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Offline-Marketing für Onlineshops: 5 Tipps für erfolgreiche Kampagnen

    Offline-Marketing für Onlineshops: 5 Tipps für erfolgreiche Kampagnen
Hier könnte deine Werbung stehen. (Bild: Shutterstock / oriontrail)

Viele Onlineshop-Betreiber setzen ausschließlich auf Werbung im Internet. Dabei birgt Offline-Marketing in Zeiten von Bannerblindheit und zunehmendem Spam viel Potenzial. Diese fünf Tipps zeigen, wie du auch offline effektiv und kostengünstig für deinen Onlineshop wirbst.

Tipp 1: Content-Marketing offline – der Magalog

Wenn du die informativen Beiträge eines Magazins mit der klassischen Produktschau eines Katalogs kombinierst, entsteht ein sogenannter Magalog. Die Vorteile dieser Kombination liegen klar auf der Hand – zum einen handelt es sich um eine kostengünstige Alternative zum Katalog, da ein Magalog in der Regel weniger Seiten besitzt. Zum anderen findet keine reine Produktauflistung statt, sondern die Produktschau wird in den redaktionellen Teil eingebettet.

Dadurch bietet sie deinen Lesern einen zusätzlichen Mehrwert. So kannst du als Onlineshop-Betreiber günstig eine neue Klientel in der Offline-Welt erreichen. Allerdings solltest du dabei nicht vergessen mittels URL-Angaben, QR- oder Barcodes sowie verschiedenen Apps die Brücke zu deinem Webshop zu schlagen, damit sie bei Interesse an einem Produkt direkt im Onlineshop landen können.

Tipp 2: Erfolg von Offline-Kampagnen messbar machen

Egal ob du Anzeigen schaltest, Flyer verteilst oder TV-Spots veröffentlichst, den Erfolg deiner Offline-Kampagne solltest du immer messbar machen. Nur so kannst du kontrollieren, ob sich die Ausgabe gelohnt hat oder ein anderer Weg eingeschlagen werden muss.

Um zu erfahren, ob dein Flyer oder deine Zeitungsanzeige tatsächlich gesehen, gelesen und verstanden wurden, kannst du beispielsweise Gutschein- oder QR-Codes mit abdrucken lassen. So lässt sich messen, wie viele Menschen den Code mit ihrem Smartphone abgescannt beziehungsweise den Gutschein eingelöst haben. Auch die Teilnahme an Online-Gewinnspielen oder die Nutzung von anderen Angeboten wie Gratis-Downloads oder Registrierungen kannst du ganz einfach messen.

Tipp 3: Keine Werbegelegenheit auslassen

So eine beliebte Kaffeetasse könnte doch für Deine Kunden ein schönes Giveaway sein, oder? (Foto: Chenspec / Wikimedia.com)
So eine beliebte Kaffeetasse könnte doch für Deine Kunden ein schönes Giveaway sein, oder? (Foto: Chenspec / Wikimedia.com)

Du als Shopbetreiber solltest keine Gelegenheit auslassen, um deinen Online-Handel auch in der physischen Welt bekannt zu machen. Vielleicht hast du es selbst schon mal festgestellt, aber es gibt zahlreiche Unternehmen, die im Web tätig sind, aber auf deren Geschäftspapieren wie Visitenkarten und Briefpapier nicht mal ihre Website verzeichnet ist. Auch auf so manchem Werbeartikel wie Kugelschreiber oder Powerbanks prangt nur das Firmenlogo, aber die Adresse des Onlineshops fehlt.

Sorg dafür, dass deine komplette Ausstattung, vom Briefpapier über die Werbeartikel bis zum Firmenwagen, alle nötigen Angaben enthält. Das bedeutet, die Adressen deines Onlineshops, deiner Firmenseite sowie deiner Social-Media-Auftritte sollten überall vorhanden sein. Mittlerweile ist es auch kein Problem, einen QR-Code mit dem Link zu deinem Webshop beispielsweise als Werbeaufkleber auf dein Firmenauto aufzubringen.

