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Online-Reputation-Management: 10 Tipps von Ibrahim Evsan

    Online-Reputation-Management: 10 Tipps von Ibrahim Evsan

10 Tipps zum Online-Reputations-Management. (Foto: Ibrahim Evsan)

Online-Reputation-Management ist kein Hexenwerk – dennoch gibt es ein paar Dinge zu beachten. Der Unternehmer und Autor Ibrahim Evsan erklärt, was wichtig ist.

Online-Reputation-Management als Aushängeschild für den Erfolg einer Person

Facebook, Pinterest und LinkedIn: Verschiedene Plattformen für die Ich-Marke. (Bild: © mattjeacock - iStockphoto.com)
Facebook, Pinterest und LinkedIn: Verschiedene Plattformen für die Ich-Marke. (Bild: © mattjeacock – iStockphoto.com)

In der heutigen Zeit ist ein gut aufgebautes Online-Reputation-Management ein Aushängeschild für den Erfolg einer Person. Mit der richtigen Positionierung bauen sich Experten auf ihrem Gebiet zu Marken im Netz auf und erreichen den Status eines sogenannten „Influencers“. Sie werden als gefragte Persönlichkeiten im Internet wahrgenommen und schaffen es mit ihren Meinungen und Erfahrungen auch, neue Themen zu setzen. Dementsprechend sollten sich Menschen, die zu einer Personenmarke werden wollen, einige wichtige Fragen stellen: Mit welchem Herzensthema will ich nach auftreten? Welches Wissen will ich vermitteln? Welche Werte sollte ich teilen?

Ein Experte auf diesem Gebiet ist der Unternehmer, Blogger und Autor Ibrahim Evsan. Als Gründer von „sevenload“ und „United Prototype“ hat er längst einen Bekanntheitsgrad erreicht, der vor allem mit dem Themenkomplex „Digitales Leben“ in Verbindung gebracht wird. 2008 wurde Evsan von „Deutsche Startups“ auf Platz 2 der wichtigsten deutschen Web-Gründer gewählt. 2009 ist ihm auf der CeBIT der Convergators-Award in der Kategorie „Digital Life“ verliehen wurden.

Mit seinem neuesten Projekt „Social Trademarks“ hat er zudem eine Agentur gegründet, die als ein VIP-Service für die persönliche Reputation im Netz verstanden werden kann. Evsan weiß, wie es ist, eine Personenmarke zu sein und er weiß wovon er redet, wenn man ihn nach Tipps für ein gutes Online-Reputation-Management fragt. Und genau das haben wir getan.

Online-Reputation-Management: 10 Tipps von Ibrahim Evsan

Ibrahim Evsan ist Unternehmer, Blogger und Autor. Er beschäftigt sich intensiv mit Online-Reputation-Management. (Bild: Ibrahim Evsan)
Ibrahim Evsan ist Unternehmer, Blogger und Autor. Er beschäftigt sich intensiv mit Online-Reputation-Management. (Foto: Ibrahim Evsan)

Schützt euren Namen: Ibrahim Evsan weiß, dass ihr einzigartig seid – euer Name ist es im Zweifel aber nicht! Insofern solltet ihr ihn im Web auf sämtlichen Social-Media-Plattformen und der persönlichen Domain schützen. Wer euch googelt, soll euch auch finden und nicht die Webseite eines Zahnarztes mit dem gleichen Namen.

Seid euer eigener Verleger: Evsan rät außerdem dazu, sich ein eigenes Blog anzulegen. Schreibt von Anfang an in eurem Namen und legt interessante Kategorien an: Frei wählbare Kategorien können zum Beispiel Presseberichte und eine Konferenzseite sein. Wichtig ist auch die sogenannte „Über-mich“-Seite, auf der alle Social-Media-Kanäle gebündelt aufgeführt sind.

Beiträge und Kommentare verfassen: Schreibt regelmäßig Blog-Artikel und stellt sicher, dass ihr sie auf ehrliche und persönliche Weise verfasst. Um auch außerhalb  eurer Seite auf euch aufmerksam zu machen, rät der Experte fachspezifische Portale sowie Foren aufzusuchen, um hier ebenfalls euer Wissen mitzuteilen.

