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Nicht nur Cloud ist wichtig: Das hat Atlassian auf dem AtlasCamp 2016 präsentiert

Atlassian, die Firma hinter Jira, HipChat, BitBucket und weiteren weitverbreiteten Team-Collaboration-Tools, präsentierte diese Woche auf seiner diesjährigen Entwicklerkonferenz seine neuesten Produktneuheiten. Eines der Highlights auf dem AtlasCamp 2016 in Barcelona war BitBucket Pipelines, eine innovative Cloud-Plattform, die Continuous Delivery drastisch vereinfachen soll. 

2002 in Sydney gegründet konnte sich Atlassian als einer der weltweit erfolgreichsten Collaboration-Lösungsanbieter positionieren. Im Dezember letzten Jahres ist das Unternehmen an die Börse gegangen. Dabei hat es die Softwareschmiede aus Down Under mit unkonventionellen Methoden an die Spitze geschafft. Während die meisten Enterprise-Software-Anbieter keine Preise für seine Produkte veröffentlichen, sind die Kosten sämtlicher Atlassian-Produkte transparent im Internet verfügbar. Das hängt damit zusammen, dass Atlassian dafür bekannt ist, keine Sales-Force zu haben. Selbst heute mit über 1.500 Mitarbeitern und mehr als 50.000 Kunden – von kleinen Startups bis zu Großkonzernen wie Audi oder Lufthansa – verzichtet es ganz bewusst auf ein traditionelles Verkaufsmodell. Stattdessen fokussiert sich Atlassian nach eigenen Angaben auf erstklassige, kostengünstige und leicht zu implementierende Produkte, die sich quasi „von alleine“ verkaufen.

Cloud-Geschäft wächst weiter

Immer mehr Nutzer von Atlassian nutzen Cloud-Produkte – dem Unternehmen ist es aber wichtig, seine Lösungen auch weiterhin On-Demand anzubieten. (Foto: Diego Wyllie)
Immer mehr Nutzer von Atlassian nutzen Cloud-Produkte – dem Unternehmen ist es aber wichtig, seine Lösungen auch weiterhin On-Demand anzubieten. (Foto: Diego Wyllie)

Während führende Collaboration-Lösungen wie Basecamp, Trello, Asana, Wunderlist oder Slack, sowie wichtige Enterprise-Plattformen wie Salesforce heute ausschließlich in der Cloud angeboten werden, stehen die Atlassian-Produkte, wie im klassischen Enterprise-Software-Markt üblich, sowohl On-Demand als auch zum Selber-Hosten zur Verfügung. Wie Jay Simons, President bei Atlassian, auf dem diesjährigen AtlasCamp im exklusiven Hotel W in Barcelona erklärte, wird sich das in Zukunft und trotz des starken Zuwachs des Cloud-Geschäfts auch nicht ändern. So arbeitet bereits mehr als die Hälfte der Atlassian-Kunden in der Cloud zusammen, ein noch größerer Anteil der Neukunden entscheidet sich für die Cloud-Angebote. Dennoch wolle man kein Team in die Cloud zwingen, so Simons weiter.

Mit dem AtlasCamp veranstaltet das Unternehmen jedes Jahr eine Konferenz für Entwickler und Partner, die im Atlassian-Ökosystem tätig sind. In einer entspannten, lockeren Atmosphäre werden Workshops und Schulungen angeboten, bei denen Tipps und Tricks, Trends und die neuesten Produktneuheiten und -entwicklungen präsentiert werden. Sri Viswanath, neu ernannter CTO des Unternehmens, gab in seiner Keynote bekannt, dass „die Akzeptanz des Atlassian-Marketplace alle Erwartungen weit übertroffen hat“. So wurden in dem Store in nur drei Jahren wurden über 150 Millionen US-Dollar Umsatz erzielt, wovon über 120 Millionen an die Partner-Vendors ausgezahlt wurden, erklärte Viswanath.

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BitBucket Pipelines vereinfacht Continuous Delivery

Auf dem AtlasCamp 2016 hat Atlassian auch Einblicke in das neue Bitbucket Pipelines gegeben. (Screenshot: Atlassian)
Auf dem AtlasCamp 2016 hat Atlassian auch Einblicke in das neue Bitbucket Pipelines gegeben. (Screenshot: Atlassian)

Im Mittelpunkt der neu vorgestellten Produkte steht Bitbucket Pipelines. Dabei handelt es sich um eine innovative DevOps-Plattform für den beliebten Code-Repository-Dienst BitBucket, der mit GitHub konkurriert. Sie arbeitet auf Basis der Container-Technologie Docker und soll das Thema Continuous Delivery und Integration drastisch vereinfachen.

Wie Jens Schumacher, Head of Software-Teams, im Interview erklärte, richtet sich die kostenlos in Beta lancierte Lösung in erster Linie an kleinere Teams, die die modernen Deployment-Ansätze rund um „Infrastructure as Code“ implementieren möchten, aber mit den aktuell verfügbaren Lösungen wie Puppet, Ansible und Chef überfordert sind.

Native Mobile-Apps für Jira und Confluence

Das AtlasCamp in Barcelona war gut besucht. (Foto: Diego Wyllie)
Das AtlasCamp in Barcelona war gut besucht. (Foto: Diego Wyllie)

Eine weitere Neuheit, die auf der Konferenz vorgestellt wurde, sind native Mobile-Apps für das Flaggschiffprodukt Jira und für das Team-Collaboration-Tool Confluence. Während Anwender sich früher mit mobilen Web-Apps zufriedenstellen mussten, können sie nun auf native iOS- und Android-Apps zurückgreifen. Jira, Confluence und die weiteren Team-Collaboration-Lösungen von Attlasian werden längst nicht nur von Software-Teams eingesetzt, erklärte Viswanath. Vielmehr würden sie zunehmend zur zentralen Anlaufstelle für Teams in allen Bereichen des Unternehmens werden, egal ob im Personalwesen, Marketing, Finanzwesen oder in der Rechtsabteilung. Für die Arbeit dieser Teams spiele eine intuitive, einfache Mobile-Lösung eine entscheidende Rolle. Daher entwickelte Atlassian native Apps, die eine bessere Benutzererfahrung versprechen und zur Verbesserung der Produktivität in organisationsübergreifenden Teams beitragen sollen.

Über den Autoren:

Diego Wyllie hat an der TU München Wirtschaftsinformatik studiert und arbeitet freiberuflich als Software-Entwickler und Fachautor.

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