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Niemand kann sehen, wer auf deinem Facebook-Profil war. Wirklich nicht!

Wer ein aktives Facebook-Profil sein Eigen nennt, dürfte in den letzten Tagen einige Einladungen zu einem mit dem Titel: „WOW Jetzt kannst du sehen wer sich dein Profil ansieht!“ bekommen haben. Wer seiner Neugierde nicht widerstehen kann und auf den angefügten Link klickt, der fällt damit auf einen Wurm rein, der sich genau durch diesen einen Klick verbreitet. Das Vorgehen ist nicht neu und sorgt bei immer wieder für Ärger, dabei ist ganz klar: es kann sich nur um Spam handeln. Wir erklären, wieso das so ist.

Niemand kann sehen, wer auf deinem Facebook-Profil war. Wirklich nicht!

Und täglich grüßt das Murmeltier - Facebook bekommt den Profildaten-Spam nicht in den Griff

Es ist beileibe nicht die erste Spamwelle die Facebook überrollt, aber eine, die zu vermeiden gewesen wäre. Immer wieder werden neue Würmer ins Rennen geschickt, die an eine der stärksten Gefühle der Menschen appellieren: Neugierde! Der aktuelle Wurm „WOW Jetzt kannst du sehen wer sich dein Profil ansieht!“ spielt mit der Neugierde unerfahrener oder unvorsichtiger Besitzer eines Facebook-Accounts und verleitet sie dazu, auf den angefügten Link zu klicken, denn so soll man ja erfahren können, welche Personen sich das eigene Profil angeschaut haben. Frühere Versuche tarnten sich oft auch als Facebook-Anwendung - das Resultat war jedoch immer gleich: Daten über die Profilbesucher gab es nicht, dafür bekamen die Freunde einen Pinnwandeintrag mit einer Einladung zur Anwendung oder wie im aktuellen Fall zu dem Event.

Innerhalb von nur zwei Stunden landeten gleich vier Einladungen zum Event „WOW Jetzt kannst du sehen wer sich dein Profil ansieht!“ in meiner Facebook-Inbox.

Facebook scheint dieses Problem einfach nicht in den Griff zu bekommen und sorgt damit für einige Spekulationen. Wie schon bei den Fällen der gelöschten Fanseiten, die zuvor massiv über Spam bei Facebook berichteten, erwähnt, könnte Facebook durchaus ein Interesse an solchen Missbrauchsfällen haben. Zum einen wird dadurch reichlich Traffic erzeugt und zum anderen sorgen solche Würmer auch dafür, dass wenig aktive Facebook-Profile wieder reaktiviert werden, denn auch deren Besitzer bekommen Event-Einladungen per E-Mail.

Was so ein Wurm oder so eine Anwendung zusätzlich noch alles anstellt, kann man bestenfalls erahnen. Zumindest stellt der mögliche komplette Zugriff auf die persönlichen Daten ein ernstzunehmendes Risiko für den einzelnen Benutzer dar. Daher sollte mit solchen Fällen nicht leichtfertig umgegangen und der Schaden möglichst gering gehalten werden.

Wie man einen Facebook-Wurm wieder los wird

Ist man selbst zum Opfer seiner Neugierde eines Wurms bei Facebook geworden, sollte man schnellstmöglich handeln, um den Schaden möglichst gering zu halten und Folgeschäden bei seinen Kontakten zu vermeiden. Der erste Weg führt direkt zur eigenen Pinnwand und auf das „Löschen-Kreuz“, das sich zeigt, wenn man den Mauszeiger in die rechte obere Ecke bewegt. Ein Klick darauf öffnet ein Dialogfenster mit der Frage, ob man den Beitrag wirklich löschen will. Nach der Bestätigung ist der Pinnwandeintrag gelöscht und auch für die Freunde nicht mehr sichtbar.

Anschließend sollte man noch überprüfen, ob sich die Spamseite nicht auch in den „Likes“ eingenistet hat. Dazu klickt man auf Profil und dann auf Profil bearbeiten. Bei den allgemeinen Informationen wählt man dann den Eintrag Aktivitäten und Interessen aus und schaut da nach dem unerwünschten Eintrag. Das kann bei vielen Likes schon etwas Zeit in Anspruch nehmen, doch die sollte man einfach investieren. Ansonsten besteht die Möglichkeit, dass man mit seinem Namen auch noch Werbung für den Spam macht.

