Im Online-Shop bar bezahlen mit BarPay

Im Online-Shop bar bezahlen mit BarPay
BarPay will sich als neues Zahlungssystem in Deutschland etablieren. Im Gegensatz zur Konkurrenz kann der Kunde bei BarPay seine Rechnung in Bar begleichen. Dazu erhält er nach einem Einkauf eine Rechnung mit einem Barcode, den er in rund 18.000 Akzeptanzstellen (Tankstellen, Kioske, etc.) vorlegen und bezahlen. Der Verkäufer erhält unmittelbar Bescheid, wenn der Kunde bezahlt hat.

Nachnahme zu teuer

Nach wie vor herrscht gerade in Deutschland eine große Skepsis gegenüber Online-Shopping. Gerade ältere Menschen vertrauen dem Internet oft nicht aufgrund der vielen Betrugsmöglichkeiten. So lässt sich beim E-Commerce das meiste Risiko zwar durch die Bezahlung per Nachnahme eliminieren, aber dafür verlangen die Händler und die Post kräftig Gebühren. Eine Alternative dazu könnte BarPay sein. Die deutsche Firma bietet ein interessantes Bezahlkonzept an.

Barcode auf der Rechnung

Nach dem Einkauf erhält der Kunde eine kleine Rechnung von BarPay. Darauf findet sich hauptsächlich der Gesamtbetrag, jedoch keine persönlichen Daten. Das Verfahren lässt sich vollkommen anonym abwickeln, was einen weiteren Anreiz darstellen könnte. Die Rechnung enthält außerdem einen Barcode. Die Rechnung kann der Kunde nun in ausgedruckter Form oder auf dem Handy-Display in einer von rund 18.000 Akzeptanzstellen vorlegen. Dabei handelt es sich größtenteils um Tankstellen, Kioske, Getränkemärkte und ähnliches. Als Kooperationspartner tritt Lekkerland in Erscheinung. Der Großhändler versorgt in Deutschland einen Großteil der besagten Betriebe.

BarPay zahlungsavis
Das BarPay Zahlungsavis muss bei Akzeptanzstellen vorgelegt werden

Versand kann unmittelbar erfolgen

Schließlich muss der Kunde nur seine Rechnung vorlegen. Sie wird vom Kassenpersonal gescannt und anschließend der entsprechende Betrag eingefordert. Sobald die Bezahlung erfolgt ist, erhält der eine Benachrichtigung und kann unmittelbar den Versand der Ware veranlassen. Als Sicherheit für den Kunden bietet BarPay die Möglichkeit, jede Zahlung innerhalb von 14 Tagen widerrufen zu können.

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19 Antworten
  1. von Christian Schmidt via facebook 07.08.2012 (10:34Uhr) 1.

    Wäre mir irgendwie zu aufwendig. Ich kaufe online ein weil ich es bequem haben will ;-)

  2. von Florian Held via facebook 07.08.2012 (10:37Uhr) 2.

    Also ich möchte es unbedingt in den Shop einbauen.

  3. von André Schneider via facebook 07.08.2012 (10:38Uhr) 3.

    BarPay wird jetzt zwar diverse Zahlungsmöglichkeiten wie PayPal, Sofortübeweisung etc. nicht übertrumpfen, aber es wird mit Sicherheit eine gute Alternative auf dem Markt werden.

  4. von Joshua van Orten via facebook 07.08.2012 (10:43Uhr) 4.

    Verstehe ich überhaupt nicht. Hat für mich nullkommanull Mehrwert.

  5. von Stephan Jäckel via facebook 07.08.2012 (10:46Uhr) 5.

    Für Leute mit großen Bargeldbeständen oder zur Geldwäsche interessant..... Ernsthaft könnte es in der Tat für Ältere, die online keine Kreditkartendaten o.ä. eingeben wollen ein Weg zum Online-Einkauf sein, wobei da sicherlich der Supermarkt als Akzeptanzstelle der Durchbruch in einem begrenzten Segment ist.

  6. von Jan R. 07.08.2012 (10:55Uhr) 6.

    Die Idee finde ich sehr gut!
    Allerdings muss dann natürlich auch dafür gesorgt werden, dass nicht alle 15km eine Akzeptanzstelle ist, die dann von 10:00-16:00 geöffnet hat :)

  7. von Dan 07.08.2012 (11:07Uhr) 7.

    Für Skeptiker eine gute Alternative, aber für mich der mit Kreditkarte, Sofortüberweisung, Bankeinzug und Paypal zahlt, völlig uninteressant. Da wäre BarPay unnötiger Mehraufwand.

    Würde ich zur einer Akzeptanzstellen rennen, könnte ich meine Einkäufe gleich in den Geschäften statt online tätigen.

    Es ist trotzdem eine nette Idee. Ich bin gespannt wie es ankommt und es sich etabliert.

  8. von Thomas Venugopal via facebook 07.08.2012 (11:09Uhr) 8.

