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Test

Oneplus 3 im Test: So gut ist der 399-Euro-High-End-Bolide

(Foto: t3n)

Das Oneplus 3 ist da und t3n hatte schon vor der offiziellen Ankündigung die Möglichkeit, den neuesten „Flagship“-Killer über eine Woche lang auf Herz und Nieren zu testen. Was uns am mittlerweile dritten High-End-Smartphone des chinesischen Startups gefällt, und wo Oneplus noch ein wenig nachbessern muss, fassen wir in unserem Testbericht zusammen. Vorab: Für den Preis von 399 Euro ist das Gerät erste Sahne! Andere Hersteller würden für ein Smartphone mit dieser Ausstattung mehr verlangen.

Edel, schlank und dennoch günstig: das Oneplus 3. (Foto: t3n)
Edel, schlank und dennoch günstig: das Oneplus 3. (Foto: t3n)

Oneplus beschreibt sich selbst als ein Unternehmen, das sich zum Auftrag gemacht hat, „bessere Smartphones zu entwickeln, die wirklich jeder nutzen will“. Diesem knackigen Ziel konnte das Unternehmen in gewissem Maße beim ersten Modell, dem Oneplus One, und vielleicht auch dem Mittelklassemodell Oneplus X nachkommen, wäre da nicht die Sache mit dem Invite-System, mit dem die Verfügbarkeit der Geräte stets begrenzt war. Das Oneplus 2 galt als kleine Enttäuschung, da der Hersteller zu viele Kompromisse eingegangen war und unter anderem das NFC-Modul gestrichen hatte. Für einen Preis von 349 Euro war es dennoch ein spannendes Gerät, wenngleich mit weniger Stahlkraft als das erste Oneplus, zumal es sich vom Design lediglich marginal vom Erstling unterschied. Mit dem Oneplus 3 beschreitet der Hersteller neue Wege in Sachen Design und Verarbeitungsqualität – und das, ohne die Preisschraube stark nach oben zu drehen, oder Kompromisse bei der Ausstattung einzugehen.

Das Oneplus 3 besitzt eine Unibody-Gehäuse aus Aluminium (Foto: t3n)
Das Oneplus 3 besitzt eine Unibody-Gehäuse aus Aluminium (Foto: t3n)

Oneplus 3 im Test: Design, Haptik, Verarbeitung

Während Oneplus bei seinen ersten beiden Topmodellen eine Rückseite mit rutschfestem Sandpapier-Feeling verbaute und gewissermaßen auf Understatement und eine rustikale Schale setze, geht Oneplus jetzt „Full-Metall“. Das Oneplus 3 (OP3) hat ein Unibody-Gehäuse aus Aluminium verpasst bekommen und orientiert sich damit an den Mitbewerbern aus China und Taiwan: Huawei und HTC haben in diesem Jahre ihre Modelle Huawei P9 (Test) und P9 Plus (Test) sowie HTC das HTC 10 (Test) allesamt in eine Aluschale gesteckt, die eine edle Anmutung versprühen. Mit dem „3“ zieht  Oneplus nach.

Auf der Vorderseite ist neben dem 5,5-Zoll-AMOLED-Display auch ein Fingerabdruckscanner verbaut. (Foto: t3n)
Auf der Vorderseite ist neben dem 5,5-Zoll-AMOLED-Display auch ein Fingerabdruckscanner verbaut. (Foto: t3n)

Das Oneplus 3 erinnert mit seinem Design unweigerlich an eine Mischung aus dem HTC 10 und dem letztjährigen Huawei Mate S (Test) – insbesondere die Rückseite mit dem aus dem Gehäuse ragenden Kamera-Element und den Antennenstreifen wirken beinahe direkt wie vom Mate S kopiert. Hier sei allerdings angemerkt, dass die Antennenkonstruktion bei Metallgehäusen oftmals auf diese Weise umgesetzt wird. Der Fingerabdrucksensor des „3“ befindet sich allerdings im Unterschied zu den Huawei-Geräten nicht auf der Rückseite, sondern wie schon bei Oneplus 2 vorne unterhalb des Displays. Unter der Hauptkamera prangt stattdessen ein leicht spiegelndes, eingefrästes Oneplus-Logo.

Könnten fast vom gleichen Band gelaufen sein: das Huawei Mate S und das Oneplus 3. (Foto: t3n)
Könnten fast vom gleichen Band gelaufen sein: das Huawei Mate S und das Oneplus 3. (Foto: t3n)

Auch wenn gewisse Ähnlichkeiten zu Geräten von Huawei und HTC nicht von der Hand zu weisen sind: Das Unibody-Gehäuse des Oneplus 3 besitzt keine gefasten, also gefrästen, Kanten sondern ist ringsherum organischer/runder geschliffen und mattiert. Das 2,5D-Glas auf der Vorderseite fügt sich in das Gesamtdesign des OP3 sehr gut ein. Ein, möglicherweise für manche Augen, kleiner optischer Makel ist die rückseitige Hauptkamera, die ein Stück weit aus dem Gehäuse herausragt und von einem silberpolierten Rahmen umgeben ist. Trotz der Kamerabeule kann man das Smartphone problemlos auf dem Tisch liegend benutzen. Beim Homebutton verhält es sich wie beim Oneplus 2: Er ist lediglich kapazitiv und besitzt keinen mechanischen Druckweg. Das ist zwar gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber sehr gut. Gesäumt wird der Homebutton von zwei kapazitiven Buttons, die sich visuell nur bei Benutzung per LED-Licht bemerkbar machen.

