Inhalt verschicken, muss eine der Premium-Versionen des Plugins erworben werden. Der Blogger-Plan kostet diese Woche 39,95 statt 49,95 US-Dollar, für ein Jahr Updates, Support und Dokumentation. Ihr könnt das Plugin damit auf allen euren eigenen Website installieren. Wenn ihr es auch für Kundenprojekte einsetzen wollt, müsst ihr den Agency-Plan für 97 US-Dollar kaufen. Neben der Möglichkeit automatisierter Newsletter sind in beiden Premium-Plänen noch weitere Erweiterungen vorhanden: Das Plugin „Reports“ verbessert die internen Berichte, „Follow Up“ ermöglicht das Senden einer oder mehrerer Nachrichten nach der Anmeldung eines Nutzers und eine weitere Erweiterung lässt Nutzer sich via Facebook-Connect quasi mit einem Klick anmelden. Darüber hinaus sind noch Erweiterungen für ein Anmelde-Pop-Up und die Integration der externen SMTP-Services Sendgrid, Mailjet und Mandrill in dem Paket enthalten.

3. Tribulant Newsletters

Das Tribulant-Newsletters-Plugin. (Screenshot: WordPress.org)
Das Tribulant-Newsletters-Plugin. (Screenshot: WordPress.org)

Das Newsletter-Plugin der Firma Tribulant kommt ebenfalls in einer kostenlosen und mehreren kostenpflichtigen Versionen daher. Das Plugin bietet unter anderem die Möglichkeit für verschiedene Templates, den Newsletter als Beitrag zu veröffentlichen, zahlungspflichtiges Abo via PayPal und 2CheckOut, Tracking von Link-Klicks und Autoresponder.

Zudem funktioniert das Plugin mit den Lösungen qTranslate und WPML für Mehrsprachigkeit, erlaubt auch Anmeldeformulare außerhalb der WordPress-Website, bringt die Möglichkeit der DKIM-Signatur mit und ist kompatibel mit Gmail-SMTP. Neben den Kernfunktionen kann das Plugin durch einige Erweiterungen angereichert werden, beispielsweise mit Google-Analytics-Integration und dem Einbetten von Bildern in E-Mails, statt sie vom Server zu laden.

In den Funktionen ist die kostenplose Version mit der kostenpflichtigen identisch – es können aber nur eine Mailing-Liste für maximal 500 Abonennten erstellt werden, und maximal 1.000 E-Mails pro Monat versandt werden. Diese Limits gibt es in der Pro-Version nicht: Für eine einzelne Domain kostet das Plugin einmalig 64,99 US-Dollar, für unendlich viele einmalig 194,78 US-Dollar.

4. Mailchimp

Mit einem Plugin lässt sich MailChimp ins WordPress-Backend integrieren. (Screenshot: mailchimp.com)
Mit einem Plugin lässt sich MailChimp ins WordPress-Backend integrieren. (Screenshot: mailchimp.com)

MailChimp ist sicher einigen ein Begriff. Es gibt ein paar Plugins, um den Dienst in das WordPress-Backend zu integrieren, wobei vermutlich „Integral MailChimp for WordPress“ am interessantesten ist. Das Plugin ermöglicht euch, eure Abonennten zwischen WordPress und MailChimp zu synchronisieren, Anmelde-Formulare als Widgets anzuzeigen und Newsletter direkt aus dem WordPress-Backend zu erstellen und zu verschicken, wobei euch alle Funktionen aus dem E-Mail-Editor von MailChimp zur Verfügung stehen.

Zudem könnt ihr die Öffnungsrate, Link-Klicks und mehr einsehen, sowie Nachrichten nur an bestimmte Zielgruppen schicken. Das Plugin kostet für eine einzelne Seite 99 US-Dollar, für fünf Websites 249 und für unendlich viele 399 US-Dollar. MailChimp selbst ist bis 2.000 Abonennten und 12.000 E-Mails pro Monat kostenlos. Nach/Vorteil ist hier, dass ihr die Daten nicht alle auf eurem Server liegen habt, sondern bei MailChimp.

5. SendPress Newsletters

Die Ansicht eines Newsletters im Backend mit dem SendPress-Plugin. (Screenshot: WordPress.org)
Die Ansicht eines Newsletters im Backend mit dem SendPress-Plugin. (Screenshot: WordPress.org)

SendPress Newsletters lässt euch auch in der kostenlosen Version unendlich viele Newsletter an undendlich viele Abonennten schicken. Dabei könnt ihr entweder über den eigenen Hoster oder über Gmail versenden. Das Plugin bietet eine anpassbare Anmelde-Seite, ein Widget oder eigenes Formular. Neben einer HTML-Version des Newsletters kann eine Text-Version erstellt werden – auch das Tracking von Klicks, Öffnungsrate und Newsletter-Abmeldung ist möglich.

