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Schneller als 150 MacBook Pros: Nvidias neuer Supercomputer für selbstfahrende Autos

Schneller als 150 MacBook Pros: Nvidias neuer Supercomputer für selbstfahrende Autos

Mit dem Drive PX 2 hat Nvidia einen Computer speziell zur Steuerung selbstfahrender Autos vorgestellt. Die soll unter anderem bei Volvo eingesetzt werden.

Schneller als 150 MacBook Pros: Nvidias neuer Supercomputer für selbstfahrende Autos

Drive PX 2. (Grafik: Nvidia)

Nvidia Drive PX 2: Dieser wassergekühlte Computer soll selbstfahrende Autos steuern. (Foto: Nvidia)
Nvidia Drive PX 2: Dieser wassergekühlte Computer soll selbstfahrende Autos steuern. (Foto: Nvidia)

Drive PX 2: Nvidias Supercomputer für die Straße

In nicht allzu ferner Zukunft könnten selbstfahrende Autos zu einem völlig normalen Teil unseres Straßenbilds werden. Auch Nvidia will einen Teil dieses wachsenden Marktes für sich beanspruchen und hat mit dem Drive PX 2 jetzt einen Computer speziell zur Steuerung autonomer PKW vorgestellt. Der soll mit Nvidias eigenem Deep-Neural-Network zusammenarbeiten, das schon jetzt bei Autoherstellern wie BMW, Daimler und Fors zum Einsatz kommen soll.

Der Drive PX 2 soll eine extrem hohe Rechenleistung bieten, um in Echtzeit alle relevanten Bild- und Sensordaten auslesen zu können. Laut CEO Jen-Hsun Huang bietet der Auto-Rechner die Rechenleistung von 150 Pros. Das System soll damit in der Lage sein, 2.800 Bilder pro Sekunden zu verarbeiten.

Drive PX 2: Schon nächstes Jahr sollen 100 selbstfahrende Volvos den Computer nutzen

Laut Nvidia will der Autohersteller Volvo im nächsten Jahr 100 selbstfahrende SUV auf die Straßen der schwedischen Stadt Göteborg entlassen. Außerdem soll beispielsweise auch das japanische Unternehmen ZMP an autonomen Taxis auf Basis des Drive PX 2 arbeiten. Nvidia scheint demnach gute Chancen zu haben, sich auf dem zukunftsträchtigen Markt der selbstfahrenden Autos als wichtiger Hardware-Lieferant zu etablieren.

Ebenfalls spannend in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Das Aus für Taxis? Googles selbstfahrende Autos sollt ihr mieten können“.

via www.cnet.com

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Eine Antwort
  1. von ObjektErkennung am 05.01.2016 (16:33 Uhr)

    Interessant wäre das mit den 2800-Bildern pro Sekunde vielleicht auch für diese 16x-GoProHero-Kugeln mit denen man dann auf dem Mars, Mond, Titanic-Wrack rumläuft und zillionen Bezahlkunden es in ihrem Oculus mit-erleben können.
    Oder für Fußball-Übertragungen um alle Kamera-Views realtime zu 3d-fizieren und als PayTV auf SkyTV-VR-Brillen zu übertragen. Darum gehts ja wohl bei Autos: Fußgänger, Autos, Bäume, Brücken, Schranken, Leitplanken, Haustiere und andere Objekte erkennen und in 3D positionieren und einen Weg finden ohne irgendwo gegen zu fahren.

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