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Nymi: Dieses smarte Armband lässt dich kontaktlos zahlen – dein Herz ist die ID

Nymi: Dieses smarte Armband lässt dich kontaktlos zahlen – dein Herz ist die ID

Kontaktlos zahlen und den eigenen Herzschlag zur Authentifizierung nutzen – genau das macht das smarte Armband Nymi. In Kanada ist jetzt der erste Bezahlvorgang an einem NFC-Terminal geglückt.

Nymi: Dieses smarte Armband lässt dich kontaktlos zahlen – dein Herz ist die ID

Nymi-Band in drei Farben. (Foto: Nymi)

Nymi: Bezahlvorgang erfolgreich abgeschlossen

Noch ist es ein Prototyp, und es ist unklar, ob sich die Technologie durchsetzen wird: Aber das von dem kanadischen Startup Nymi entwickelte Bezahlarmband hat zumindest seine Feuerprobe bestanden. In Zusammenarbeit mit der TD Bank Group und dem Kreditkartenanbieter Mastercard konnte der erste durch den Herzschlag des Besitzers autorisierte Bezahlvorgang erfolgreich abgeschlossen werden.

Das Nymi-Armband will kontaktloses Bezahlen mit dem Herzschlag authentifizieren. (Foto: Nymi)
Das Nymi-Armband will kontaktloses Bezahlen mit dem Herzschlag authentifizieren. (Foto: Nymi)

Wie in dem Video zu sehen, braucht das am Handgelenk getragene und mit einem NFC-Modul ausgestattete Wearable lediglich vor ein entsprechendes Terminal gehalten werden. Anschließend wird der Bezahlvorgang eingeleitet. Die Sicherheit soll dabei die Authentifizierung des Besitzers über den Herzschlag bieten. Das Armband misst dazu mit Hilfe eines EKG die Herzströme seines Trägers. Der Herzrhythmus eines Menschen soll so einzigartig sein wie ein Fingerabdruck, versichert Nymi.

Das Armband selbst ist nicht neu, es ist bereits seit 2013 auf dem Markt. Bisher diente es aber dazu, die Identität des Besitzers an andere Geräte zu melden. Das neueingebaute NFC-Modul macht das Nymi-Armband jetzt bereit für das kontaktlose Zahlen. Allerdings muss das Kassen-Terminal dafür noch das Mastercard-System Paypass beherrschen.

Nymi-Test: Offizieller Start noch nicht bekannt

Noch befindet sich Nymi in der Testphase. Bis zum Ende des Sommers sollen 100 Menschen in Toronto, Ottawa und Regina das System in einem geschlossenen Pilotversuch auf Herz und Nieren testen. Weitere Versuche sollen im Laufe dieses Jahres folgen. Mehrere Tausend Bezahlvorgänge sollen so über die Bühne gehen. Wann die Technologie auf den Markt kommt, wurde nicht bekannt gegeben.

via www.heise.de

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Eine Antwort
  1. von FinTech fördern am 13.08.2015 (17:02 Uhr)

    Nette Abwandlung das Payment-NFCs auch auf Uhren-Armbänder oder in EC-Karten eingeklebt werden können ohne ein 500-Euro-Handy kaufen zu müssen.

    Hoffentlich sind die Sachen kompatibel. Vielleicht aber trotz NFC leider Insel-Lösungen und die Händler und Kunden stehen dumm da :-/

    Gibts Apps wo man Annahmestellen sehen kann ? Visa-Wireless habe ich schon beim Döner gesehen. Per WikiMap könnte man sowas in Ländern mit FairUse stressfrei schnell mal programmieren um die Systeme zu pushen. Auch um dem Bürger klarzumachen wie das geht und was er dafür braucht. Auch iPad-Rentner kennen Appstores von Amazon, Apple, Google und sind halbwegs zufrieden und machen online-Banking und Elster-Steuer-Erklärung. Die Bürger wären also schon so weit fürs NFC-paying.

    Leider gibts wohl keinen NFC-Förderungs-Verein der schlau und effizient vorgeht um es bundesweit in allen Ländern durchzusetzen.
    Vom Ausbau und Digitalem Leben haben wir hier leider auch nicht viel mehr als früher. Diese Vereine könnten also besser sein...

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