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Nokia N-Gage, Apple Newton und mehr: In diesem Museum kannst du gefloppte Produkte bestaunen

    Nokia N-Gage, Apple Newton und mehr: In diesem Museum kannst du gefloppte Produkte bestaunen
Mit dem Nokia N-Gage in der Öffentlichkeit zu telefonieren glich einer Mutprobe. (Bild: Nokia)

Wer demnächst nach Schweden reist und noch ein bisschen Zeit hat, schaut am besten im Museum of Failures in Helsingborg vorbei: Die Produkte sind so schlimm, dass sie fast schon wieder Charme haben.

Es gab mal eine Marketing-Katastrophe, die sich „Big for Her“ nannte – und sie bestand daraus, Stifte anzubieten, die für Frauen geeignet sind: Und welche natürlich pink sind. Dann erinnert sich vielleicht noch jemand an Edsel aus den 50er Jahren: Eine gescheitere Produkteinführung von Ford, die bis heute als klassischer Fail der Branche aufgelistet wird. Das sind nur zwei von vielen gefloppten Werke, die in dem Museum of Failures ausgestellt sind. Spektakulär? Aber ja! Selbst kaufen? Bitte nicht. Fairerweise sollte dennoch erwähnt werden, dass einige Tech-Spielereien ihrer Zeit einfach voraus waren.

Scheitern als Lernprozess

Kurator Samuel West hat über 60 Objekte begutachtet, die zwar innovativ sein sollen, aber trotzdem kommerziell gefloppt sind: „80 bis 90 Prozent der eingeführten Produkte sind einfach nur ein Flop. Niemand wird jemals etwas über sie lesen“, sagt der 43-jährige Psychologe dazu: „Wenn wir etwas mit diesen Produkten anfangen können – dann sollten wir versuchen, aus ihnen zu lernen.“

Viele Schöpfungen stammen übrigens auch von den Tech-Giganten wie Apple oder Coca-Cola: So stellte Apple mit Newton in den 90er Jahren den Vorgänger vom iPhone vor – und scheiterte kläglich. Ebenso wenig konnte sich ein „Twitter Peek“ durchsetzen: Ein Gerät, mit dem man nur eine Sache erledigen kann: Twittern. Das wurde allerdings schwierig: Pro Zeile konnten nur 25 Zeichen angezeigt werden., während ein Tweet bis zu 140 Zeichen haben kann.

Lasagne von Colgate? Eher nichts für weiße Zähne

So leistete sich auch Colgate – hauptsächlich als Zahnpasta-Hersteller bekannt – einen echten Fail, in dem das Unternehmen in den 80er Jahren versuchte, eine Tiefkühl-Lasagne auf den Markt zu bringen. Die Käufer? Irritiert. Besonders kurios ist auch ein Gesellschaftsspiel aus dem Jahre 1998: Auch, wenn es von Donald Trump entwickelt wurde, wollten es weder bei der Einführung 1998, noch 2004 beim Relaunch besonders viele Leute kaufen.

In unserer Bildergalerie findest du einen Überblick über die zehn kuriosesten Werke, die im Museum of  Failures ausgestellt sind.

1998 eingestellt: Der Apple Newton, zu verwenden als Personal-Digital-Assistant. (Foto: dpa)

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Zur Galerie

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via www.theverge.com

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2 Reaktionen
Sebos
Sebos

Seh ich genauso. Hatte seine Macken (konnte mit meiner Handschrift partout nichts anfangen) aber auch tolle Features die damals (!) völllig neu und einzigartig waren. Ich war Anno 1994 jedenfalls schwer begeistert davon. Und sooo schlecht haben die sich angeblich auch nicht verkauft. Flop ist maßlos übertrieben - vor allem im Vergleich zu den anderen Exponaten.

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AudioPhil
AudioPhil

Tut mir leid, aber der Newton ist imho nicht als ein Flop zu sehen. Ich habe die Geräte benutzt und weiß noch, bevor das iPad auf den Markt gekommen ist, wie viele Gerüchte und aufgeregte Menschen es gab, dass es eventuell einen Newton Nachfolger unter Steve Jobs geben wird.

Es existiert eine Menge an Technik die aus dem Newton immer noch lebt, in OS X und iOS werkeln viele Innovationen aus der damaligen Zeit!

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