Verschiedene Content-Arten nutzen: Bedient euch im Netz einer Vielzahl von Content-Arten: Fertigt Präsentationen auf Slideshare an, gebt Webinare, veröffentlicht Infografiken und Statistiken zu euren Themen und setzt euch mit visuellem Storytelling sowie Podcasts auseinander.

Fachinterviews durchführen: Mithilfe von Video- und Online-Interviews, könnt ihr zeigen, dass ihr auch von Außen als Experte zu eurem selbstgewählten Thema wahrgenommen werdet. Ibrahim Evsan hat dahingehend festgestellt, dass vor allem Videoformate aufgrund des visuellen Effekts öfter in Sozialen Medien geteilt werden. Zudem bekommen Zuschauer einen direkten Eindruck von euch und eurer Persönlichkeit.

Beteiligung an Social-Media-Communities: Lasst euren Namen nicht in Vergessenheit geraten, rät der Blogger. Seid daher aktiv im Internet unterwegs und beteiligt euch an Diskussionen zu eurem Herzensthema.

Keine Vernachlässigung der ausgewählten Plattformen: Wenn ihr euch für bestimmte Soziale Medien und einen Blog entschieden habt, füllt die Kanäle regelmäßig mit interessanten und für den Leser wertvollen Inhalten. Nur auf diese Weise bindet ihr eure Follower an euch und werdet von ihnen auch weiterempfohlen.

Kontakte zu anderen Experten aufbauen: Sucht im Internet nach weiteren Experten auf eurem Gebiet! Evsan verweist dabei vor allem auf Berufsportale wie Xing oder LinkedIn, über die ihr euch leicht vernetzen könnt. Tauscht nach der Kontaktaufnahme gemeinsame Gedanken und Wissen aus und verlinkt euch – wenn möglich – auf euren eigenen Plattformen.

Regelmäßige Besuche auf Konferenzen: Es gibt für jedes Thema entsprechende Events. Informiert euch über die Veranstaltungen und nehmt daran teil. Nutzt offene Plattformen wie Twitter, um Interessierten mitzuteilen, dass ihr als Besucher oder vielleicht sogar Speaker teilnehmt. Evsan weiß: Hier kommt ihr in Kontakt mit anderen Experten und knüpft wertvolle Kontakte.

Reputationskontrolle: Überprüft regelmäßig veröffentlichte Inhalte über euch auf negative Beiträge. Nehmt gegebenenfalls Stellung dazu ein oder bittet darum, diskreditierende Kommentare zu entfernen. Pflegt zudem eure Online-Identität auf Aktualität und haltet Ausschau nach Plagiaten – das kommt öfter vor als ihr denkt!

Was tun, wenn die Online-Reputation angegriffen ist?

Der erste Eindruck sollte nicht in die Hose gehen – das ist sich in der digitalen Welt nicht anders als in analogen Lebensbereichen. Doch was kann man tun, wenn beispielsweise Suchanfragen nur unerwünschte Inhalte anzeigen und die eigene Online-Reputation angreifen? Damit auseinandergesetzt hat sich Sebastian Lange in einem früheren Artikel: „Online-Reputation-Management: Pflege ist die beste Verteidigung“.

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41 Reaktionen
CleverClogs
CleverClogs

Interessante Diskussion, besonders die zu den Tools des ORM. Danke ;-)

Ich habe ORM Tools im Gründerlexikon getestet, irgendwie ist Google Alerts nicht schlecht, es gibt aber auch extrem teure Software.

Grüße

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fml3000
fml3000

Herr Evsan macht es sich ein bisschen leicht mit der Diskussion. Er achtet vor allem auf Beleidigungen und Störer, damit er auf Kommentare und sachliche Kritik gar nicht erst antworten muss.

Die Nummer mit dem "Ruft mich an" ist für mich persönlich totaler Quatsch. Sinn eines Kommentars ist die Öffentlichkeit. Schließlich wählt Herr Evsan auch die Öffentlichkeit für seine Meinung und Theorien.

Weiteres Schutzschild ist neuerdings seine Einstellung, dass er im "Social Web" nur noch mit Leuten diskutiert, die ihren Klarnamen verwenden.