In der kostenpflichtigen Version kann der Newsletter zusätzlich zu Gmail oder dem eigenen Server über Mandrill, Sengrid, Mailgun oder Elastic Email verschickt werden. Außerdem gibt es nähere Infos zu den angeklickten Links, ein Kampagnen-Tracking mit Google Analytics, KissMetrics und ein Jahr Updates. In allen Pro-Plänen sind alle Pro-Module enthalten. Der kleinste Plan kostet 99 US-Dollar für eine Site, für 199 US-Dollar gibt es das Plugin für drei Websites und für 399 US-Dollar für 20. Enthalten sind immer ein Jahr Updates und Support.

PluginEinschränkungen der freien Version im Vergleich zu ProPro-Version
MailPoet- maximal 2.000 Abonennten
- keine Klick-Statistiken
- kein Bounce-Management
- kein Kampagnen-Tracking
- 75 Euro pro Jahr für eine Site
- 189 Euro pro Jahr für vier Sites
- 299 Euro pro Jahr für unendlich viele Sites
Newsletter- gibt keine Pro-Version, nur kostenpflichtige Erweiterungen
- keine automatischen Newsletter möglich
- verschiedene Erweiterungen für bessere Berichte, automatische Newsletter
Tribulant Newsletters- nur eine Liste
- maximal 500 Abonennten
- maximal 1.000 E-Mails pro Monat
- 64,99 US-Dollar für eine Domain
- 194,78 US-Dollar für unendlich viele Domains
Integral MailChimp for WordPress- keine kostenlose Version- 99 US-Dollar für eine Site
- 249 US-Dollar für fünf Sites
- 399 US-Dollar für unendlich viele Websites
SendPress Newsletters- keine automatische Bounce-Behandlung
- Keine eigenen HTML-Templates
- Kein Kampagnen-Tracking
- 99 US-Dollar für eine Website
- 199 US-Dollar für drei Websites
- 399 US-Dollar für 20 Sites

Kennt ihr noch weitere Plugins, die das komplette Management von Newslettern im Backend ermöglichen?

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5 Antworten
  1. von Peter am 30.01.2016 (21:11 Uhr)

    Wer ernsthaft Wordpress für Newsletter benutzt, hat einfach gar nichts verstanden ^^ Sorry, aber ihr wollt ein Fachmagazin sein, kein Aggregrator von miesen Empfehlungen.

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  2. von Frida am 01.02.2016 (10:39 Uhr)

    In eurer Liste vermisse ich ein bisschen die deutschsprachigen Anbieter...was ist denn z.B. mit Newsletter2Go? Von denen gibt es auch ein kostenloses Wordpress-Plugin mit vollem Funktionsumfang (!) und man kann sogar Wordpress-Content übernehmen. Manche benutzen vielleicht auch lieber eine Software auf Deutsch als auf Englisch.

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  3. von Daniel am 01.02.2016 (14:43 Uhr)

    Ich würde gerne noch MyMail (http://mymail.newsletter-plugin.com/) in die runden schmeissen. Sehr intuitiv und mächtig.

    @Peter: Wer denkt, dass Newsletter-Plugins für ein kostenloses, weiterverbreitetes CMS nicht sinnvoll sind, der hat meiner Meinung was nicht verstanden. Die genannten Plugins sind durchaus für einige Szenarien durchaus zu empfehlen.
    Es soll übrigens schon Firmen gegeben haben, die einen Shop auf Typo3 aufgebaut haben...

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  4. von mretzlaff am 29.02.2016 (07:27 Uhr)

    Danke für diese Auflistung, aber es wäre durchaus schön gewesen, vorab darauf hinzuweisen, welche enormen Nachteile es mit sich bringt, wenn man den Newsletter selbst in WordPress verwaltet. Eigentlich finde ich das sogar einen Missbrauch von WordPress. Manch Nutzer mag sich dazu entscheiden, um den Umgang mit den Nutzerdaten komplett selbst in der Hand zu haben, aber das ist auch der einzige Vorteil daran.

    Die Verwaltung von E-Mail-Abonnenten und die Gestaltung und zuverlässige Auslieferung eines Newsletters hat ansonsten nicht viel in WordPress verloren - dafür gibt es Spezialisten, die das viel besser können. MailChimp z.B. ist sogar für kleine Listen kostenlos.

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  5. von KarstenSocher am 24.04.2016 (20:33 Uhr)

    Was ist mit Cleverreach als deutscher Anbieter? Bei MailClimp als amerikanischer Anbieter liegen die Daten auf amerikanische Server,oder? Damit wäre das nach deutschen bzw. europäischen Recht bezüglich Datenschutz nicht erlaubt.

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