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Oculus-Gründer nach Trump-Enthüllung verschwunden: Wo ist Palmer Luckey?

(Foto: eVRydayVR / flickr / CC0 1.0)

Am Donnerstag stellte die Facebook-Tochter Oculus in großem Rahmen VR-Hard- und Software vor. Mark Zuckerberg war auf der Bühne, nicht aber Palmer Luckey. Der Grund dafür ist politisch brisant.

Palmer Luckey fehlte bei der „Oculus Connect 3“

Auf der „Oculus Connect 3“ hat Facebooks VR-Tochter Oculus am Donnerstag neue Produkte angekündigt, darunter einen Controller für die Navigation durch VR-Welten sowie einen Rift-Nachfolger. Während Oculus-CEO Brendan Iribe und weitere hochrangige Oculus-Manager sowie Facebook-Boss Mark Zuckerberg die Bühne enterten, wurde ein Mann nicht gesehen: Oculus-Gründer Palmer Luckey.

Palmer Luckey mied auf der „Oculus Connect 3“ die Bühne. (Foto: Official GDC / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Das Fernbleiben Luckeys war offenbar nicht einer Erkrankung oder einer Terminkollision geschuldet. Vielmehr wurde Luckey wahrscheinlich mehr oder weniger freundlich gebeten, nicht bei dem Event zu erscheinen. In den beiden vergangenen Jahren war Luckey jeweils als Sprecher auf der Keynote der Konferenz am Start.

Der Grund für das Fehlen ist angesichts der aufgeheizten politischen Stimmung in den USA recht brisant. Vor ziemlich genau zwei Wochen ließ das US-Portal The Daily Beast eine Bombe platzen: Palmer Luckey wurde als Vice President und Gründer von Nimble America geoutet, einer Organisation, die offen den äußerst umstrittenen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump unterstützt.

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Palmer Luckey verdrießt VR-Entwickler

Für die als eher liberal geltende Facebook-Spitze war das sicher ein mindestens mittelschwerer Affront. Schlimmer ist aber für Oculus, dass man es sich durch Luckeys politische Aktivitäten mit der Indie-Entwicklergemeinde verscherzt hat, die für die VR-Inhalte sorgt. Einige Entwickler haben dazu aufgerufen, die Plattform solange zu boykottieren, bis Oculus seine Verbindung zu Luckey gekappt hat.

Dass Luckey bei dem Event nicht zugegen war, ist also durchaus als Zeichen an die Entwickler zu verstehen. Eventuell ist der Oculus-Gründer aber auch von dem Shitstorm, der ihn nach der Enthüllung traf, auf dem falschen Fuß erwischt worden. Jedenfalls soll er nicht nur auf der Konferenz gefehlt haben, sondern gleich außer Landes geflohen sein. Wo ist Palmer Luckey? Wird er vor den US-Wahlen im November noch einmal auf der großen Bühne erscheinen?

Interessant in diesem Zusammenhang: Wikileaks-Gründer Assange enthüllt sein nächstes Ziel: Google

via gizmodo.com

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3 Reaktionen
Benny Lava
Benny Lava

Nicht genehme politische Einstellung, und schon bist du raus.
Man könnte ihm noch einen gelben Stern auf die Jacke nähen.

Adrian
Adrian

Moment, hast du gerade wirklich die Dreistigkeit einen Mann, der einen offen rassistischen, antisemitischen und fremdenhassenden Politiker unterstützt mit einem verfolgten Juden zu vergleichen, der deportiert und vergast wird?

Dass du nicht für dich selbst schämst ist unfassbar.

Lars^
Lars^

Die Persönlichkeit hatte wohl Probleme mit der Entwicklung des Unternehmens Schritt zu halten…

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