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Startups

Oliver Samwer: „Höhepunkt der Verluste erreicht“ 

    Oliver Samwer: „Höhepunkt der Verluste erreicht“ 

(Foto: Rocket Internet)

Die Vorzeige-Unternehmen von Rocket Internet sollen laut Oliver Samwer auf dem Weg in die Gewinnzone sein. Und: Spotify kauft ein Musik-Startup. Dies und mehr in den heutigen Startup-News.

Oliver Samwer: „Höhepunkt der Verluste erreicht“

Oliver Samwer macht seinen zuletzt unzufriedenen Investoren Hoffnung: In einem Interview mit dem Handelsblatt sagte er, dass alle Vorzeigeunternehmen von Rocket Internet 2015 „den Höhepunkt ihrer Verluste erreicht“ hätten. Rocket Internet werde in diesem Jahr die Verluste „drastisch“ verringern.

Oliver Samwer auf der DLD 2016. (Foto. Daniel Grund/DLD)
Oliver Samwer auf der DLD 2016. (Foto. Daniel Grund/DLD)

Bis Ende 2017 sollen ihmzufolge mindestens drei seiner aussichtsreichsten Unternehmen Gewinne erwirtschaften. Dazu zählen unter anderem Delivery Hero, Hello Fresh und der Möbelhändler WestWing. Mehr dazu bei Futurezone.

Factory schluckt Tech-Blog „Silicon Allee“

Für einen sechsstelligen Betrag wird das Berliner Tech-Blog „Silicon Allee“ vier Jahre nach seinem Start verkauft. Käufer ist die Factory um ihren Betreiber Simon Schaefer, der sich inzwischen von der im Jahr 2014 eröffneten Original-Factory in Berlin unter Udo Schloemer abgespalten hatte.

Silicon Allee wurde 2011 von Moped-Gründer Schuyler Deerman und Toast-Gründer Travis Todd gelauncht, um den Startup-Boom der Hauptstadt für eine englischsprachige Leserschaft zu begleiten. Mit der Übernahme soll eine Partnerschaft zum Aufbau einer Community geschlossen werden. Blogposts soll es auch weiterhin geben. Mehr dazu bei Tech.eu und Gründerszene.

Spotify übernimmt SoundWave

Spotify hat das irische Musik-Startup Soundwave für übernommen. Über die Kaufsumme wurde Stillschweigen vereinbart. SoundWave wurde 2012 von Brendan O’Driscoll, Aidan Sliney and Craig Watson gegründet und wurde durch seine gleichnamige App zum Entdecken neuer Künstler und Musikstücke bekannt.

Spotify kauft zu. Denys Prykhodov / Shutterstock.com
Spotify kauft zu. (Foto: Denys Prykhodov / Shutterstock.com)

Die App erlaubt es Nutzern, private Chaträume mit Freunden zu eröffnen und sich darin über aktuell gespielte Musik auf ihrem Smartphone auszutauschen. Bis zur Übernahme durch Spotify konnte SoundWave mehr als 1,5 Millionen Downloads verbuchen. Mehr dazu bei Tech.eu.

Lesetipp: Berlin-Investoren blicken in die Glaskugel

Einen etwas anderen Blick auf die Zukunft der Berliner Startup-Szene haben die Macher der deutschen Venture-Kapital-Firma Point Nine Capital geworfen. In einem auf Medium veröffentlichen Blogpost unter dem Titel „Point Nine Capital 2016 Team Predictions“ geben Teammitglieder ihre Prognosen für das laufende Gründerjahr ab. Lesenswert!

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna  oder @hexitus  bei Twitter!

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2 Reaktionen
Jürgen Schulze
Jürgen Schulze

Der "Höhepunkt der Verluste erreicht."
Ist das jetzt unfreiwillig komisch oder tatsächlich ernst gemeint?

Antworten
Rezession wird kommen
Rezession wird kommen

Obama wird schon schauen das er nicht wie W. kurz noch vor der Wahl die Rezession seinem Nachfolger überlässt sondern sie erst ein paar Monate nach der Präsidentenwahl eintrifft. Dann gehts allen schlechter aber die Börsenkurse profitieren vermutlich...

Also mal sehen ob das Timing passt und in inwieweit Konsumgüter betroffen sein werden...
Sonst kann das auch eine dicke Bruchlandung geben.... Gabs da nicht Managerabwanderung oder war das nur vor ein paar Jahren. Na gut. Egal.

- Wo Armut herrscht, ist Fastfood zu teuer. Oder die Armenküche liefert. Wieso auch nicht. (1)
- Wo Armut herrscht, ist Lebensmittel liefern lassen vielleicht auch weniger oft gefragt als unter Leute zu kommen und bei den Discountern die Preise zu vergleichen und die aktuellen Angebote mitzunehmen. Allerdings gibts das schöne deutsche Discountertum noch nicht überall. In UK sind die ein Erfolg und in USA bauen sie auch konsequent aus...
- Wo Armut herrscht, sind neue Möbel oft wohl nicht das dringendste Problem.

(1) Im Börsen-TV hiess es, bei manchen Lieferdienstleistern wäre nach der ersten Bestellung die Kosten hereingeholt und danach würde man im Deckungsbeitrag schwimmen weil die Kosten ja minimal sind und die Pizzerien usw. die physische Arbeit und Organisation der Fahrer usw. erbringen und ihre Preislisten und Fotos hochladen usw.. So eine Bestellung ist ja kein Youtube-Video und der Servertraffic ist ziemlich gering wenn man will.

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