Keine Werbegelegenheit auslassen, das bedeutet auch, saisonale Anlässe zu nutzen. An Weihnachten, Ostern oder den Geburtstagen deiner Kunden, soweit sie bekannt sind, solltest du von dir hören lassen. Gerade ein Brief, der sich per se von der üblichen Werbepost abhebt, erreicht seinen Empfänger fast immer. Noch besser ist sogar ein kleines Päckchen mit einem nützlichen Werbegeschenk. Doch auch hier gilt: Vergiss nicht deine Internetadressen anzugeben!

Tipp 4: PR offline betreiben – kostenlos in der Zeitung werben

Zeitungskiosk in Rom. Foto: Ed Yourdon. Lizenz: CC-BY-SA.
Zeitungen bieten gute Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machem. (Foto: Ed Yourdon. Lizenz: CC-BY-SA)

Beim Thema Printwerbung denken viele automatisch an teure Zeitungs- und Zeitschriftenanzeigen. Dabei solltest du nicht vergessen, dass viele Zeitungen auch einen redaktionellen Teil haben. Der  muss regelmäßig mit Inhalt gefüllt werden, was bei der allgemeinen Personalknappheit in Redaktionen nicht einfacher geworden ist. Daher werden hochwertige, zugesandte Beiträge gerne gesehen. Diese Tatsache kannst du dir als Shopbetreiber zunutze machen.

Berichte als Experte auf deinem Gebiet in entsprechenden Fachzeitschriften und -zeitungen. Du verkaufst Werkzeuge? Dann biete den entsprechenden Redaktionen gut recherchierte und informative Beiträge zum Thema Heimwerken an. Sicherlich werden einige dein Angebot annehmen und dich und deinen Shop zum Dank als Autor nennen. So machst du kostenlos und effektiv Werbung in Zeitungen.

Tipp 5: Offline-Mailings – die Paketbeilagen sinnvoll nutzen

Sollten Gutscheine und Flyer trotz der zahlreichen „Bitte-keine-Werbung“-Aufkleber in einem Briefkasten landen, gehen sie meist in der Flut der Werbepost unter. Doch es gibt einen anderen Weg, wie du deine Werbung an den Mann bringst. Lege deine Coupons und Gutscheine einfach in Kooperation den Paketen anderer Versandhändler bei.

Solche Paketbeileger haben den Vorteil, dass sie deine Kunden in einer positiven Grundstimmung erreichen, da sie sich in der Regel über den Inhalt des Pakets freuen. Außerdem haben sie gerade erfolgreich einen Online-Einkauf abgeschlossen, was eine nächste Shopping-Tour im Internet noch wahrscheinlicher macht.

Sinnvoll ist es dabei, wenn du dir einen Kooperationspartner suchst, dessen Zielgruppe zwar ähnlich ist, der aber nicht die gleichen Waren anbietet. Wenn du beispielsweise Babykleidung verkaufst, könntest du versuchen, deine Gutscheine in den Paketen eines Spielwarenhändlers beizulegen.

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Von Thomas Braun

Ursprünglich publiziert bei netzaktiv.de.

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3 Reaktionen
Klaus Wenderoth
Klaus Wenderoth

Offline-Marketing? Grundsätzlich ja, aber die hier angeführten Tipps finde ich überwiegend etwas "dünn". Bis auf den "Magalog", habe ich bereits alle "Empfehlungen" in der Praxis erprobt. In Abhängigkeit von der Branche und dem Produkt/der Dienstleistung, werden die Ergebnisse natürlich immer sehr unterschiedlich ausfallen. Auf jeden Fall sind diese nicht übertragbar. Wie auch immer, die Überschrift "verspricht" mir einfach ein bisschen zu viel.

Antworten

Julian
Julian

Theoretisch gut, aber sehr allgemein beschrieben.. wo sind best practices, Beispiele aus verschiedenen Verticals, evtl. ein paar Zahlen oder Studien? Meistens überzeugen nur harte Fakten und nicht "Möglichkeiten" die man vorschlagen könnte..

Antworten

Sandra R.
Sandra R.

Tipp 3 funktioniert bei unserem Kunden sehr gut! (IT Bereich)
Wir haben gerade gestern 1000 St. von Powerbanks (https://www.werbeartikel-discount.com/product_info.php/products_id/59293) mit unserem QR-Code bedruckt! :)

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