Ich zitiere aus seinem Facebook Post:

"Ich werde im Internet mit keinem mehr diskutieren ohne Gesicht und echten Namen. Anonyme Kommentare sind mir (und ich hoffe auch euch) somit egal.
Wer mutig eine Diskussion führen möchte, sollte auch öffentlich zeigen wer er ist und sich nicht hinter Max Mustermann verstecken. Das sind FEIGLINGE.
Was meint Ihr? Ähnliche Erfahrungen? Andere Meinungen?
// Ich bin für Klarnamen im Social Web."

In den Kommentaren zu diesem Post schreibt er dann selber "[...] Auch Beleidigungen sind strafbar.

Also wenn es zu hart wird, kann man ganz schnell herausfinden, wer ein Kommentar geschrieben hat.

Dazu gibt es bei der Polizei sehr gute Beschwerdestellen. Also traut euch auch andere ANZUZEIGEN."

Aha, der liebe Herr Evsan, benennt Leute, die keinen Klarnamen verwenden als "Feiglinge". Er beleidigt sie also. Er aber möchte immer mit Samthandschuhen angefasst werden.

Das finde ich ehrlich gesagt ein bisschen paradox.

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Maxima
Maxima

Ibo führt doch sein eigenes Geschäftsmodell ad absurdum. Ich kann doch keinen 20 Kunden sagen "Social Media muss gelebt werden" und dann mit einem Team von Ghostwritern diese auf den Zenit der Online Reputation heben. Wenn diese "Kunden" nicht selber Hand anlegen wird Ibos Geschäft bald die nächste Seifenblase. Social Media Trademark wird man nicht, sondern man beschäftigt sich als Mensch mit diesen Kanälen und bespielt diese SELBST. Lieber Ibo ich hoffe Du hast gute Knieschoner, ich glaube da verzettelst Du dich.

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Michael
Michael

@Hazel: Iss ein Snickers!

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Hazel
Hazel

Das war doch wohl kein ausländerfeindlichen Kommentar. Es stad doch nur „Wer vertraut diesem Türken“ Das nennt Ihr ausländerfeindlichen? Ach ja dieser Kerl hat es ja geschrieben bitte löschen. LÄCHERLICH! Aber ich werde diese Seite mal einem Anwalt melden und schauen was er sagt, es fehlen wichtige Daten im Impressum! Das sollte er wissen!

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Andreas Weck

Liebe Leser, ich habe gerade einen ausländerfeindlichen Kommentar gelöscht - auf so einem Niveau diskutieren wir bei t3n nicht. Bitte bleibt sachlich.

Herzlichst, Andreas Weck.

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Ibrahim Evsan

Das ist ja unfassbar, wie viele Kommentare da sind. Spannend auch die ganzen Ansichten und Beleidigungen :) Besonders die jenigen ohne Gesicht. Ärgert euch ruhig weiter. Auch das gehört zum Online Dasein dazu!

// Redaktion: Kommentare mit Ausländerhass bitte löschen.

Ich bin echt und mache das, was ich tue wirklich gerne und die Zukunft sieht gut aus. Wenn Ihr kein Löschbutton im Netz findet, werde ich weiterhin aktiv sein und Gas geben ohne Wenn und Aber!

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Hazel
Hazel

Schaut euch mal das Impressum von diesem Kerl an: http://www.socialtrademarks.de/imprint bei einer GmbH muss ein Geschäftsführer veröffentlicht werden, was ist mit der Umsatzsteuernummer, Handelsregister usw. Ich hab das Gefühl die wissen nicht was sie machen, einfach nur lächerlich.

Auf der Webseite wird von „Mit viel Leidenschaft haben wir ein modernes Design für Sie geschaffen“ gesprochen, ich lache, das Design wird von Blog zu Blog kopiert, jeder der bisschen mit CSS umgehen kann, kann schönere Designs machen.

„Jahrelange Erfahrung haben unser System stabil und absolut sicher für Sie gemacht.“ Natürlich ihr nehmt ja auch WordPress, ihr habt da ÜBERHAUPT nichts sicher gemacht. Wie sieht es eigentlich rechtlich aus, wenn man den Verweis zu WordPress aus dem Quellcode löscht?