Sollte es sich bei der Spam-Attacke um eine Anwendung handeln, so sollte die Anwendung umgehend wieder aus dem Profil entfernt werden. Dazu öffnet man unter Konto die Privatsphäre-Einstellungen und klickt unten links auf Anwendungen und Webseiten. Anschließend werden alle installierten Anwendungen angezeigt, die sich über den Button Einstellungen bearbeiten auch wieder entfernen lassen.

Warum Profilbesucher-Daten bei Facebook nur Spam sein können

Im Gegensatz zu vielen anderen Social Networks bietet Facebook keinerlei Daten über die Profilbesucher an. Warum das so ist, kann man nur spekulieren. Dass Facebook diese Daten aber derzeit nicht an Dritte herausgibt, die diese dann beispielsweise für eine Anwendung verwenden könnten, ist keine Spekulation, sondern wird viel mehr von Facebook selbst so kommuniziert:

Ein Eintrag im Hilfebereich von Facebook weist ausdrücklich daraufhin, dass es für externe Entwickler keine Möglichkeit gibt, Profilbesucherdaten zu tracken.

In einem weiteren Eintrag im Hilfebereich erklärt Facebook sogar ausdrücklich, dass Anwendungen externer Entwickler, die behaupten, sie könnten die Profilbesucher anzeigen, von Facebook gelöscht werden, weil sie gegen die Richtlinien verstoßen:

Auch wenn Facebook auf das Entfernen von Anwendungen hinweist, die Besucherdaten für das eigene Profil anbieten, so dauert das in der Praxis doch sehr lange und sorgt regelmäßig für Ärger.

Damit sollten eigentlich die letzte Hoffnung auf die tatsächliche Existenz einer solchen Funktion zerstört sein. Dennoch werden auch in Zukunft immer wieder neue Facebook-Nutzer auf die Profilbesucher-Fallen hereinfallen und somit für deren Verbreitung sorgen. Nicht mal ein deutlich schnelleres Einschreiten von Facebook würde daran wohl etwas ändern können, denn die Funktion wäre einfach zu schön und wird ja auch von vielen anderen Netzwerken angeboten.

Lösungsvorschlag: Premiumprofile mit Besuchertracking

Eine mögliche Lösung des Problems ist so naheliegend wie einfach: Facebook sollte diese Funktion des Besuchertrackings endlich selbst anbieten – entweder kostenlos oder auch als Feature für kostenpflichtige Premiumprofile. Und vielleicht ist genau das ja auch der Plan von Facebook. Zumindest würde es erklären, warum Facebook es externen Entwicklern nicht erlaubt, diese Daten zu erheben und es auch technisch für sie unmöglich macht. Im Umkehrschluss bedeutet das doch nur, dass die technischen Möglichkeiten, Besucher eines Profils aufzuzeichnen, längst bestehen und nur nicht eingesetzt werden.

Premiumaccounts bei Facebook wären natürlich ein radikaler Einschnitt auch in die Prinzipien von Facebook, denn Facebook will ein Netzwerk für alle sein. Dennoch ließen sich meiner Meinung nach Premiumacounts auch mit den bestehenden Prinzipien von Facebook vereinbaren, denn die kostenlosen Accounts würde wie bisher bestehen bleiben und jedem den Zugang zur Plattform ermöglichen.

Was würdet ihr denn für ein Premiumfeature „Besuchertracking“ bezahlen? Oder wäre es euch gar nichts wert? Und welche zusätzlichen Featurewünsche hättet ihr für die Vision „Facebook-Premium“?

Weiterführende Links:

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33 Antworten
  1. von Müller am 27.04.2011 (14:03Uhr)

    Und welchen mehrwert verspricht man sich aus dem Feature "Besuchertracking"?
    Warum sollte man dafür bezahlen?

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  2. von passsy am 27.04.2011 (14:06Uhr)

    Dafür würde ich nicht bezahlen. Es ist absolut unnötig. Immerhin landen doch alle Infos meines Profil irgendwann im Stream. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in letzter Zeit mal Profile anderer angeklickt habe.

    Ist ja nicht so wie ich anderen Social Media Networks mit Gästebüchern und so.

    Viel interessanter wäre: wer hat meine Statusmeldungen ausgeblendet, wer wie oft auf gefällt mir gedrückt ...

