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Kleine, kräftige Set-Top-Box: Das kann Nvidias Shield Android TV

    Kleine, kräftige Set-Top-Box: Das kann Nvidias Shield Android TV

(Bild: Nvidia)

Googles Plattform fürs Wohnzimmer, Android TV, kommt nicht so richtig in Gang. Ein Lichtblick auf weiter Flur ist hingegen Nvidias Set-Top-Box Shield Android TV, die auf Googles OS basiert, aber noch einiges mehr zu bieten hat. Wir haben sie uns näher angesehen.

Nvidia Shield Android TV: Kleine Box, viele Möglichkeiten

Nvidia Shield Android TV. (Foto: Nvidia)
Nvidia Shield Android TV. (Bild: Nvidia)

Nvidias Shield Android TV kann als Antwort auf Apple TV oder Amazons Fire TV betrachtet werden. Die Set-Top-Box dient mit ihrer Android-TV-Basis – es ist schon Android 6.0 Marshmallow installiert – zum einen als Plattform zum Konsumieren von Inhalten, die per Google Play angeboten werden – also Filme und Spiele. Aufgrund der Offenheit des Systems besteht aber auch die Möglichkeit, den Video-on-Demand-Dienst Netflix per App zu nutzen. Außerdem ist es möglich, die im Heimnetzwerk, auf Festplatte oder USB-Stick abgelegten Dateien wiederzugeben. Außerdem werden auch die TV-Streaming-Dienste Magine und Zattoo unterstützt. Youtube und Twitch sind ebenso mit von der Partie.

Um auf das lokale Netzwerk zugreifen zu können, ist das Media-Player-System Plex vorinstalliert, allerdings lässt sich zusätzlich Kodi nachinstallieren, was das System mit weiteren Funktionen ausfüllt. Zur Wiedergabe von Videoinhalten könnt ihr sogar den beliebten VLC-Player auf die Box packen, mit dem so gut wie alle Codecs abgespielt werden können. In Sachen Audio unterstützt die Set-Top-Box 7.1- und 5.1-Kanal-Surround-Sound via Passthrough per HDMI-Port. Ohne Passthrough werden die Audiodaten mit 24 Bit/192 Kilohertz über HDMI und USB übertragen. Außerdem ist Upsampling über USB bis 24 Bit und 192 Kilohertz möglich.

Nvidia Shield Android TV. (Foto: t3n)

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Für Besitzer eines 4K-TV-Geräts: Die Set-Top-Box unterstützt entsprechende Inhalte und auch Netflix-Inhalte, sofern ihr den entsprechenden Tarif gebucht habt. Aufgrund eines fehlenden 4K-TVs konnte ich diese Funktion aber nicht ausprobieren. Die Netflix-Wiedergabe funktioniert allerdings problemlos. Mit einem Trick lässt sich übrigens auch Amazon Prime auf die Set-Top-Box holen – das funktionierte allerdings recht unzuverlässig. Auf Nachfrage verriet uns Nvidia allerdings, man arbeite hart an einer offiziellen Amazon-Prime-Unterstützung.

Interessant ist dabei, wie der Hersteller das in die Wege leitet, da Amazon weder Chromecast-, noch Android-TV-Support bietet – nur über die eigenen Produkte wie Fire-TV oder Kindle-Tablets und den Browser können die hauseigenen Inhalte konsumiert werden. Auch auf Googles Chromecast ist Amazon Prime nur über Umwege nutzbar.

Der Controller gehört zum Lieferumfang der Nvidia Shield Android TV. (Foto. t3n)
Der Controller gehört zum Lieferumfang der Nvidia Shield Android TV. (Foto. t3n)
Nvidia Shield Android TV. (Foto. t3n)

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Was mir abgesehen vom Amazon-Prime-Angebot fehlt, ist die Möglichkeit, einen vernünftigen Browser auf der Box zu installieren, womit ich die Kiste sogar als eine Art Surf-Computer nutzen könnte. LGs webOS-TV-Geräte haben beispielsweise einen Browser an Bord, der zwar nicht das Gelbe vom Ei ist, aber seinen Zweck erfüllt.

... die Fernbedienung hingegen nicht. (Foto. t3n)
... die Fernbedienung hingegen nicht. (Foto. t3n)

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Eine Reaktion
Netter Bericht
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Es gab schon mal in der ct' einen Test der Box glaube ich.
Sie hat evtl doppelt so viel fps wie FireTV-2Box. Das Apple4TV hat wohl leider nur FullHD.

Dank Netflix haben wir keine 2Jahres-Mediatheken-Tarife sondern können monatlich kündigen. Kündigungsfrist bzw. ob man jeden Monat einfach per Prepaid-Karte aus dem Supermarkt bezahlen kann (wie es sie für Netflix, GooglePlaystore und Amazon und viele andere Dienste gibt) wäre interessant.
Und das wohl wenig eigene Rechenleistung verlangt wird sondern die Spiele dann auf CloudPCs/CloudGrafikKarten in der Cloud laufen und nur gestreamed werden wenn ich den Text richtig interpretiere.
Aber die Anschlüsse wurden aufgelistet und es gibt das oft gewünschte Foto von der Rückseite. Schon das fehlt oft leider.
Bei 4k ist ultra-wichtig ob HDMI2.0 HDCP2.2 unterstützt wird oder nicht und vermutlich auch welche Farbtiefe ausgegeben werden kann. Viele Hollywood-Studios erlauben bei HDMI1.3/1.4 oder HDCP1.4(?) nur FullHD-Ausgabe selbst wenn man den guten 4k-TV anschliesst. Bei mehr Farbtiefe wären dann auch spezielle Hersteller-Photo-Galerie-Apps für .raw-Darstellung vielleicht interessant falls Android das nicht von sich aus bietet.

