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„Oculus Ready“: PC für die Virtual-Reality-Brille können ab Dienstag vorbestellt werden

    „Oculus Ready“: PC für die Virtual-Reality-Brille können ab Dienstag vorbestellt werden

(Bild: Oculus)

Oculus Rift stellt seine ersten VR-kompatiblen Computer vor. Sie können ab dem 16. Februar gekauft werden. Ob sie auch in Deutschland verfügbar sein werden, ist noch unklar.

Oculus: VR-Paket soll 1.500 Euro kosten

Als der Hersteller Oculus Rift im Januar verkündet hat, dass seine Virtual-Reality-Brille vorbestellt werden könne, sprach das Unternehmen auch von einem mit dem System kompatiblen Computer, den es bald herausbringen wolle. Jetzt hat das 2012 gegründete Startup einen Termin dafür bekannt gegeben: Ab dem 16. Februar können Nutzer ein Paket mit PC und VR-Brille bei Oculus reservieren. Auf Twitter verkündete das Unternehmen: „Wir freuen uns, die ersten ‚Oculus-Ready‘-Computer vorstellen zu dürfen.“

Die PC stammen von Asus, Alienware und Dell, wie Oculus in seinem Unternehmensblog schreibt. Die Computer enthalten in der Basisversion eine Nvidia-GTX-970-Grafikkarte, acht Gigabyte RAM und einen Intel-i5-Prozessor. Einzeln kosten die Computer ab 1.049 Dollar aufwärts, im Paket mit der VR-Brille beginnt der Kaufpreis bei 1.499 Dollar – genau der Preis, den Oculus Rift auch im Januar angekündigt hatte. Bei der VR-Brille hatte sich das Unternehmen Kritik eingehandelt, weil zuvor von einem Preis von 350 US-Dollar die Rede gewesen war, das Produkt am Ende aber 599 Dollar kostete.

Oculus-Rechner: Nur in „ausgewählten Ländern“ verfügbar

Wer seinen PC gemeinsam mit einer Brille bestellt, soll 100 bis 200 Dollar sparen können. Die Vorbestellungen laufen über Amazon, Best Buy und Microsoft. Ob die Bundles auch in Deutschland verfügbar sein werden, ist noch nicht klar: Oculus schreibt in seinem Blog nur von „ausgewählten Ländern“, in denen das Paket dann ab April vorbestellt werden kann.

Mit der VR-Brille hatte sich Oculus auch einiges an Kritik eingeheimst. (Foto: Oculus)
Mit der VR-Brille hatte sich Oculus auch einiges an Kritik eingeheimst. (Foto: Oculus)

Laut Oculus Rift können die Nutzer auch gewöhnliche PC für die Bedienung der Virtual-Reality-Brille verwenden: Mit einem „Compatibility Tool“ lasse sich prüfen, ob ein Computer dafür geeignet ist oder nicht. Bisher gelten nach Einschätzung des Grafikprozessor-Herstellers Nvidia nur 13 Millionen PC als VR-kompatibel. Zum Vergleich: Allein 2015 wurden noch 289 Millionen Computer weltweit verkauft.

via arstechnica.com

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2 Reaktionen
Hoffentlich wirds Billiger
Hoffentlich wirds Billiger

Es ist ja eh nur für im Wohnzimmer oder für Nerds im Keller am Gaming-PC.
Diese Gamer-Monitore mit extrakurzen Schaltzeiten oder was da so angesagt ist, werden dann evtl weniger verkauft und Netflix kann der Gamer dann auch darauf gucken und hoffentlich bald im Web surfen, Word benutzen usw...

Im Prinzip kann man das Oculus 5-10-15 Jahre lang benutzen und braucht für Gaming keine neuen Monitore kaufen während sich Entwickler um 4k-Screens natürlich freuen. Die daran angeschlossenen Computer werden bei Rentnern (WindowsXP) eher selten, bei Gamern vielleicht aber alle 3-6 Jahre ausgetauscht oder nachgerüstet.

Wenn man sowieso einen neuen Gaming-PC kauft liegt der vermutlich eh bei 1000 Euro. Und wenn man eine Gamer-Grafikkarte nachrüstet weiss man jetzt was man kaufen will.
Aktuell kann man die Nachfrage eh nicht bedienen so das hohe Anforderungen kein Problem sind. Blöd ist aber, das man nicht durch bessere Treiber usw. in 3-6 Monaten z.b. auch 900-Euro-PCs oder eine Grafik-Karte kleiner reichen usw weil dann die Oculus-PC-Käufer von heute voll sauer wären wenn deren heutiger PC doch noch ohne Neukauf ausgereicht hätte und das in ein paar Monaten vielleicht einen dicken Ärger einbringt wenn Boni-Manager die Denkweise kleiner Kunden nicht erkennen. Das iPhone kann vermutlich auch nicht billiger werden weil die 12/24-Monats-Verträge von den Mobilfunk-Firmen nicht billiger werden dürfen.

Die Frage ist, ob die CPU/GPU-Ansprüche sinken damit man vorhandene PCs mit evtl. günstigeren Brillen ausrüstet wo die Auflösung und somit Rechenaufwand kleiner ist. Oder die Treiber werden besser.

iFixIt und andere könnten ja (weil die Presse es nicht macht) das Ding auseinandernehmen und sehen ob und wie viel Technik drin ist.
- Die Displays gibts vielleicht schon in $199-FullHD-Handies oder vielleicht nur in Retina-Displays.
- Schnelle Gyrometer usw. um die Kopfbewegungen sofort zu messen wurden vielleicht auch bisher nicht benötigt.
- Kameras um zu sehen wo er hin guckt ?

