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NSA Files Decoded: Der ultimative Multimedia-Artikel über die NSA-Affäre

    NSA Files Decoded: Der ultimative Multimedia-Artikel über die NSA-Affäre
Der Guardian hat mit „NSA Files Decoded“ ein Meisterstück des digitalen Journalismus veröffentlicht. (Screenshot: theguardian.com)

Die britische Zeitung „The Guardian“ beweist einmal mehr wie zeitgemäßer Journalismus aussieht, und arbeitet alle Vorfälle rund um die NSA-Affäre in einem interaktiven Multimedia-Artikel auf. Dabei ziehen die Briten journalistisch und technisch alle Register.

NSA-Affäre: Es ist schwer, up-to-date zu bleiben

Die NSA-Affäre und die Enthüllungen rund um Edward Snowden sind ein spannendes und komplexes Thema. Für den durchschnittlichen Leser ist es teilweise schwer den Überblick über die neusten Entwicklungen zu behalten. Dafür sind neue Informationen oft zu verstreut und kleinteilig. Deswegen sollte es eine der Aufgaben der Medien sein, solche Entwicklungen zusammenzufassen und übersichtlich zu präsentieren. Das macht die britische Tageszeitung „The Guardian“ nun auf beeindruckende Art und Weise vor.

Eines der Diagramme im Text „NSA Files: Decoded“ interagiert mit dem Facebook-Account des jeweiligen Lesers. (Screenshot: theguardian.com)
Eines der Diagramme im Text „NSA Files: Decoded“ interagiert mit dem Facebook-Account des jeweiligen Lesers. (Screenshot: theguardian.com)

NSA Files Decoded: Paradebeispiel für zeitgemäßen Journalismus

Unter dem Titel „NSA Files: Decoded“ veröffentlichten die Briten nun ein exzellentes Beispiel für hochwertigen und zeitgemäßen Journalismus. Neben einem extrem umfangreichen und angenehm zu lesenden Text glänzt der Artikel vor allem durch die Multimedialität. Ein zentrales Element sind kurze Ausschnitte aus eigens angefertigten Video-Interviews mit vielen der beteiligten Personen. So äußert sich zum Beispiel Glenn Greenwald, der Journalist der die ersten Snowden-Veröffentlichungen publizierte oder Ladar Levison, der Gründer von Snowdens ehemaligem E-Mail-Provider Lavabits.

Alle Schaubilder im Artikel basieren auf neusten Web-Technologien. (Screenshot: theguardian.com)
Alle Schaubilder im Artikel basieren auf neusten Web-Technologien. (Screenshot: theguardian.com)

Zwischendrin wird der Text immer wieder von interaktiven Statistiken und Diagrammen aufgelockert. Eine Statistik zur Darstellung der Anzahhl der direkten und indirekten Facebook-Freunde einer Person kann sich optional sogar tatsächlich mit Facebook verbinden und zeigt dem Leser an, wie viele Menschen er indirekt kennt. Außerdem sind immer wieder einige der Original-Dokumente, die Snowden veröffentlichte, eingebunden. Alle Elemente basieren dabei auf aktuellen Webtechnologien, vor allem HTML5.

Multimediale und aufwendige journalistische Stücke wie dieses tauchen in letzter Zeit immer häufiger auf. Ein weiteres aktuelles Beispiel für ein solches, multimedial aufbereitetes Stück ist „A Game of Shark And Minnow“ von der New York Times.

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