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Hardware

Oculus VR darf in Deutschland keine Virtual-Reality-Brillen mehr unter ihrem Namen verkaufen

    Oculus VR darf in Deutschland keine Virtual-Reality-Brillen mehr unter ihrem Namen verkaufen

Oculus Rift vor Verkaufsverbot in Deutschland. (Foto: Sergey Galyonkin / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA )

Eine gütliche Einigung war gescheitert, jetzt hat die Facebook-Tochter Oculus VR im Namensstreit gegen die deutsche Oculus Optikgeräte GmbH den Kürzeren gezogen. Ergebnis: Oculus Rift darf in Deutschland nicht mehr unter diesem Namen verkauft werden.

Oculus Deutschland versus Oculus USA

Die Wurzeln der deutschen Firma Oculus Optikgeräte GmbH reichen bis ins Jahr 1895 zurück, seit 1932 verwendet das mittelständische Unternehmen den Namen „Oculus“. Obwohl die Firma selbst keine VR-Brillen herstellt wie das 2012 gegründete und mittlerweile von Facebook übernommene US-Unternehmen, hat die Oculus Optikgeräte GmbH vor dem Landgericht Frankfurt eine einstweilige Verfügung gegen Oculus VR erwirkt. Damit dürfen die Virtual-Reality-Brillen von Oculus VR, wie die Oculus Rift nicht mehr in Deutschland verkauft werden. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig.

#FLICKR#
Oculus muss sich in Deutschland für seine VR-Brille Rift eventuell einen neuen Namen überlegen. (Foto: Sergey Galyonkin / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Neben dem Namen hat die Oculus Optikgeräte GmbH vor den Richtern auch ähnliche Geschäftsfelder geltend gemacht. Das Unternehmen stellt Geräte zur Diagnose, Schulung und Behandlung bei Augenoptikern und Augenärzten her, seit Ende der 1980er-Jahre würden die Geräte der Firma „von Computern angesteuert und die Ergebnisse ausgewertet“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. Daher sei bereits im August 2014 eine einstweilige Verfügung gegen Oculus VR erwirkt, aber an einer gütlichen Einigung gearbeitet worden sein.

Oculus: Einigung im Streit um Namensrechte gescheitert

Diese Einigung ist offenbar gescheitert – laut der Oculus Optikgeräte GmbH an „inakzeptablen Vorstellungen der Firma Oculus VR“. Nun will das deutsche Unternehmen gegen den weiteren Vertrieb der Datenbrille Oculus Rift in Deutschland vorgehen. Oculus VR selbst hat sich zu dem Sachverhalt bisher noch nicht geäußert.

Allerdings dürfte dem Oculus-VR-Gründer Palmer Luckey die deutsche Firma mit demselben Namen schon vor dem Unternehmensstart bekannt gewesen sein, wie heise.de berichtet. Demnach sei Luckey in einem Forum darauf hingewiesen worden, habe aber nach einem „Copyright-Check“ keine Probleme gesehen.

via www.heise.de

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1 Reaktionen
TTIP löst das Problem
TTIP löst das Problem

Erinnert an google-mail und die Namens-Überschneidung mit Deutschland.

Vielleicht werden viele Projekte deshalb zurückgestellt. TTIP löst das Problem ja vermutlich und schafft Rechts-Klarheit für die US-Firmen.
TTIP ist ja für 2015 (also dieses Jahr) vorgesehen.

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