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  3. von Timo am 27.04.2011 (14:11Uhr)

    Glaube eher nicht, dass Facebook so ein Feature einführt. Man würde sich ja zwei Mal überlegen, auf welches Profil man klickt -> PI sinken. Und dafür 5 Dollar o.ä. ist es Facebook sicher nicht wert.

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  4. von Martin am 27.04.2011 (14:27Uhr)

    Facebook verdient doch schon genug durch Werbung. Einzig für Fanpages wäre das vielleicht interessant, weil man das analysieren könnte, welche Besuchergruppen, also demographisch gesehen, eher zum Absprung neigen.
    Aber Für Privatprofile? Unnötig!

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  5. von Falk Hedemann am 27.04.2011 (14:29Uhr)

    @Müller: Würde es an einem solchen Feature kein Interesse geben, warum verbreiten sich dann die Würmer besser als jede virale Kampagne?

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  6. von Falk Hedemann am 27.04.2011 (14:31Uhr)

    @passsy: Was meinst Du mit „Immerhin landen doch alle Infos meines Profil irgendwann im Stream“? Auch die Infos, wer Dein Profil besucht hat?

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  7. von Sven am 27.04.2011 (15:09Uhr)

    Für das Tracking sicher nichts.

    Generell ist die Idee mit Zusatzfeatures und diese kostenpflichtig, doch durchaus legitim und vernünftig. Man kann diese kaufen, muss aber nicht.

    Wenn das Paket und der Preis stimmt, sicher !

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  8. von NE.RD am 27.04.2011 (15:23Uhr)

    Das stimmt nicht! Bei der Facebook-Seite wird ein passives Tracking verwendet, welches unter dem Menüpunkt "Personen, die du vielleicht kennst" ersichtlich ist. Das bedeutet es wird zwar nicht ganz klar, wann und in welcher Reihenfolge jemand auf dem Profil war, aber es wird erkenntlich DAS und WER auf dem Profil war. Es lässt sich sonst nicht erklären wieso dort Personen auftauchen zu denen ich keinen Orts und keinen persönlichen Bezug habe.
    Der Algorithmus, den Facebook hier verwendet wird allerdings nicht ganz klar. Es ließe sich sonst auch nicht erklären, wieso ich Freundschaftsanfragen erhalte auf deren Profil ich war.

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  9. von Thomas Loos am 27.04.2011 (15:30Uhr)

    Naja, ich kann mir schon vorstellen, dass es einige Leute gibt, die sich gerne anschauen würden wer denn so auf ihrer Seite war, aber ob gerade die dann dafür Geld ausgeben, ist fraglich.

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  10. von Markus am 27.04.2011 (15:40Uhr)

    @Martin Eine gewisse Statistik über Aufrufe der Inhalte bieten Fanseiten schon, die sogenannten Insights, allerdings lediglich in anonymisierter Version wie es sein sollte.

    Ansonsten hallte ich den Artikel für äußerst unglücklich, so hat er doch das Ziel das Gerücht der "Profilbetrachtungen" aufzulösen und für ungültig zu erklären. Gleichzeitig führt er ein neues Gerücht ("im Umkehrschluss usw.") ein, dass Facebook dass garantiert mit Hintergedanken nicht anbietet.

    Blödsinn. Richtig ist dass Facebook die Möglichkeit hat das technisch zu verfolgen, absolut keine Aufwendigkeit. Falsch sind die Hintergedanken dahinter. Facebook würde sich mal wieder mit Datenschützern raufen und außerdem würde Facebook seinen eigenen Traffic senken, das sogenannte "Stalking" auf Facebook macht eine Menge des Traffics aus, und wenn es offensichtlich wäre, fiele es einfach weg.

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  11. von robbz am 27.04.2011 (15:41Uhr)

    Ohne jetzt alle bisherigen Kommentare gelesen zu haben.. aber für Fanpages wäre dieses Besuchertracking doch durchaus interessant. Damit könnte man herausfinden, wer durch welche Aktion auf einer Fanpage gelandet ist (siehe Lokalisten) und dadurch das eigene Facebookmarketing irgendwie ausrichten.

    Fanpages werden ja oft von Unternehmen betrieben, die das auch irgendwie monetarisieren wollen. Deshalb dürften diese ein reales Interesse an einer solchen Funktion haben und dafür evtl auch bezahlen ( wenn der Preis mi richtigen Verhältnis steht, versteht sich ;-) ).

    Ich persönlich brauche das natürlich nicht. Da gibt es andere Funktionen, die ich mir wünschen würde.. aber darum geht's ja hier garnicht.