Dieser Firma würde ich nicht ein Cent anvertrauen! Schaut mal wie der Kerl auf Facebook schreibt.

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Renni
Renni

Schon erstaunlich, mit was für Binsenweisheiten man heute zum Experten stilisiert wird und dann als Berater mit heißer Luft bei unwissenden Unternehmen einen Haufen Kohle macht…! Das betrifft ja nicht nur den guten Ibo sondern all die vielen Dampfplauderer, die sich derzeit als Social Media Gurus wichtig machen…

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Hazel
Hazel

Was hat dieser Kerl denn erreicht? NICHTS! Alle Sachen was er aufgebaut hat sind pleite gegangen. Schaut euch Sevenload und Fliplife an!

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FML
FML

@Christian:

Ibrahim Evsan macht das nicht, um zu polarisieren, allmählich erscheint es mir so, dass er gar nicht anders kann. Ich hab schon so einige genervte Kommentare gesehen von Leuten aus der Szene. Grundsätzlich kann man natürlich auch durch belanglose Kommunikation ein Gespräch erzeugen, aber als Experte positioniert man sich damit nicht unbedingt.

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CBS

Eines muss man sagen: Ibo hat es geschafft, dass man über ihn (bzw. seine Projekte) spricht und das macht eine Marke ja oft schon aus. Es schadet auch nicht zu polarisieren, um Gespräche anzuregen — selbst wenn es in dem Fall gar nicht beabsichtigt gewesen sein mag.

Auch ich suche (und finde) gerne ein Haar in der Suppe, langsam geht mir diese Stimmung hierzulande aber auch auf den Geist. Statt Menschen, die etwas wagen und Aufmerksamkeit auf Themen lenken, zu unterstützen, wird alles notorisch kaputt geredet. Dann lässt sich der Deutsche lieber Vordenkern aus dem Ausland fernlenken und ist stolz darauf, es schon vorher gewusst zu haben, dass es so kommen wird. *gähn*

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Andreas Weck

Lieber Dietmar, in dem Sie beispielsweise ein Profil oder eine Page mit ihrem Namen einrichten, bevor es jemand anderes tut.

Herzlichst, Andreas Weck.

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Dietmar
Dietmar

Ich frage mich jetzt auch. Wie schütze ich meinen Namen bei sozialen Netzwerken?

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Tipps für alle
Tipps für alle

Als Freiberufler muss man halt schauen das man mit potentiellen Kunden ins Gespräch kommt. Auch Rentner suchen bei Google.
Einer sagte mal, die Zwangsmitgliedschaft in der IHK nutzt er für Vorträge dort und findet damit Kunden. Die IHKs sind ja auch froh wenn man was zu Computern erzählt. Weil auch deren Mitglieder am Tablett surfen, onlinebanking machen oder bei Amazon bestellen oder deren Frauen am SmarTV und deren Mitarbeiter und Azubis eh ständig was bei Google, Ebay,... am Smartphone nachschauen.

Was einem bei Amazon-Rezensionen aufgefallen sein sollte ist, das anscheinend gerne Produkte systematisch schlecht gemacht werden oder auch Einschränkungen die klar in der Anleitung stehen als Kritik-Rezensionen auftauchen. D.h. auch Firmen und Produkte benötigen "Reputations-Management".