Das Oneplus 3 verfügt über einen Alert-Slider mit dem sich das Gerät schnell stumm schalten lässt. (Foto: t3n)
Das Oneplus 3 verfügt über einen Alert-Slider mit dem sich das Gerät schnell stumm schalten lässt. (Foto: t3n)

Die Verarbeitung des Oneplus 3 ist auf höchstem Niveau und muss sich nicht hinter der Konkurrenz von Apple, Samsung, HTC oder Huawei verstecken. Alles passt nahtlos zusammen, nichts wackelt und die seitlichen Buttons besitzen einen sehr guten Druckpunkt. Die hochwertige Anmutung schlägt sich auch auf die Haptik nieder: Das Oneplus 3 ist zwar aufgrund der Materialwahl nicht mehr so rutschsicher wie mit der Sandpapierrückseite, es fasst sich aber so an wie ein 600- oder 700-Euro-Smartphone von der Konkurrenz – und das, obwohl es ein Drittel weniger kostet. Falls ihr Fans der rutschfesten „Sandstone“-Rückseite seid – die könnt ihr als Shell zum Preis von knapp 20 Euro nachkaufen.

Optional könnt ihr das Oneplus 3 mit einer Schutzhülle aus „Sandpapier“ ausrüsten. (Foto: t3n)
Optional könnt ihr das Oneplus 3 mit einer Schutzhülle aus „Sandpapier“ ausrüsten. (Foto: t3n)
Die Kamera des OnePlus 3 ragt ein Stück aus dem Gehäuse heraus. (Foto: t3n)

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15 Reaktionen
Thor
Thor

Hallo zusammen,

meinen Erfahrungsbericht zum 1+3 kann man sich auf Amazon durchlesen: https://www.amazon.de/review/R3BB795A87IKPU/ref=cm_cr_rdp_perm?ie=UTF8&ASIN=B01H5KAR5K

Simon
Simon

Für Videoaufnahmen ist die Kamera aber nicht geeignet. Das Video verwackelt immer, egal unter welchen Umständen.

Manu
Manu

Seit dem Update wurde die Kamera bei vielen Tests sogar besser bewertet als die des S7... die beste von mir getestete Kamera steckt allerdings im Zuk Z2 Pro und auch allgemein scheint es das bisher beste Smartphone zu sein...

Elvis61
Elvis61

Die Frage ist damit nicht beantwortet

Andreas Floemer

Die Schnellladefunktion funktioniert nur mit dem mitgelieferten Ladegerät – das entsprechende Kabel ist auch erforderlich. Schnelllade-Technologien anderer Hersteller werden nicht unterstützt.

Elvis61
Elvis61

Ich meinte die Antwart dieser Frage

Hi. Wie verhält es sich mit der rausstehenden Kamera, wenn man so ein Cover drauf hat? Wird die Rückseite dann plan?

Marco
Marco

Wie ist das denn eigentlich, wenn das Gerät nicht mit dem mitgelieferten Ladegerät wird? Die Schnellladefunktion wird dann wohl nicht mehr funktionieren right? Wie lange dauert der Ladevorgang dann?

Andreas Floemer

Genau, ohne das zum Lieferumfang gehörende Ladegerät inkl. Kabel funktioniert Dash Charge nicht. Mit einem herkömmlichen Ladegerät dauert es ca. 2,5 bis 3 Stunden, schätze ich.

Marco
Marco

Vielen Dank Andreas für die Antwort!

Daybreaker
Daybreaker

Wurde bereits getestet, dauert 2 Stunden ohne Dash charge.

Ist ein super Wert, manche laden mit Schnelllader nicht mal in der Zeit.

Lars Echterhoff
Lars Echterhoff

Okay... tragisch hätte ich es auch nicht gefunden, nur gefiel es mir bei dem one und 2, dass sie rückseitig recht plan sind.

thesimon
thesimon

Das mit der Kamera ist kein Problem. Auf den Fotos sieht das viel schlimmer aus, als es wirklich ist.
Den Sandstone Cover würde ich nicht nehmen, da der das Gerät sehr klobig macht. Die anderen Cover sind noch ok, weil die etwas dünner sind. Ich warte aber lieber auf die dbrand Skins.

Lars Echterhoff
Lars Echterhoff

Hi. Wie verhält es sich mit der rausstehenden Kamera, wenn man so ein Cover drauf hat? Wird die Rückseite dann plan?

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