von , 31.03.2010

Webentwicklung: OAuth-Unterstützung macht Google Mail zur App-Plattform

Google Mail kann jetzt den Anwendungen von Drittanbietern via OAuth-Authentifizierung Zugriff gewähren. Während andere Google APIs den OAuth-Standard bereits seit längerer Zeit unterstützen, hat Google nun auch die Unterstützung für das IMAP/SMTP-Feature von Google Mail bekannt gegeben. Für die Nutzer bedeutet das zusätzlichen Komfort und vor allem mehr Sicherheit. Die ersten Apps nutzen bereits die neuen Möglichkeiten.

Auch bisher konnten Apps oder Social Networks schon auf die Daten aus dem Adressbuch von Mail zugreifen. Allerdings mussten die Nutzer der Anwendung das Passwort des Google Accounts mitteilen. Mit der Unterstützung von OAuth ist das nun nicht mehr notwendig.

Mit Syphir hat auch schon ein erstes Unternehmen die neue OAuth-Unterstützung genutzt. „SmartPush“ ist eine E-Mail-Filter-App für das iPhone, die über benutzerdefinierte Regeln wichtige E-Mail herausfiltern kann und sie dann via Push an das Smartphone schickt. Nach Informationen von ReadWriteWeb soll auch der webbasierte Backup-Dienst Backupify bereits an einer Lösung zum Speichern der Google Account Daten arbeiten, die dann ebenfalls die OAuth-Unterstützung nutzt.

syphir smartpush
Die iPhone-App SmartPush von Syphir nutzt den Google Account zum Login

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