"Messen besuchen" ist zwar sinnvoll aber wirklich eher offline um @FML teilweise beizupflichten. Als Freiberufler muss man Leute gutwillig interpretieren. Sonst macht man eher schlecht nachhaltige Geschäfte was bei Abzockerbranchen eher egal ist wenn man genug Geld für Benzin hat weil die Kunden immer weiter weg wohnen während gute Freiberufler stabile Kunden in der leicht erreichbaren Umgebung haben. Wenn man ein wenig Mühe hineinlegt kommt man drauf das manchmal vielleicht besser formuliert hätte werden können.
Verschiedene Content-Arten machen Sinn wenn man auf viele Plattformen gefunden wird. Die großen Händler sind oft auch Amazon aber auch auf Ebay und Ebay hat keine Mindestbestellmenge. "Verschiedene Medien" ist vermutlich gemeint. Wenn man bei RTL2-News und RTL2-Videotext und RTL2.de zu finden ist, ist das vielleicht weniger reichweitenstark als Youtube, Google-News und Google-Websuche. Die Blogs werden bei Google News herangezogen und sind (obwohl es auch nur HTML-Seiten sind) daher quasi eine andere Medienart als normale HTML-Seiten die bei Google-News eher nicht verzeichnet sind sondern nur in der Websuche. Auch Foren und andere Diskussions-Orte oder Huffington-Post sind eigenständige Systeme welche gezielt mit Informationen versorgt werden können.
Schlechte Interviews sieht man auch bei gestandenen Politikern immer wieder. Da sollte man draus lernen wie man es besser macht aber falsch finde ich den Tipp nicht. Du hast aber zu Recht drauf hingewiesen das man das geübt haben sollte. Das gilt genau so für alle mit Content bespielten Kanäle. Für Kiosk-Besitzer ist das möglicherweise zu hoher Lernaufwand. Aber wenn man eh in den Online- und Offline-Medien unterwegs ist kennt man die Umgangsformen und was/wie sinnvoll ist. Ein Blog eröffnen ohne mehrere Blogs zu kennen oder im Dschungel anmelden obwohl man die Sendung nie gesehen hat, führen sonst zu deutlicher Lernkurve.

Ein Bekannter meinte mal: Plattformen regelmäßig bespielen. Jede Woche Banaliäten twittern nervt die Follower. Aber als Handwerker versuchen jeden Monat ein kurzes Update auf der Webseite zu haben macht potenziellen Kunden klar das das letzte Update nicht unter 16 Bit 800x600 optimized for IE5 war sondern die Firma noch existiert und wohl auch auf Emails reagiert.

Antworten
FML
FML

@Peter Wipperführt: können Sie das noch weiter ausführen oder beschränken Sie Ihren Kommentar auf diesen Inhalt?

Bzgl. Punkt 8: da ist was verrutscht, das gehörte zu Punkt 7.

Zu Punkt 8: Aha. Welch großartiger Tipp. Vernetzt Euch mit Leuten aus der Branche, die Fachleute zum gleichen Thema sind. Vielleicht kann Herr Evsan auch mal Tipps zum Marketing geben: "Macht SEM. Schaltet Adwords zu relevanten Keywords. "

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Peter Wipperführt
Peter Wipperführt

FML - sie sind peinlich. :)
Sehr peinlich.

Antworten
Andreas Weck

Lieber FML, ich kann aus Zeitgründen nur auf wenige Punkt eingehen.

Punkt 10: Die Artikel, die ich beispielsweise auf t3n.de schreibe, werden regelmäßig von Dritt-Seiten aus dem RSS-Feed herauskopiert und neu veröffentlicht. Im besten Fall bekomme ich das über einen Backlink mit. Manchmal auch nur über ein Google-Alert, weil versehentlich auch der Autoren-Name herauskopiert wurde. Ich glaube wer tagtäglich Texte schreibt, der wird häufiger mit so etwas konfrontiert.

Punkt 2: Gerade der eigene Blog kann sehr oft überhaupt erst Ausgangspunkt für ein Interview in einem Fach- oder Mainstream-Medium sein. Blogs eignen sich halt um eigene Themen zu setzen und ins Rollen zu bringen. Das sieht man sehr oft bei Journalisten, die beispielsweise mit ihrer eigenen Zunft oder Verlagen ins Gericht gehen - Stefan Niggemeier ist da ein schönes Beispiel. Aber auch ich persönlich hab im Zuge der NSA-Affäre einige Blogposts und t3n-Artikel veröffentlicht, die nicht zuletzt dazu führten, dass ich in den Abendnachrichten dazu sprechen durfte.

Punkt 8: Kontakte zu anderen Experten aufbauen, ist meines Erachtens ebenfalls richtig. Das sieht man sehr gut im Rahmen von Twitter. Man diskutiert dort mit anderen Journalisten zu bestimmten Themen, verständigt sich auf Gemeinsamkeiten oder entdeckt unterschiedliche Meinungen. Sind die Gespräche fruchtbar, folgt man sich nicht zuletzt gegenseitig und ist vor allem in den Köpfen der Gesprächspartner drin. Auch das befeuert die Reputation, denn im besten Fall liest der Experte die eigenen Artikel, Interviews (oder was auch immer geteilt wird), teilt die Inhalte an seine Follower und empfiehlt den Urheber dadurch weiter.