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  12. von Markus am 27.04.2011 (15:45Uhr)

    Darüber hinaus als Premium Feature auch undenkbar, dann würde Facebook doch längst großen Firmen wie Coca Cola sich für die Fanpage bezahlen lassen, verursacht doch auch Mengen an Kosten für Facebook. Kostelos heißt doch das Erfolgskonzept für Traffic...

    @Müller: Würde es an einem solchen Feature kein Interesse geben, warum verbreiten sich dann die Würmer besser als jede virale Kampagne?

    Weil der gro aller Facebook Nutzer in technischer Sicht einfach zu wenig Ahnung hat und das Angebot für echt hält aber anders herum nicht die Folgen mit betrachtet, z.B. dass "Stalken" nicht mehr so möglich ist. Außerdem werden diese Würmer auch mit teils grenzwärtigen Methoden z.B. "sieh mal dieses Foto" im Chat versendet.

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  13. von Sven am 27.04.2011 (15:51Uhr)

    viel sinnvoller wäre es den browser als erstes neu zu starten, denn damit stoppt die javascript ausführung und der wurm hat keine chance sich noch mehr zu verbreiten. das vergessen viele, denn durch die ajax requests wird die seite so gut wie nie neu geladen und der in der adresszeile eingefügte code kann weiterhin seinen unfug treiben :)

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  14. von Karl am 27.04.2011 (15:52Uhr)

    Es wäre für facebook absolut ein Schritt nach hinten wenn sie solch ein Tracking anbieten würden. Genau die Neugierde und das Wissen anonym zu sein steigert die Onlinezeit von Usern im Facebook um ein vielfaches. Selbst Impressionen von Werbeanzeigen würden stark sinken wenn keiner mehr auf Profile klicken würde dessen Profilbilder er interessant findet.

    Bei den VZ Netzwerken hat man sehr gut gesehen dass genau die Leute die viel Zeit in den Netzwerken verbracht haben auch diese Option gesehen zhu werden ausgeschalten haben. Lediglich die User die nicht wussten das dies deaktivierbar ist wurden gesehen.

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  15. von Karl am 27.04.2011 (16:01Uhr)

    Die AntiWurmWerbung geht mir aber auch schon fast am Nerv.

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  16. von Falk Hedemann am 27.04.2011 (16:08Uhr)

    @NE.RD „Das stimmt nicht! Bei der Facebook-Seite wird ein passives Tracking verwendet, welches unter dem Menüpunkt "Personen, die du vielleicht kennst" ersichtlich ist. ... . Es lässt sich sonst nicht erklären wieso dort Personen auftauchen zu denen ich keinen Orts und keinen persönlichen Bezug habe.“

    Das ist jetzt aber auch nur reine Spekulation oder hast Du da Insiderwissen? Ein wichtiger Faktor bei den Freundesvorschlägen ist doch auch die Zahl der gemeinsamen Freunde - allein damit lassen sich schon sinnvolle Vorschläge machen ;-)

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  17. von Falk Hedemann am 27.04.2011 (16:17Uhr)

    @Markus: Das Profiltracking von Facebook ist ja in dem Sinne kein Gerücht, sondern ein Feature, was es definitiv nicht gibt! Das sollte mit diesem Artikel einmal klargestellt werden und ich denke, dass das Ziel auch erreicht wurde.
    Was Du ja neues Gerücht ansiehst, sind lediglich meine Gedanken zu einer möglichen Lösung, nicht mehr, nicht weniger.

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  18. von Joe Hana am 27.04.2011 (16:24Uhr)

    Mit einer Unterscheidung verschiedener Account-Varianten ermöglicht man eine Spaltung innerhalb der Community. Nach und nach würde der Eindruck entstehen wer keinen Premium-Account besitzt ist "sozial" nichts wert. Das hat schon einigen Communities so einiges an Nutzern gekostet. Den dadurch wird die Community insgesamt unattraktiv.
    Zudem , je nach dem was dieser Premium Account kosten soll, würde ev. die Möglichkeit für Facebook selbst wegfallen Werbung zu machen und die User Daten selbst für Marketing-Zwecke zu nutzen.

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  19. von NE.RD am 27.04.2011 (16:30Uhr)

    @Falk Hedemann
    Du kannst selbst ein Test durchführen. Das mit den den gemeinsamen Freunden ist einerseits richtig. Allerdings werden mir auch Leute vorgeschlagen, zu den Ich KEINEN Bezug habe! Keine Gemeinsamkeiten!

