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Nutzer in der DRM-Falle: Amazon löscht gekaufte E-Books wegen Urheberrechtsproblemen

Am vergangenen Wochenende hat sich bei einem Teil seiner Kindle-Kunden durch die Löschung von gekauften E-Books nicht eben beliebt gemacht. Den Käufern der George Orwell-Werke „1984“ und „Animal Farm“ wurden ihre bei der Synchronisation mit dem Amazon-Shop einfach gelöscht. Zum Hintergrund dieser Aktion nannte Amazon ein Problem mit den Rechten an den beiden Romanen. Die Firma, die sie im Kindle-Store eingestellt hatte, besitze dafür nicht die notwendigen Rechte. Daher habe Amazon nach einem Hinweis des Rechteinhabers die Werke über die Synchronisierungsfunktion wieder gelöscht und den betroffenen Kunden den Kaufpreis zurückerstattet.

Wer seine Bücher zusätzlich noch auf dem eigenen Rechner oder einem Webspace gesichert hat, ist übrigens nicht von der umstrittenen Aktion betroffen. Auch wenn Amazon der New York Times bereits mitteilte, künftig keine Bücher mehr löschen zu wollen, werden ähnliche Fälle bei dem riesigen Angebot wohl kaum zu verhindern sein. Das Geschehen wirft zugleich erneut ein Schlaglicht auf das Thema „Digital Rights Management“ generell. Wer heute ein digitales Produkt mit DRM kauft, kann eben nie sicher sein, wie lange er es wirklich benutzen kann.

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Eine Antwort
  1. von Paul am 20.07.2009 (21:07 Uhr)

    Ich glaube das dies die Zukunft ist. Zwar bevorzuge ich die Printmedien, doch ist dies eine sehr elegante Möglichkeit Informationen aufzunehmen. Ich bin gespannt was die Zukunft bringen wird.

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