Herzlichst, Andreas Weck.

Antworten
FML
FML

1. Schützt euren Namen: -> Man kann seinen Namen nicht schützen. Heutzutage sind soviele Domainendungen im Gebrauch, dieser Tipp macht keinen Sinn. Und wenn jemand die .de domain hat: WHO CARES ? dann nimmt man eben ne .com oder ne .co oder ne .me oder oder oder.
2. Seid euer eigener Verleger: -> Sehe ich nicht als allgemeingültigen Tipp für jeden. Wenn man die Chance hat, aufgrund seiner eigenen Autorität von jemand anders
verlegt zu werden, kann das viel einträglicher und besser für die eigene "Marke" sein.
3. Beiträge und Kommentare verfassen: -> das ist zur Hälfte ja nun wirklich Punkt 2. eigenen Blog schreiben
4. Verschiedene Content-Arten nutzen: -> Warum? Warum? Warum? Der eine mag bessere Präsentationen machen, der andere besser in Videointerviews rüberkommen. Verschiedene Contentarten
heißt auch erstmal: Weniger Konzentration auf 1 Thema und damit weniger Excellence in einem Thema.
5. Fachinterviews durchführen: -> Das ist ein Quatschtipp. Erstens muss es "Interviews geben" heißen und zweitens kommt es darauf an, dass man in die richtigen Medien mit dem richtigen
Content kommt. Einfach "Interviews geben" ist ein schlechter Tipp, hierzu muss man erstens die richtigen Fähigkeiten haben und das richtige Training. Insofern auch kein allgemeingültiger TIpp.
6. Beteiligung an Social-Media-Communities: -> Auch den Tipp kann man nicht uneingeschränkt teilen. Es kommt ja drauf an, welche Rolle man hat, welche "Marke" man aufbauen will. Beteiligung an Diskussionen und Kommentaren zeigt
generell eine große Offenheit, aber je wichtiger die Stellung der Person, desto problematischer ist auch die Beteiligung an Communities: Authentizität, Gefahr des Bashing, Shitstorms wegen bestimmter Äußerungen. etc
7. Keine Vernachlässigung der ausgewählten Plattformen:
8. Kontakte zu anderen Experten aufbauen: -> Das ist Tipp 3, der seinerseits schon redundant ist.
9. Regelmäßige Besuche auf Konferenzen: -> Was hat das mit Online Reputation Management zu tun?
10. Reputationskontrolle:-> Plagiate? Also bitte.. wie oft kommt denn das vor? Und was ist denn das generell für ein Tipp. Wenn jemand schreiben würde, "nutzt Google Alerts, um... " wäre ja noch etwas hilfreich für Neulinge, aber
das? Wie sollen die LEute denn das prüfen? Durchscrollen?

Den einzigen Zweck den der Artikel hat, ist der, dass sich Herr Evsan präsentieren kann und dass sein Bild und sein Name irgendwo erscheint.
Der Gehalt der Tipps reicht allerdings nicht. Dafür würde ich die Note "Mangelhaft" geben.

Antworten
Michael Pröll

Hier schreiben anscheinend viele die sich mit dem Thema gar nicht oder wenig befassen. Auch ein Kommentar wie - wie soll ich das alles umsetzen wenn man nebenbei arbeiten gehen muss - ist lächerlich.

Man kann durch gezieltes Zeitmanagement und Durchhaltevermögen auch nebenbei einiges erreichen. Natürlich ist der Artikel nicht im Detail geschrieben aber Anregungen und Nicht-Vergessen auf wichtige Dinge sind allemal dabei. Und das ist wichtig.

