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Startups

Offline-Startups: Mit „At the Pool“ und „Let’s be amigos“ Kontakte knüpfen

    Offline-Startups: Mit „At the Pool“ und „Let's be amigos“ Kontakte knüpfen
Offline-Startups: Mit „At the Pool“ schnell neue Freunde finden.

Die US-Startups „At the Pool“ und „Let's be amigos“ wollen Facebook-Nutzern helfen, auch offline neue Kontakte zu knüpfen und Freunde zu finden. Ein interessanter Ansatz, insbesondere für Zugezogene. Wir stellen die zwei Webdienste in aller Kürze vor.

Wer regelmäßig umzieht kennt das Problem: An jedem neuen Wohnort muss man sich eingewöhnen, Kontakte knüpfen und Freunde finden. Das kann je nach Charakter und Interessen mehrere Monate dauern. Diese Problematik haben auch Gründer erkannt und bieten mehr oder minder erfolgreich passende Lösungen. Seit rund einem Jahr ist das Startup „At the Pool“ am Markt. Hohe Interaktions- und Wachstumsraten sorgten im November 2012 für eine Finanzierungsrunde in Höhe von 750.000 US-Dollar. Ganz frisch ist hingegen „Let's be amigos“, ein Startup mit Konfliktpotenzial, wie eine Diskussion auf Hacker News zeigt.

Offline-Startups: Facebook-Login als Voraussetzung

„At the Pool“ und „Let's be amigos“ ähneln einander stark: Nutzer registrieren sich auf beiden Website per Facebook-Login, hinterlegen Aktivitäten oder Interessen und werden anschließend vermeintlich passenden Kontakten vorgestellt – vorerst allerdings online. Der wahre Nutzwert entfaltet sich schließlich offline, denn idealerweise folgt auf das Matchmaking im Netz ein Treffen im realen Leben. Beide Startups versuchen sich dabei deutlich von sozialen Dating-Portalen wie eHarmony.com abzugrenzen.

„At the Pool“: Lokalität und Interessen als Basis neuer Beziehungen

Offline-Startups: Mit „At the Pool“ schnell neue Freunde finden.
Offline-Startups: Mit „At the Pool“ schnell neue Freunde finden. (Screenshot: atthepool.com)

At the Pool“ ermittelt erste Daten per Facebook-Login, darunter das Alter und Netzwerk des Nutzers. Nach der Anmeldung müssen diese dann sogenannten „Pools“ beitreten. Dabei handelt es sich um Interessensgruppen, beispielsweise zum Thema „Extreme Sports“ oder „Cooking“. Sogenannte „Splash Activities“ dienen schließlich der Veröffentlichung anstehender Aktivitäten. Plant ein Nutzer den Besuch des nächsten Skateparks, können andere per „Splash“ einsteigen. Läuft alles nach Plan, hilft „At the Pool“ auf diese Weise schnell neue Kontakte zu knüpfen.

„Let's be amigos“: Der neue Konkurrent am Markt

Auch „Let's be amigos“ versucht sich am Matchmaking. (Screenshot: letsbeamigos.com)
Auch „Let's be amigos“ versucht sich am Matchmaking. (Screenshot: letsbeamigos.com)

Etwas andere Wege geht „Let's be amigos“. Das Startup will beim Matchmaking einzig und allein auf die im Facebook-Profil hinterlegten Interessen zurückgreifen, um für jeden Nutzer automatisch passende „Blind-Dates“ mit jeweils drei anderen Personen zu organisieren. Hierbei will das Startup außerdem passende Aktivitäten vorschlagen, ein in Anbetracht der dünnen Datenbasis vermeintlich schwieriges Unterfangen. Einen Kritikpunkt, den auch Nutzer von Hacker News teilen.

Probleme der Offline-Startups

Wer mithilfe dieser Lösungen auf Freundessuche gehen will, sollte vorerst „At the Pool“ nutzen. Das Netzwerk bietet aufgrund seiner Reichweite eine deutlich größere Chance auf Erfolg. Hierzulande werden beide Netzwerke aber ohnehin nur in Ballungszentren nützen. Die Funktionalität der Plattformen ist eben stark von dessen Nutzeraufkommen abhängig. In kleineren Städten oder gar auf dem Land wird deshalb auch der digitale „Pool“ nicht helfen, neue Freunde zu finden.

Was haltet ihr von Netzwerken dieser Art? Würdet ihr „At the Pool“ oder „Let's be amigos“ nutzen?

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4 Reaktionen
Michael
Michael

Für den deutschsprachigen Raum gibt es mit "friendseek" bereits eine ähnliche Lösung - sowohl als eigenständiges Web-Portal (www.friendseek.com) als auch als Facebook App (https://apps.facebook.com/friend-seek).

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Marco.Willi
Marco.Willi

Ich fänd sowas prinzipiell ne gute Idee. Könnte es selbst gut gebrauchen, da gerade neu in Stuttgart und die Schwaben sind nicht gerade für ihre Offenheit bekannt ;)

Zudem hab ich selbst eine Idee im Kopf die ähnlich ist...

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Paul
Paul

Hallo,

beide Anbieter haben ausser mir keine Nutzer in Berlin oder Hamburg. Jedenfalls bekomme ich immer nur Nutzer aus UK oder USA vorgeschlagen. Was ist daran offline? ;-)

@Fabian: News-Websites ohne Kommentare sind schlecht angesehen, daher sollen wir so zum kommentieren animiert werden ;-)

JM2C,
P.

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Fabian
Fabian

Jedes Mal diese Fragestellungen am Ende der Artikel...

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