Ofuz entpuppt sich bei genauerem Hinschauen durchaus als eierlegende Wollmilchsau, da das Tool versucht, alle Bereiche eines vernünftigen Managements abzudecken. Grundlegend ist ein Kontaktmanager vorhanden, der es ermöglicht, Kontakte mit Schlagwörtern zu versehen oder E-Mails mit diesen Kontakten in Verbindung zu bringen. Der Manager erlaubt den Import von neuen Kontakten aus diversen Diensten wie zum Beispiel Twitter, Facebook und Google Mail.
Teammitglieder und Kontakte (Kunden) können in ein Projekt eingeladen werden, um dort Dateien auszutauschen und E-Mails zu teilen. Ein kleines Forensystem ermöglicht eine offene Diskussion und eine Aufgabenliste kann dem Team zur Abarbeitung zugänglich gemacht werden. Diese Liste unterliegt hierbei den Prinzipien von GTD (Getting Things Done).
In einem Projekt ist zudem eine kleine Zeiterfassung integriert, deren Reports direkt einem Kunden zur Verfügung gestellt werden könnten. Reports können entweder für ein komplettes Projekt, ein Team-Mitglied oder projektübergreifend für einen Kunden erstellt werden. Damit verbunden ist eine Rechnungserstellung, die unter anderem auch die automatische Generierung wiederkehrender Rechnungen (zum Beispiel eine monatliche Rechnung für das Hosting/Serviceleistungen) ermöglicht. Natürlich gehört auch die Nachverfolgung von Rechnungen zu dem Dienst.
Interessant ist das Feature der Web-Formulare. Mit diesem Tool lassen sich beliebige Formulare erstellen und in diversen Webseiten einbinden. Das aus den Formularen generierte Feedback läuft direkt in die Ofuz-Datenbank und kann dort bearbeitet werden. Zu diesen Feedback-Funktionen gehört auch ein personalisierter Newsletter, den man an ausgesuchte Kunden verschicken kann.
Wem das noch nicht reicht, kann Ofuz über eine eigene REST-API ansprechen und um eigene Dienste oder Auswertungen erweitern. Technisch unterstützt Ofuz PHP/MySQL und basiert auf dem Zend Framework. Entsprechend ist das Backoffice in Dojo aufgebaut und nutzt auch jQuery. Die Oberfläche erinnert an eine Desktop-Applikation und ist intuitiv nutzbar. Ein deutsches Sprachfile ist noch nicht verfügbar, das Tool nutzt allerdings I18N.





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3 Antworten
von Torsten Materna via facebook 24.09.2010 (08:41Uhr) 1.
Ist ein schöner Ansatz, aber gibt noch viel zu tun. Die Farbwahl sollte unbedingt überdacht werden, bzw. anpassbar werden.
von interiete.net 26.09.2010 (09:18Uhr) 2.
Hört sich echt interessant, muss ich in nächster Zeit unbedingt einmal testen.
von frank 26.09.2010 (14:45Uhr) 3.
Hm, das Intro Video hat mich jetzt nicht überzeugt mir das noch weiter anzuschauen. Mit den Wollmilchsäuen ist es ja immer so eine Sache, vielleicht doch lieber eine Sache, dafür aber richtig?
Ich glaube nicht, dass eine Rechnung aus diesem Tool dem deutschen Steuergesetz entspricht. Ob es sich für einen produktiven Einsatz eignet?
Das Vertriebsmodell mit einer Community und einer gehosteten Variante finde ich aber super. Wäre schön eine Open Source Alternative zu 37 Signals zu kennen.