Antworten
Andreas Weck

Lieber FML, schon ok. Nichts für ungut. Es mag ja sein, dass die Person Ibrahim Evsan dem ein oder anderen Leser nicht passt - das ist auch deren gutes Recht. Aber inhaltlich ist an den Tipps nichts auszusetzen. Wer Online-Reputations-Management betreiben möchte, der wird diese zehn Punkte beachten müssen. Das kann ich auch aus eigener Erfahrung sagen. Dass dem ein oder anderen die Punkte zu oberflächlich sind, mag auch sein. Derjenige ist dann vielleicht schon etwas tiefer in der Materie drin, als andere Leser. Wir halten die zehn Punkt - nach eingehender redaktioneller Besprechung - für richtig.

Zu der Kritikfähigkeit von Herrn Evsan - sei sie nun empfindlich oder angemessen - kann ich als Autor auch nichts, schon gar nicht das t3n-Magazin. Da ist es dann vielleicht ratsamer sich direkt an den Kritisierten zu wenden.

Herzlichst, Andreas Weck.

Antworten
Peter Wipperführt
Peter Wipperführt

FML - sie sind peinlich. Bleiben sie bitte sachlich.

Antworten
FML
FML

Was für Experte Herr Evsan ist zeigt sich an seinen Posts auf Facebook.

"Es gibt Menschen die einen auf Social Media (Facebook, Twitter & Co.) folgen, obwohl sie einen nicht ausstehen können. Diese Menschen nennt man ‪#‎Bad‬ ‪#‎Stalker‬. Das nenne ich mal Paradox und sehr irritierend.
// Pro Tipp: Schmeißt alle Menschen aus eurer Timeline, die Ihr nicht leiden könnt. Tut euch SELBST was Gutes!"

Leider versteht Herr Evsan den Unterschied nicht, zwischen sachlicher und persönlicher Kritik. Das hat nichts mit "Nicht leiden" zu tun, wenn man sein fachliches Know-How bezweifelt.

Ich finde ihn in Interviews und Vorträgen von seiner Art und Offenheit her ganz symphatisch. Deshalb muss ich aber nicht jubeln, wenn er Quatsch von sich gibt. Und insbesondere nicht, wenn er jetzt zeigt, dass er nicht offen für Kritik ist.

Antworten
FML
FML

@Andreas Weck: Sorry sorry. Da muss ich mich entschuldigen. Ich habe mich beim Namen verlesen... Ich wünschte, ich könnte den Kommentar abändern. Geht das ? Bei meiner inhaltlichen Kritik zu dem Artikel muss ich leider bleiben. Die Tipps sind alles nur Allgemeinplätze...

Antworten
Peter Wipperführt
Peter Wipperführt

Hab soeben auf den XING Newsletter geklickt. Hat sich gelohnt. Vielen herzlichen Dank für die wertvollen Informationen.

Antworten
Prinzipal201
Prinzipal201

Hallo zusammen. Was hier passiert ist ganz spannend: Netzgemeinde streitet - wertfrei ausgedrückt - über Netzökonomie.

Ich würde noch eine neue Richtung reinbringen wollen: Wie sieht das Thema Online-Reputation für Menschen in eher offline-getriebenen / konservativen Branchen aus? Das Thema wird eigentlich selten getrieben und wäre ein guter Analysepunkt. Denn hier gilt eine penetrierte Online-Popularität schnell als skurril oder gar unauthentisch: Während konservative Branchen das Eigenmarketing in klassischen Medien und pompösen Auftritten (Mitarbeiterzeitschriften, Messe-Auftritte, Universitäts-Gigs) für sich beanspruchen und hieraus Anhaltspunkte für die eigene Popularität (sozusagen einen Offline-Klout-Score) bilden, schaut die junge Nachwuchsgemeinde GenY auf neue Facetten und bleibt dabei missverstanden.

Aus diesem Gründ hier heute unter Pseudonym.
Gruß

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Andreas Weck
Andreas Weck

Lieber FML, leider habe ich keinen Kommentar über Trolle unter Ibrahim Evsans Facebook-Post gesetzt. Es tut mir Leid, Sie liegen daneben.

Ich habe auch kein Problem mit Kritik.

Herzlichst, Andreas Weck.

Antworten
Der Eine
Der Eine

Ganz schwach! Ich brauche wohl doch kein t3n Abo!

Antworten
FML
FML

@Andreas Weck. Komischerweise wird immer dann die Bezeichnung "Troll" verwendet, wenn die Leute nur wacklige Argumente haben und keinen kritischen Diskurs gewöhnt sind (siehe Ihr Kommentar über Trolle in I.E.´s Facebook Post).

