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Nexus 4 in seine Einzelteile zerlegt – LTE-Modul entdeckt

Nexus 4 in seine Einzelteile zerlegt – LTE-Modul entdeckt

Der Reparatur-Service iFixIt hat sich das seit wenigen Tagen erhältliche Google-Phone geschnappt und es nach aller Kunst in seine Einzelteile zerlegt. Zwischen all den erwarteten elektronischen Bauteilen entdecken sie sogar ein LTE-Modul.

Nexus 4 in seine Einzelteile zerlegt – LTE-Modul entdeckt

Nexus 4 zerlegt – leicht zu reparieren

Die Spezialisten von iFixIt sind bekannt für ihre Zerlegungsorgien: So können sie es nicht lassen, so ziemlich jedes  angesagte Smartphone zu zerlegen und den Prozess zu dokumentierten. Das ist einerseits für Technikbegeisterte interessant, andererseits sehr hilfreich für jene, die ihr Phone selbst reparieren wollen. Der Zerlegungsprozess wird im Laufe dessen nicht nur fotografisch festgehalten, sondern auch wie leicht sich die Smartphones reparieren lassen. Das Nexus 4 ist in diesem Aspekt gleichauf mit dem iPhone 5: Beide Geräte haben eine sieben auf der Bewertungsskala erhalten, was bedeutet, dass sie recht leicht zu reparieren sind – eine 10 wäre die Bestnote.

Die Bastler von iFixIt haben das Nexus 4 zerlegt (Bild: iFixIt)

Nach der Lockerung einer Handvoll Schrauben ließ sich die Rückseite mithilfe von Spateln recht leicht abnehmen. Auch Logicboard, Lautsprecher sowie einige weitere Bauteile ließen sich rasch ausbauen. Als etwas hartnäckig hat sich der Akku erwiesen. Denn LG hat den Energiespeicher mit recht starkem Klebstoff im Gehäuse befestigt. Diese Unart scheint sich als Standard herauszukristallisieren, auch Apple scheint mittlerweile bei vielen seiner Geräte so zu verfahren.

Im Laufe der Zerlegung konnte iFixIt auf dem Logicboard des günstigen Highend-Phones ein LTE-Modul entdecken, was doch sehr überraschte. Denn offiziell kann das Nexus 4 lediglich im 3G-Netz mit maximal 42Mbit/s funken. Eine Erklärung für den entdeckten LTE-Chip ist, dass LG und das Optimus G als Vorlage für das Nexus-Gerät genommen haben. Dieses ist standardmäßig mit ausgerüstet. Aus Kostengründen hat man vermutlich den gleichen Qualcomm WTR1605L-Chip verbaut. Ob sich die LTE-Funktion softwareseitig nachträglich aktivieren lässt, ist zurzeit noch nicht vollkommen geklärt. Allerdings wird nicht nur ein entsprechendes Modul zur Nutzung von LTE benötigt, sondern weitere Bauteile wie eine kompatible Antenne und ein sogenannter „LTE Power Amplifier“ – beides hat das Nexus 4 leider nicht an Bord. Somit ist also vorerst der Traum von einem Nexus 4 mit Turbointernet zerschlagen, selbst wenn die aktive Android-Communty es schaffen sollte, passende Treiber zu entwickeln.

Eine vollständige Übersicht der verbauten Einzelteile sowie eine Zerlegungsanleitung findet ihr auf iFixIt

Weiterführende Links:

Bildnachweis für die Newsübersicht: iFixIt

 

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2 Antworten
  1. von Atilla W. am 19.11.2012 (12:35 Uhr)

    Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass Google in das Telefon ein LTE-Modul, das mutmaßlich teuer ist als kein LTE-Modul, eingesetzt hat , sich dann aber gedacht hat, doch lieber auf Power Amplifier und Antenne zu verzichten?

    Blöd gefragt: Wäre eine Lösung ohne LTE-Modul nicht günstiger gewesen?

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  2. von N4 am 19.11.2012 (12:43 Uhr)

    Nexus 4 FTW!

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