FullHD sind 2 Megapixel. UHD-1/4k sind 4*2=8 Megapixel was die meisten Kameras ja seit Jahren können weshalb 4k-Videos nicht so viel Mühe machen aber viel Platz brauchen. 8k=UHD2 sind noch mal 4-mal mehr also 4*8=32 Megapixel was bisher nur wenige Kameras konnten und weshalb wohl manches schon in 6k aufgenommen wird.

Nett wären VR-Adapter oder bei 3D-Fernsehern Support dafür. Die Spiele-Engines können ja problemlos 2 unterschiedliche Bilder in halber Framerate ausrechnen.

Vorbildlich ist auch das man dranschreibt das die Box zur Verfügung gestellt wurde.

OnLive war leider etwas zu früh:
http://www.golem.de/0903/66088.html
http://www.golem.de/news/geforce-grid-grafikkarten-werden-virtuell-und-streamen-spiele-1205-91835.html Inzwischen gibts bessere BitRaten und h.265.
Für VR wäre das vielleicht auch interessant. Nur dafür kauft keiner einen 1500-Euro-PC sondern vielleicht eher einen größeren TV und mit Cloud-Angeboten verhindert man, das man die Grafikkarten für VR (90fps bei 2*FullHD oder etwas mehr) schnell viel billiger machen muss.

Bitte für Handies und auch solche Boxen Checklisten in der Redaktion machen um vermeidbare Nachfragen zu verhindern. Allerdings kann man natürlich auch weitere Online-Testberichte und Amazon-Rezensionen angucken. Ob Geräte in h.265 abspeichern oder nicht macht doppelte Videogröße bei angeblich gleicher Qualität aus ! Viele aktuelle Geräte können wohl h.265 abspielen was PrimeVideo, NetFlix, YouTube usw sicher auch besser finden weil sie Bandbreite sparen oder bessere Qualität über dieselbe Leitung liefern können. Aber die älteren Geräte der Verwandten und Bekannten und bei Kunden können eher meist wohl nur h.264.

h.264 können die normalen RasPIs vermutlich per Default in FullHD. Mpeg2(DVB) muss man für RasPi wohl nachkaufen. FireTV/Stick und Chromecast kosten auch etwa 30 Euro und können vielleicht auch nur FullHD/h.264. Wer 4k haben will muss wohl ab 130 Euro gucken und da sind die fertigen Boxen von Nvidia und AmazonFire2TV mit hoffentlich langer Update-Versorgung (siehe aktuell FireTV-Boxen welche wohl das neue Android kriegen) vermutlich die sinnvollsten Käufe.

Eine weitere Frage für eine Checkliste wäre wohl auch, ob man AirPlay, ChromeCast-Play, Amazon, ... als Empfänger kriegen kann, aber auch ob man auf ein Tablett streamen kann. Nach Kodi wird auch gerne gefragt und im Text ja auch beantwortet. Mit DVB-T2-Sticks sind auch interessant wenn die vielleicht demnächst (irgendeine andere ct' über DVB... neulich) zeitweise kostenlos FullHD liefern. M.W. ist DVB-T2 in h.265! und nicht h.264.

Opera, Chrome usw sollten sich ja hoffentlich installieren lassen. FireFox ist evtl der einzige Android-Browser der Plugins beherrscht. Wegen der Signierung und evtl auch anderen Gründen kommen man nicht an alle Plugins welche man vom PC gewohnt ist, aber vergessen sollte man das nie.

Interessant wäre gewesen, wie gut die gewohnte Gamer-Maus oder was man sonst so als Gamer-Zusatz-Equipment hat, am TV funktioniert bzw. auch wie sehr die Latenz für die Streaming-Titel ist. Aber echte Gamer bringen das dann unter Gamern in Erfahrung.

Das Grundproblem bei 4k-Geräten ist, das man eigentlich immer mit dem neuesten UHD-1-Gerät mit allen Features (10Bit oder was auch immer,120fps oder was auch immer usw.,...) testen müsste um zu sehen welche Features der Zuspieler bietet aber auch wie gut er sich bei 2.5k-Geräten schlägt. Das können im Prinzip nur Redaktionen welche darauf ausgerichtet sind. Trotzdem mal ein sinnvoller Test um darauf hinzuweisen wo 4k-Streaming/Gaming-Boxen aktuell stehen.

Interessant bei solchen Geräten ohne (aber auch mit) beweglichen Teilen wäre, wenn man sie endlich mal flach an die Wand schrauben könnte. Schaut mal auf die Unterseite von Ethernet-Switches oder DSL-Routern. Da ist das durchaus normal.

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