    Also wenn das Zufall ist ... dann !

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  20. von Ralf am 27.04.2011 (16:35Uhr)

    Gäbe es so ein Besuchertracking, gäbe es bereits am nächsten Tag Bots, die millionenfach Profile besuchen, um die Benutzer auf bestimmte Facebook-Pages zu locken. Das ist also keine Lösung, sondern würde das Problem nur verschlimmern.

    Das Facebook diese Würmen willentlich hinnimmt, halte ich auch für eine gewagte Mutmaßung. Millionen Anwender sind davon massiv gestört und das schadet Facebook natürlich. Nur diese Bots/Würmer etc. simulieren eben normale Benutzerfunktionen. Das kann man nicht einfach so von heute auf morgen ausfiltern, ohne die Funktionen auch für echte Benutzer abzuschalten.

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  21. von Falk Hedemann am 27.04.2011 (16:40Uhr)

    @NE.RD: Wie kann ich das denn testen? Ich habe bei mir noch nie Freundesvorschläge gesehen, die absolut keinen Bezug zu mir hatten. Aber das sind ja nur persönliche Beobachtungen, von denen ich nicht auf eine dahinterstehende Logik schließen würde.

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  22. von blubb am 27.04.2011 (16:49Uhr)

    Ich würde kein Premium bei Facebook zahle, weil sie dann meine Kontodaten hätten. Ich würde Facebook aber auch nicht meine Handynummer anvertrauen. Facebook -grusel- ich bin da auch nur weil ich es von der Firma aus musste :(

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  23. von Tobbi am 27.04.2011 (17:40Uhr)

    Unglaublich nervig in den letzten Tagen und Wochen....

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  24. von EmJay am 27.04.2011 (20:27Uhr)

    Klar gibts bei FB ein Tracking, habe auch schon Leute vorgeschlagen bekommen, die keinen Verknüpfungen mit einem meiner Freunde hatte.

    Und es werden auch nicht die Leute mit den meisten gemeinsamen Freunden bevorzugt, sondern bevorzugt werden "Noch-nicht Freunde" angezeigt, die mit den eigenen "besten" Freunden auch zu tun haben (mail, wall, click, ...) oder nach gewissen Präferenzen (gender, likes, ...). Der Algorithmus ließt alle Infos aus und lässt diese in die Anzeige einfließen. Wahrscheinlich läuft das auch teilweise über die Cookies (wie die Werbung), seitdem ich die automatisch beim Firefox-Beenden lösche, seh ich keine Werbung mehr im Fb. Das liegt meiner Meinung daran, dass Fb mich nicht mehr so gut genug an Werbepartner verkaufen kann.... ala "Der hat gestern nach einer Mallorca Reise gesucht" "Der hat nach Gebrauchtwagen gesucht" "Ein Hotel in Istanbul gebucht" usw. usw. Dazu kann ich nur einen Spiegel-Artikel empfehlen von vor etwa 3-4 Monaten empfehlen. Titel war irgendwas mit "Datenkrake" und Social Networks

    Außerdem werden bei den "Neusten Mitteilungen" Freunde ausgespart, die man sowieso nie anklickt. Ist mir erst letztens aufgefallen, als ich in einem Profil Sachen gelsen hab (Freund zu Freund), die mir eben bei "Neuste Mitteilungen" nicht angezeigt worden ist.

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  25. von Andrezinho am 28.04.2011 (03:48Uhr)

    erstmal muss und will ich gar nicht wissen, wer alles auf meinem profil war. und ich finde es so komisch, dass so soviele leute immer alles anklicken müssen, ohne auch mal ein wenig drüber nachzudenken. naja so siehst heute halt aus.

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  26. von Tanja Handl am 28.04.2011 (11:51Uhr)

    Dagegen. Und zwar aus einem einfachen Grund: Besuchertracking regt viel zu viele Phantasien an. Wer sich auf Facebook ausstellt, sollte sich bewusst sein, wem er sich präsentiert - wer aus dem "Publikum" dann wirklich aufs Profil klickt, ist dann eigentlich egal.

