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Nvidia Shield: Mobile Spielkonsole kurz vor der Auslieferung

Der Nvidia Shield ist im Anmarsch. Inmitten der Vorstellung neuer Konsolen durch und , ist fast untergegangen, dass Nvidia als Dritter im Bunde kurz davor ist, seine eigene Gaming-Hardware auf den Markt zu bringen. Einen Preis für Shield hat Nvidia ebenfalls genannt. 

Auf der vergangenen CES hatte Nvidia Project Shield vorgestellt. Aus dem Hardware-Projekt ist mittlerweile ein marktreifes Gaming-Device geworden, das bereits im Juni 2013 für rund 350 US-Dollar ausgeliefert werden soll.

Nvidia Shield unter der Haube

Die Vorstellung des Nvidia Shield kam auf der Consumer Electronics Show überraschend – man hatte zwar mit einer neuen mobilen Prozessorgeneration (Tegra 4) gerechnet, ein dediziertes Gaming-Device aus dem Hause Nvidia hatte aber niemand auf dem Radar.  Nvidia Shield bringt ein 5-Zoll-Multitouch-HD-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln, zwei Gigabyte RAM , 16 Gigabyte internen Speicher und den Tegra 4 Chipsatz mit. Android Jelly Bean MR1 dient als Betriebssystem. Der Handheld verfügt zudem über einen Micro-USB-Anschluss, einen Micro-HDMI-Port, WLAN und einen Klinkenanschluss. Der verbaute Akku soll beim Daddeln etwa fünf Stunden halten. Bei der Wiedergabe von Videos soll der Nvidia Shield rund zehn Stunden laufen.

Nvidia Shield ist ab Juni 2013 für 350 US-Dollar erhältlich.
Nvidia Shield ist ab Juni 2013 für 350 US-Dollar erhältlich.

Skyrim, Borderlands 2 und Batman: Arkham City auf Nvidia Shield

Nach Angabe von Nvidia laufen alle Android-Spiele auf Shield. Im besten Fall sollten diese Titel jedoch auf den Controller ausgelegt und für Tegra 4 optimiert sein. Games, die diese Vorgaben erfüllen sind beispielsweise GTA Vice City oder auch ARMA Tactics.

Der Nvidia Shield soll allerdings nicht nur Android-Gelegenheitsspieler ansprechen, sondern auch Hardcore-Gamer aus dem PC-Lager. Steam-Games sollen sich via WLAN lokal auf die mobile Konsole streamen lassen. Hierfür wird zusätzlich ein PC mit einer geeigneten Grafikkarte benötigt. Wer nicht auf dem 5-Zoll-Display spielen möchte, kann das so gestreamte Spiel auch via HDMI auf einen Fernseher ausgeben.

Erfolg oder Ladenhüter?

Wie schwer es heute neben Smartphone- und Tablet-Gaming ist, einen dedizierten Gaming-Handheld am Markt zu etablieren, zeigen die schleppenden Verkäufe der technisch beeindruckenden PlayStation Vita. Der Nvidia Shield ist sicherlich ähnlich ambitioniert wie die Vita und dürfte den ein oder anderen Interessenten finden. Besonders die Möglichkeit, PC Games zu streamen, spricht für Shield. Allerdings könnte sich herausstellen, dass der Preis von 350 US-Dollar zu hoch ist. Microsoft und Sony verramschen ihre Heimkonsolen Xbox 360 und PlayStation 3 schließlich am Ende des aktuellen Konsolenzyklus zu einem Preis, der unter dem von Nvidia für Shield geplantem liegt.

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Eine Antwort
  1. von Thomas Quensen am 15.05.2013 (14:22 Uhr)

    Dann lieber das Razr Edge Pro - wenn es nicht so verdammt teuer wäre ;)
    http://www.razerzone.com/gaming-systems/razer-edge-pro

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