Fakt ist allerdings, dass dieser Artikel so inhaltslos und belanglos ist, dass sich manche Leser aus der Branche halt Kritik üben.

Wenn man sich dieser Kritik nicht aussetzen will, dann sollte man entweder nochmal über seine Contentstrategie und insbesondere Contentqualität nachdenken oder eben was anderes machen.

Dies gilt sowohl für Sie als Autor, als auch für Herrn Evsan als Co-Autor.

Antworten
Thomas Döring
Thomas Döring

Es war Pudding, nicht Kakao :D

Antworten
Ibrahim Evsan

Thomas Döring - Hab eben gehört, dass Dein Kakao fertig zubereitet ist. Lass es Dir schmecken.

// Allen anderen ein tolles Wochenende.

Antworten
Thomas Döring
Thomas Döring

"Ich bin wirklich offen für jeden. :)"

Das wußte ich noch nicht. Wo doch für jeden oder alles offen vor allem eine Umschreibung von "nicht ganz dicht" ist :D

Dich anrufen? Wozu, ist das eine 0900er oder stehst Du auf schmutzige Dialoge am Telefon? :D

Antworten
Thomas Döring
Thomas Döring

Oh, da hat der Herr Evsan ja seine unterbezahlten Lakaien, die mehrere Kritiker als einen verleumden, gleich zur Hand. Ist nur leider in Sachen Reputation Management fast so "seriös" wie sein komisches Domaingrabbing und das andauernde Schlagen von Seifenblasen in seinem Blog :)

Antworten
Ibrahim Evsan

Selbstvermarktung ist auch ein schwieriges Thema. Die meisten, die hier seltsame Kommentare schreiben, sind wahrscheinlich noch nicht selbst bewusst genug.

Aber persönlich zu werden ist doch eher kindisch. Ruft mich doch einfach an, falls ihr was wissen wollt. Ich bin wirklich offen für jeden. :)

Antworten
Herr König Weber Döring
Herr König Weber Döring

Ich sach mal: "Haters Gonna Hate."

Antworten
Thomas Döring
Thomas Döring

Wie soll das jemand machen, der einen Vollzeit-Job hat? Ach ja, er soll Privatiers wie Evsan dafür sein sauer verdientes Geld in den Rachen schieben. Danke, so einen Quatsch braucht kein Mensch. Wer sich seine Meinung über Menschen durch Google bildet, ist eh kaum als angenehme Gesellschaft zu bezeichnen, da er wahrscheinlich beim persönlichen Gespräch die ganze Zeit mit Smartphone oder Tablet spielt, damit er bloß was gebloggt hat.

Sevenload? Gibt's nicht mehr. Da hat einer einmal einen lukrativen Exit gemacht und bedient nun nur noch sein Ego.

Antworten
Gökhan Kaya

Ein Interessantes Thema was Ibo in Angriff genommen hat. Vor einigen Jahren habe ich noch mit Freunden über "Auffindbarkeit im Internet" diskutiert und wir sind damals zum Entschluss gekommen - Lieber sich kontrolliert im Internet darstellen statt unkontrolliert auffindbar zu sein und von Zeit zu Zeit wird die Positionierung immer schwieriger bzw. teurer.

Ich werde es weiter verfolgen!
Ach ja, danke für die Tipps und bis bald! ;)

Antworten
Heinz Weber
Heinz Weber

Nur merkwürdige Floskelsprüche, sonst nix. Warum der Autor irgendein "Experte" für irgendwas sein soll (meines Wissens hat der nur Projekte gemacht, die alle spektakulär gescheitert sind), erschließt sich mir auch nicht. Was soll dieser Artikel?

Antworten
Ibrahim Evsan

Sebastian König, kennen wir uns persönlich? Falls nicht, dann lerne mich doch erst mal kennen - bevor Du so hart ins Gericht gehst :)

Antworten
Sebastian König
Sebastian König

Ich halte Herrn Evsan für eine der größten laberbacken unserer Zeit. Nur heiße Luft. Enttäuschend dass t3n ihn so pusht.

Antworten

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