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  27. von mori am 04.05.2011 (13:04Uhr)

    Nur einer kann das: CHUCK NORRIS **LOL**

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  28. von Max am 16.05.2011 (14:15Uhr)

    @NE.RD
    Das mit dem passiven Tracking stimmt nicht. Ich dachte das auch ne Zeit lang und hab deshalb folgendes ausprobiert:

    Ich hab mir unter nem anderen Namen ein zweites Facebook Konto erstellt und von da aus einige Wochen lang jeden Tag unzählige mal mein eigenes Profil besucht. Ich hab mich also selbst von nem anderen Konto aus gestalkt, der erfundene Benutzer wurde mir allerdings trotzdem nie unter "Personen, die du vielleicht kennts" angezeigt.

    Zitat NE.RD:
    Das stimmt nicht! Bei der Facebook-Seite wird ein passives Tracking verwendet, welches unter dem Menüpunkt "Personen, die du vielleicht kennst" ersichtlich ist. Das bedeutet es wird zwar nicht ganz klar, wann und in welcher Reihenfolge jemand auf dem Profil war, aber es wird erkenntlich DAS und WER auf dem Profil war. Es lässt sich sonst nicht erklären wieso dort Personen auftauchen zu denen ich keinen Orts und keinen persönlichen Bezug habe.
    Der Algorithmus, den Facebook hier verwendet wird allerdings nicht ganz klar. Es ließe sich sonst auch nicht erklären, wieso ich Freundschaftsanfragen erhalte auf deren Profil ich war.

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  29. von Gustav Schubert am 29.06.2011 (20:22Uhr)

    Eigentlich interessant, dass die anderen Netzwerke (StudiVZ, WKW, ...) alle eine solche Funktion eingebaut haben. Nur Facebook nicht.
    Ich persönlich finde es sehr interessant, zu sehen, wer auf meiner Seite war :)

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  30. von Pascal am 14.09.2011 (12:32Uhr)

    In gewisser Weise gibt es ja bereits Tracking für Seiten. In den Insight-Daten kann man eindeutig sehen, wie häufig bestimmte Dinge gesehen werden, wer wann die Seite liked etc.
    Aber das ist aus gutem Grund anonymisiert. Denn auf der Seite der Seiten würde das bedeuten, dass Facebook Werbeeinnahmen entgehen, denn wieso sollte man noch werben, wenn man genauso gut über die Plattform als solches die potentiellen Kunden anschreiben kann.
    Bei Nutzerprofilen wäre dies daneben auch ungünstig, da man sich sonst immer mit der Gefahr befassen muss als Stalker abgestempelt zu werden (auch wenn quasi jeder auf Facebook indirekt auch mal stalkt, so hat das immer einen gewissen Nebengeschmack, wenn der/die betroffene das weiß), was zu weniger Traffic und somit zu weniger Werbeeinnahmen führen würde, Daneben wird das wahrscheinlich zu einem weiteren Aufschrei der Datenschützer aber vor allem auch der Nuzter führen, was ebenfalls nicht unbedingt toll für den Datenverkehr und damit wieder für die Einnahmen von Facebook wäre.

    Insgesamt sehe ich somit zwar eine Idee, die manchmal nett für den Nutzer wäre, aber für Facebook wahrscheinlich weniger einbringt als durch den Wunsch auf die eigene Privatsphäre verloren geht. Gegenüber Facebook ist man zwar ein ganz spezielles Werbeziel, aber im Endeffekt auch nicht mehr als einer unter 750 Millionen und damit quasi für den Konzern anonym.

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  31. von Robert am 06.11.2011 (11:50Uhr)

    Guter beitrag! genau das wollte ich wissen.

    P.S. wenn FB das doch einführen sollte, dann sollen die doch eher was an die Nutzer Zahlen und nicht was dafür verlangen ;) Bzw. FB zahlt, dafür dann, das man dies erlaubt und Firmen können bezahlen, wenn Sie diese Daten haben wollen...

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  32. von Yes am 28.04.2012 (19:07Uhr)

    @ Max (Kommentar# 45) . Naja, vielleicht ist der Algorithmus auch etwas schlau und hat bemerkt, dass die gleiche IP-Adresse immer auf den neuen Profil klickt und so haben die gedacht, dass müsste Jemand sein, der das ausprobieren möchte... weil wenn es zwei wären, die den gleichen PC benutzen würden, und das über einen längeren Zeitraum, dann müssten die sich bestimmt kennen...

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  33. von Dau am 20.05.2012 (08:12Uhr)

    Facebook muss aufpassen, dass solches Ungeziefer nicht die große Runde macht und den Ruf des Unternehmens ruiniert.

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