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Hardware

„Obszön billig“: VR-Brille Oculus Rift kann jetzt für 699 Euro vorbestellt werden

    „Obszön billig“: VR-Brille Oculus Rift kann jetzt für 699 Euro vorbestellt werden
Die Oculus Rift wird mit Zubehör geliefert. (Bild: Oculus VR)

Oculus VR startet in 20 Ländern den Vorverkauf für die Virtual-Reality-Brille. Gründer Palmer Luckey betont, dass das Unternehmen nichts an der Hardware verdient. Ab März werden die Brillen ausgeliefert.

Oculus Rift mit Xbox-One-Controller

Facebooks Virtual-Reality-Brille Oculus Rift kann ab sofort im offiziellen Shop vorbestellt werden. Der Hersteller Oculus VR startete am Mittwochabend den Vorverkauf in 20 Ländern, darunter auch Deutschland. In den USA kostet das Headset 599 US-Dollar, in Deutschland liegt der Preis bei 699 Euro exklusive Versand.

Das Paket umfasst neben dem Headset eine Fernbedienung, ein Mikrofon und einen Xbox-One-Controller. Die Lieferung des eigenen Controllers „Touch“ verschiebt Oculus auf das zweite Halbjahr 2016. Außerdem erhalten Käufer das VR-Spiel „Lucky's Tale“ kostenlos dazu. Die Auslieferung startet im März, wie Ars Technica berichtet, ist durch die vielen Vorbestellungen mit einer mehrmonatigen Wartezeit zu rechnen.

Die Oculus Rift wird mit Zubehör geliefert. (Bild: Oculus VR)
Die Oculus Rift wird mit Zubehör geliefert. (Bild: Oculus VR)

PC-Bundle in Planung

Zum Verkaufsstart informiert Oculus außerdem über die Anforderungen, die ein Windows-Rechner für die Nutzung der Rift braucht. Die Entwickler empfehlen als Grafikkarten die NVIDIA GTX 970 oder AMD R9 290. Wer wissen will, ob der eigene Rechner kompatibel ist, kann das mit dem „Compatibility Tool“ von Oculus überprüfen. Ab Februar will das Unternehmen sogar ein Bundle mit einem Rift-kompatiblen PC ab 1.499 US-Dollar anbieten.

Oculus-Gründer Palmer Luckey betonte am Mittwoch auf Twitter, dass das Unternehmen nichts an der Hardware verdiene und das Headset „obszön billig“ sei. Ursprünglich war von einem Verkaufspreis von rund 350 US-Dollar die Rede, in einem Reddit-AMA verteidigte Luckey allerdings die Kosten und gestand, dass die Kommunikation besser hätte sein können. Schon im Mai ließ Oculus anklingen, dass für die Nutzung des Virtual-Reality-Technologie rund 1.500 US-Dollar investiert werden müssten.

via www.oculus.com

4 Reaktionen
Michael
Michael

"Das Paket umfasst neben dem Headset eine Fernbedienung, ein Mikrofon und einen Xbox-One-Controller."

Ein Mikrofon? Wirklich? ;-)

Antworten

Monitore sind vorbei...
Monitore sind vorbei...

Von Playstation gibts schon ewig Videobrillen.
Das zweite Modell damals war auch nicht billiger sondern von 330 auf 220 Gramm leichter gemacht worden. Evtl war das damals aber nur 2*2D und nicht VR/Immersion.
http://www.golem.de/news/sony-hmz-t2-oled-brille-als-virtuelle-grossbildleinwand-1208-94198.html
http://www.golem.de/news/silicon-micro-display-videobrille-mit-full-hd-1203-90650.html
http://www.golem.de/news/zeiss-cinemizer-oled-battlefield-3-und-co-mit-headtracker-videobrille-spielen-1203-90393-2.html
http://www.golem.de/news/cinemizer-oled-3d-faehige-videobrille-mit-headtracker-auch-fuer-spiele-1202-90105.html

In der Headline "$600/699Euro" wäre auch nicht so falsch sondern ohne Aufwand etwas informativer weil der US-Preis ja recht rund ist.