Passive Konsum-Brillen für 360-Fotos vom Fernsehturm oder dem Jump aus dem Weltall oder VR-Museum oder VR-Lauf-durch-die-Pyramide kommt vielleicht mit viel weniger Technik und CPU-Leistung aus als für die Action-Spiele. Super-Sportwagen vs. VW Golf.

Hier siehst Du ja eine Tabelle wo man sieht wie viel USB-Anschlüsse die Dinger haben wollen:
http://t3n.de/news/ueberteuertes-spielzeug-big-676109/
Ein Problem ist ja auch das man 2 FullHD-Displays versorgen muss und das nicht mit 24 fps sondern für Spiele mit mindestens 60 fps oder so.

Für die Hälfte ginge es wohl auch. Aber dann würden viele Spiele nicht gehen oder die Käufer wären krass unzufrieden so als wenn man mit dem Trabbi auf der Rennstrecke abgehängt wird. Vielleicht kann man die Frames pro Sekunde runterdrehen. Was man nicht kann ist die Auflösung verringern weil man dann links/rechts/oben/unten Pixel weglassen würde was bei VR halt gar nicht geht. Früher haben die Laptops auch 800x640 in kriseligen Auflösungen auf ihren TFT-Displays angezeigt. Sowas will man bei Immersion vermutlich auch nicht. Für Slow-Motion inGame-Videos oder Immobilien-Makler-Werbung will man vielleicht sogar einen ExtraHohen-Auflösungs-Modus während die Gaming-Szenen wo man nicht vom Feind erledigt werden will auch in geringerer Auflösung laufen können. Der Zuschauer sieht die Texturen oder Zuschauer am Straßenrand der Autorenn-Simulation aber dem Spieler sind die nicht ganz so wichtig weil er auf anderes achten muss. Wenn man weiss wo er hin guckt, kann man dort feiner rechnen und wo das Auge nicht direkt drauf-fokussiert rechnet man schwammiger. Vermutlich trivialpatentierbar um viel Rechenpower zu sparen und der armen Durchschnitts-Bevölkerung VR zu ermöglichen...

Interessant wären also Ideen um mit billigen Brillen für Non-Gamer zu ermöglichen. Aber Android hat bisher keinen Split-Screen-Mode für Cardboard... und hier sind die Rechtskosten und Softwarepatente eventuell zu teuer dafür um es einfach mal so eben zu realisieren.
Am Desktop wäre es sinnvoll z.b. vor sich den PHP-Editor und drumherum virtuelle Monitore mit verschiedenen Browsern und Tabletts und Phones wo man überall dieselbe Webseite sieht wo man grade dran arbeitet.
Da könnte man schnelle Kopfbewegungen "verhindern"/"de-konditionieren"/"weg-trainieren" indem der Treiber das Bild immer erst wie eine Kamera "hinterherzieht" sobald der Kopf wieder still steht und der Computer (oder Handy) weiss wo man hin guckt. Dann hat man quasi einen "lahmen" Oculus4Business-Modus und einen "flinken" Gamer-Modus so wie "träge" und "flinke" Sicherungen. Das man für schwächere Grafikkarten die Zahl der Dreiecke verringert ginge natürlich auch. Der echte Gamer weiss ja auch das es besser aussehen würde wenn er alle Features im Treiber einstellt und hochdreht aber dann ist er zu langsam und die Feinde holen ihn... Für Immersion muss man aber zwei Bilder ausrechnen was schon mal doppelt so viel Arbeit macht als die Grafikkarte bisher ausrechnen musste... Es geht ja nicht um passiv-Konsum von Videos. 3 Monitore nebeneinander sieht man schon mal bei Spielern im TV aber vielleicht eher für Flugsimulatoren.

Oder man verkauft andere Lupen als Nachrüst-Set für das Standard-Oculus so das man eine kleinere Auflösung aufbläst und den Rest der Pixel im Okulus dunkel lässt oder abgespeckte Modelle (gibts von Netflix ja auch mit dem 1*Pal/NTSC-Tarif und Standard ist 2*FullHD und Extra ist 4*4k) mit geringerer Auflösung für jeweils weitere 10%-30% der verbauten Grafik-Karten und nicht nur aktuell nur 13 Millionen PCs weltweit mit der richtigen Grafik-Karte oder wie viel das waren.

Es ist halt für Gaming und daher leider hochpreisig. Der Cardboard-handy-User muss warten bis Leute in anständigen Ländern gute simple Ideen umsetzen... Und die anderen müssen leider darauf warten wo die Regierung lieber Cashburnern hilft statt subventionsfreien Fortschritt zu erlauben und nicht mehr zu verbieten.
In manchen rückständigen Schuldenmacher-Staaten soll sogar OpenWRT per Funk-Verordnung verboten werden !

Wichtig wären also Lösungen damit es schneller billiger wird und man auch die aktuell vorhandenen PCs schnell daran anschliessen kann. Die Presse und der Verbraucherschutz sollten dafür sorgen das niemand mehr Wohnzimmer/Spiele-PCs kauft die nicht Oculus-Fähig sind... oder z.B. Fernseher ohne HDCP2.2/HDMI2.0 . Damals wusste jeder das nur HDReady-Fernseher gute Fernseher sind ! Alle Zeitungen und TV-Sender berichteten es...

Zuckerberg will doch Oculus für alle. Tja. Mal sehen welche Schritte er dazu unternehmen muss.

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grep

Hallo ...,

1.500,- € wird wohl kaum einer hierfür ausgeben wollen / können ... !
Sicherlich hätte man das Produkt auch preiswerter anbieten können - wollte man wahrscheinlich aber nicht.

Ciao, Sascha.

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