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„Notify“: Jetzt fordert Facebook Twitter mit einer eigenen News-App heraus

„Notify“: Jetzt fordert Facebook Twitter mit einer eigenen News-App heraus

Facebook weitet seine News-Offensive aus. Mit der „Notify“ verfolgt das einen ähnlichen Ansatz wie der neue Twitter-Dienst „Moments“.

Facebook mit News-Abo

Im Kampf um das Nachrichtengeschäft schickt Facebook jetzt ein neues Feature ins Rennen. Gerüchte über eine eigene News-App tauchten schon im Sommer auf, jetzt sind Screenshots durchgesickert. „Notify“ heißt die App, bei der Publisher Nutzer mit Breaking News versorgen sollen.

Die App lässt User Medienseiten und auch Personen abonnieren, um Meldungen in Echtzeit zu erhalten. Die Updates sind laut den Insiderinformationen von The Awl auch in den Benachrichtigungen von Android und iOS zu sehen.

Facebook „Notify“ lässt Nachrichten abonnieren und liefert die Updates an das Notification-Center. (Screenshot: The Awl)
Facebook „Notify“ lässt Nachrichten abonnieren und liefert die Updates an das Notification-Center. (Screenshot: The Awl)

Tests mit Publishern

Wie das „Instant Articles“-Format testet das Unternehmen „Notify“ mit ausgewählten Publishern, darunter die Huffington Post und  Buzzfeed. Die externe App würde den Medien einen weiteren Kanal zur Verbreitung der Nachrichten geben. Allerdings könnten damit die eigenen Mobildienste sowie die Online-Portale selbst an Bedeutung verlieren. Für sind die News-Abos ein klarer Schachzug, um Nachrichtenkonsumenten wegzuschnappen. Der Konkurrent hat erst vergangene Woche mit „Moments“ ein ähnliches Feature vorgestellt, bei dem Inhalte zu Breaking News kuratiert und von den Nutzern abonniert werden können. Dem Bericht zufolge könnte Facebook die „Notify“-App noch Ende des Monats launchen.

Nebenbei versucht die Social Media-Plattform, mit einem neuen Video-Bereich YouTube Konkurrenz zu machen und experimentiert außerdem mit einem Shopping-Feed.

via www.theverge.com

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Eine Antwort
  1. von Aufmerksamkeits-Ökonomie am 15.10.2015 (13:28 Uhr)

    "Allerdings könnten damit die eigenen Mobildienste sowie die Online-Portale selbst an Bedeutung verlieren."
    Aufmerksamkeits-Ökonomie muss hin gehen wo die Zielgruppen-Aufmerksamkeit ist. D.h. z.B. Audio während der Fahrt im Auto und nicht immer nur Print auf Papier.... Oder halt am SmarTV und Handy und Tablett oder EReader, Online und Offline, bei Tag und bei Nacht, Arm und Reich, Gut und Böse, bei Links oder Rechts,...
    Spannend wären subventionierte Kindle-Videobrillen/Augmentation-Brillen wo Amazon dann z.b. Werbung einblendet wenn nix spannendes zu sehen ist oder (noch besser) vorhandene Werbung bei Sport-Übertragungen oder beim Vorbeifahren durch Amazon-Werbung ersetzt... Bandenwerbung im TV oder bei in Mediatheken digital durch lokale Firmen-Namen zu ersetzen ist bei Sport-Veranstaltungen doch nicht unüblich.


    Das einzig relevante ist doch die Vermarktung und ob und wie Facebook die Medien auszahlt oder wie die selber Werbung dort mit einbauen dürfen und können. Wie man also ans Geld für die Artikel kommt. Das fehlt wohl leider im Artikel, ist aber genau so wichtig.
    http://www.golem.de/news/adblock-plus-axel-springer-sieht-journalismus-nur-als-vehikel-fuer-werbung-1509-116587.html
    Das Firmenbrand ("Huffington" "Wallstreet Journal" "New York Times"...) wird davon ja nicht weniger sondern die armen kleinen wahren Urheber sind wie immer ein Mit-Grund, z.b. einen Sport-Bericht zu lesen oder besser zu ignorieren. Google hats aber vor Jahren wohl nicht geschafft mit der Verstärkung auf Autoren-Namen und es wohl wieder gedroppt.

    Für Yellow-Press funktioniert das vermutlich sofort. Der klassische Zeitungs-Leser der alle Artikel eines Mediums täglich drübercheckt hingegen ist es ein Zusatz-Angebot. Themen kurzzeitig auf hot/cold zu schalten wäre natürlich auch sinnig. Das eine sind die Themen von verschiedenen Quellen (Twitter), das andere sind abonnierte Quellen und ihre vielen Themen (Facebook).
    Bei CopyPastePR-Meldungen ist die Quelle egal weil die wahre Quelle eh die Agentur ist. Bei manchen Themen will man aber doch lieber mehrere Quellen lesen um ein vollständigeres Gesamtbild zu erhalten.

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