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Ohlala: Pia Poppenreiters Dating-Startup sackt 1,7 Millionen ein [Startup-News]

Ohlala: Pia Poppenreiters Dating-Startup sackt 1,7 Millionen ein [Startup-News]

Mit einer für bezahlte Dates will die Ohlala-Gründerin jetzt auch die USA erobern. Und: Magic Leap schließt ohne vorzeigbares Produkt eine gigantische Finanzierungsrunde ab. Die heutigen Startup-News.

Ohlala: Pia Poppenreiters Dating-Startup sackt 1,7 Millionen ein [Startup-News]

(Foto: Ohlala)

Ohlala expandiert mit 1,7 Millionen Euro in die USA

Mit 1,7 Millionen Euro frischem Kapital expandiert das von Pia Poppenreiter und Torsten Stüber gegründete Dating-Startup Ohlala in die USA. Das vermeldet Tech.eu und gibt an, dass das Geld von den Business-Angels Max Finger, Ben Kubota, and Markus Ertler stammt. Vorerst wird der Service in New York ausgerollt.

So sieht die Web-App von Ohlala aus. (BIld: Ohlala)
So sieht die Web-App von Ohlala aus. (BIld: Ohlala)

Ohlala bietet eine App zur Vermittlung von Paid-Dates an. Bedeutet: Nutzer bezahlen für ein Treffen mit auf der Online-Plattform des angemeldeten Frauen. Das Unternehmen ist jedoch bemüht, nicht als Escort-Service verstanden zu werden. „Mit Ohlala bringen wir Männer und Frauen auf eine effiziente und sichere Art zusammen, die möglichst schnell auf bezahlte Dates gehen wollen. Was bei den Dates passiert, ist Sache der Beteiligten“, heißt es auf der Website.

Gründerin Pia Poppenreiter hat sich in der Szene wortwörtlich einen Namen gemacht: Bevor sie Ohlala an den Start brachte, versuchte sie sich unter dem Namen „Peppr“ an einer App zur Buchung von Sexarbeiterinnen.

Magic Leap ist jetzt 4,5 Milliarden wert

Es dürfte schon jetzt einer der aufsehenerregendsten Finanzierungsrunden des Jahres sein: Das Virtual-Reality-Startup Magic Leap hat eine weitere Anschlussfinanzierung rund 793 Millionen US-Dollar bestätigt. Für den Geldregen zeichnet allen voran der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba um seinen Gründer Jack Ma. Die Bewertung des US-Unternehmens klettert laut TechCrunch damit auf nunmehr 4,5 Milliarden US-Dollar. Das Gerücht machte durch einen Bericht von Businessinsider bereits im vergangenen Herbst die Runde.

Bemerkenswert ist der neuerliche Geldregen insbesondere vor dem Hintergrund, dass Magic Leap – im Unterschied zu Anbietern wie Microsoft oder Oculus – noch kein Produkt an den Start gebracht hat. Bislang gab es nicht mehr als ein Video zu sehen, das jedoch keine Rückschlüsse auf die Technologie oder Pläne von Magic Leap zulässt. Zuvor hatte das Startup bereits 592 Millionen US-Dollar an Risikokapital eingesammelt. Auch Google zählte zu den Investoren.

Modomoto übernimmt Mitbewerber

Das deutsche Curated-Shopping-Startup Modomoto hat mit The Cloakroom einen niederländischen Mittbewerber übernommen. Während sich beide Parteien über die Kaufsumme ausschweigen, erschließt sich Modomoto mit der Übernahme die Benelux-Staaten und den skandinavischen Markt. Während die Marken erhalten bleiben, firmieren beide Unternehmen künftig unter der Dachmarke „Curated Shopping Group“. Diese ist nun in sieben Ländern aktiv, bedient rund 300.000 Kunden und beschäftigt 250 Angestellte. Mehr dazu bei deutsche-startups.de.

31 Millionen für Rockets Lamudi

Nachdem das Fintech-Startup Spotcap kürzlich 31,5 Millionen Euro erhielt, konnte mit Lamudi ein weiteres zu Rocket Internet gehörendes Portfolio-Unternehmen einen beträchtlichen Geldbetrag einsammeln. 29 Millionen Euro bekommt die primär auf Asien spezialisierte Immobilien-Plattform. Lamudi wurde im Herbst 2013 von Paul Philipp Hermann und Kian Moini gegründet und vermittelt Immobilien in Entwicklungsländern. Mehr dazu bei TechCrunch.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna  oder @hexitus  bei Twitter!

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Eine Antwort
  1. von Investmentrunden am 04.02.2016 (15:54 Uhr)

    Die haben zu viel Geld und suchen irgendwelchen Stellen um es zu investieren... :-( Und nach dem Crash ist das Geld dann wohl weg...
    Und wir bezahlen die Steuern, die Rettungs-Milliarden und die Arbeitslosen...
    ...während bei Insolvenz usw. die vermutlich unversteuerten Firmenausgaben und Investmentrunden irgendwo (z.b. in Investmentrunden) gelandet sind....
    Super...
    Bei Fußball fliegt man raus wenn man 5 Spiele hintereinander verloren hat... Abfindungen sollte es dann auch nicht geben finde ich persönlich.
    Aber ständiges Verlieren von Kleinanleger-Geldern und somit Volksvermögen ist wohl nicht so wichtig wenn die jungen Leute die Rente an die Armutsrentner (dank Ost-Immobilien oder Schrott-Immobilien oder Neue-Markt-Aktien,...) zahlen dürfen...
    Nur haben die jungen Leute bald auch kein Geld und 1 Mio $ Studien-Schulden und keine Arbeit. 5% Wachstum und nur 2% mehr Arbeit (und die auch noch schlecht bezahlt) und bald die Rezession...

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