Davon abgesehen entwickeln sich solche Techniken sehr viel schneller als früher wo h.264 vielleicht 5-10 Jahre brauchte während sich heute h.265 vielleicht doppelt so schnell durchsetzt.
Auch gibts genug Handies die man dafür nutzen kann usw. so das Oculus im Gegensatz zu Tesla kein Monopol-Anbieter ist sondern sofort Alternative aus China aufkommen oder halt für in 5 Jahren für $499 bei Kickstarter... .
Und wenn man sich Ikea-Möbel oder Wand-Aufkleber/Wand-Tattos am Handy anguckt und in die Wohnung einblendet oder woran man grade arbeitet oder was man grade kocht liegt das wohl näher als irgendwo im Wohnzimmer vor dem giga-flat-TV an der Playstation zu sehen wie man die Autoteile wechselt oder irgendwas zusammenkocht...

Und dankenswerterweise sind FullHD-Handies auch schon bei $199 oder $99 so das hoffentlich für Videobrillen noch 2.5k-5/5.5"-Handies kommen obwohl es beim normalen Betrieb ohne Cardboard wohl eine zu hohe Auflösung wäre.
Interessant wären auch dezidierte Brillen/Player mit HDMI-Eingang oder MiraCast/AirPlay oder eingebautem FireTV oder ChromeCast usw. obwohl Sticks für z.b. MiraCast wohl leider etwa 17 Euro kosten :-((( Und wenn man es an den 3D-BluRay-Player anschliessen will um Avatar usw. im Original(also als 3D) zu gucken was macht die Content-Industrie dann ? Die fordert doch HDCP2.2 für 4k-Content oder zumindest eine der älteren Versionen für FullHD...
Die ganze Hardware ist für ca. $100-$199 z.B. als FullHD-Handies verfügbar. Daher wird das hoffentlich schnell sehr bezahlbar. Was macht die Content-Industrie dann ??? Nur in 720p abspielen wie es wohl bei BluRays an Non-HDCP-Bildschirmen vorgeschrieben ist ??? Wer die BluRay hat wird wegen HDCP an der Videobrille also schlechter gestellt als wer bei Prime oder NetFlix dasselbe schaut ??? Was sagt Premiere/Sky wenn die Leute keine gigagroß-TVs mehr kaufen werden ?

Hoffentlich werden die Monitore schnell verdrängt und günstige Dritt-Anbieter für alternative Einsatz-Zwecke (also nicht 3D-Spiele) wie Augmentation kommen schnell gut und günstig auf den Markt... So wie Selfiesticks oder KFZ-Handy-Lade-Adapter oder Handy/Tablett-Hüllen gehört das 2mal im Jahr beim Discounter angeboten...
Theoretisch mögen ja gigantische Unterschiede zwischen $199-FullHD-Handy-im-$10-$30-Cardboard und $1500PC+$600-Oculus sein aber wenn ct' einen Artikel "UHD-Fernseher ab 430 Euro als Monitor-Ersatz" bringt sollte klar sein das den Leuten relativ egal ist worauf sie etwas sehen weil die Displays alle gut genug sind und angeblich Mobile Nutzung an billigen 80-Euro-Tabletts mit 1024x800 (oder wie viel auch immer) laut Berichten hier ja ständig zunimmt... Die billig-Tabletts kauft die Masse ja nicht für NetHack in 80x25-Characters oder für Text-Adventures. Und ein altes Handy haben viele in der Schublade und es als Mediaplayer oder für MineCraft oder Spiele dauerhaft in einem Cardboard o.ä. zu halten oder als Ersatz für diese 2-Screen-DVD-Player für hinten im Auto wäre vermutlich sehr naheliegend.

Jetzt wo Oculus Specs bekannt sind, kommen innerhalb einer Woche die Konkurrenz-Angebote auf den Markt. Fire2TV von Amazon hatte ja vielleicht auch auf das Apple4TV gewartet und wenige Wochen drauf seine Specs und Preise kompetitiver verkündet. Dank Cardboard profitieren aber auch wir kleinen Leute hoffentlich sofort davon und nicht nur Single-Männer mit viel frei verfügbarem (=verjubelbarem) Einkommen welche wohl eher die Gamer-PC-Zielgruppe sein dürften...

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Christian
Christian

Unter „Obszön billig“ verstehe ich was anderes. Da ich aber keine Xbox-One habe, fällt das sowieso flach. Hoffe das das Gegenstück von Sony unter 699€ liegt!

Antworten

Jan Ritter
Jan Ritter

Die Oculus funktioniert wie in dem Artikel beschrieben mit dem PC und nicht mit der Xbox One, nur der Xbox One Controller ist aufgrund der Windows Kompatibilität dabei. Ich hoffe auch, dass die PlayStation VR deutlich näher an dem geplanten Betrag bleibt.

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