    Nein.

  9. von Christian Heimerl via facebook 07.08.2012 (11:11Uhr) 9.

    Als Versandmethode sollte man dann auch immer "Im Lager abholen" mitanbieten. Das Vertrauen gegenüber den Logistikern ist völlig überbewertet. Noch besser, alles nur noch durch Eigenanbau ;)

  10. von Nikolas 07.08.2012 (11:18Uhr) 10.

    Ich hab da auch schonmal was von Barzahlen.de gelesen: http://www.basicthinking.de/blog/2012/02/22/bar-zahlen-an-der-supermarktkasse-die-online-rechnung-begleichen/

    Bei denen steht was von Supermärkten. Dass Leute zum Bezahlen extra an die Tankstelle gehen, kann ich mir nicht so gut vorstellen, aber wenn ich das quasi in jedem Supermarkt machen könnte... kann ich mir vorstellen, dass es funktioniert. Eben besonders für Leute, die nicht so gern ihre Daten oder Kreditkarte online eingeben.

  11. von brain 07.08.2012 (11:27Uhr) 11.

    Ich finde die Idee super.
    Das wird die Akzeptanz online zu kaufen gerade bei vorsichtigen und älteren Kunden erhöhen.
    Außerdem: Sollen PayPal und Konsorten ruhig mal ein wenig Druck bekommen ;-)

  12. von jan.viehweger 07.08.2012 (11:40Uhr) 12.

    Die Möglichkeit, einer online Barzahlung hat durchaus seine Berechtigung und schließst, wie ich finde, eine Lücke im Payment Sektor. Die so gegebene Möglichkeit, auch anonym bezhahlen zu können (IP Logging und Supermarktüberwachungskamera mal außer Acht gelassen ), ist sicherlich für viele dubiose Geschäftsbtreiber und deren Klientel, ein Anreiz diese Form als präferierte Zahlungsmethode zu verwenden. Neben dieser Schattenseite hat die Bezahlform aber auch durchaus positive Seiten: Es gibt massenhaft Webshops mit tollen und innovativen Produkten. Leider sind eine Vielzahl der "Webshops", wenn sie überhaupt den Namen verdienen, eher schlecht als recht programmiert. Es paaren sich unternehmerischer Übereifer mit gefährlichem technischen Halbwissen. Das Thema Websicherheit kommt da oft viel zu kurz. Nun möchte ich aber dennoch das tolle Gadget XYZ kaufen, aber eben nicht meine Kreditkartendaten an jemand aushändigen, der noch nicht einmal weiß, dass es gewisse Impressumspflichten gibt. Und da kommt die online Barzahlung ins Spiel. Mit Ihr kann man das Verlustrisiko beim Onlineeinkauf so gering wie möglich halten. Das in diesem Artikel vorgestellte BarPay halte ich allerdings auch für etwas umständlich und unbefriedigend. Der Zeitraum, der zwischen Bezahlung und Bestell-/Versandbestätigung liegt, kann für den amazonverwöhnten Onlineshopper quälend lang sein. An dieser Stelle sei http://www.paysafecard.com als Alternative erwähnt. Im Gegensatz zu BarPay, kauft man sich hier im Vorfeld (analog zu Prepaid Karten) eine s.g. "paysafecard" (10, 25, 50 und 100 EUR) an einer der zahlreichen Akzeptanzstellen. Auf dieser Karte befindet sich ein PIN, den man dann beim online Bezahlvorgang verwendet. Um anfallendes Restguthaben braucht man sich auch nicht zu sorgen. Um dieses zu verbrauchen, kann man einfach mehrere paysafecards kombinieren. Ein durchdachtes Konzept wie ich finde ...

  13. von Ludwig Flug via facebook 07.08.2012 (12:12Uhr) 13.

    Die zukunft überholt die Nachnahmegebühr mit 14-tägigem Widerspruchsrecht!

  14. von Till 07.08.2012 (12:13Uhr) 14.

    Schön, dass das anonyme Zahlsystem weiter ausgebaut wird, da laut FAQ keinerlei Anmeldung nötig ist. Die Wirecard Bank AG bietet sogar ein vierzehntägiges Widerrufsrecht an, wenn man mit dem Händler "zu keiner Einigung" gekommen ist. Was das heißt, muss sich wohl in der Praxis zeigen.

    Im Grunde eine alternative zur Paysafecard, bei der der Code zum Bezahlen im Voraus geholt wird. Die Card bekommt man z.B. am Kiosk oder an der Tankstelle.

  15. von Uwe Vass via facebook 07.08.2012 (12:15Uhr) 15.

    Ich dachte sowas gibt es schon. Nennt sich "Nachnahme". :) Wozu irgendwo hinfahren zum Bezahlen wenn der Postbote das Geld an der Haustüre entgegennimmt.

  16. von Aktuelles rund um den Schuhfachhandel … 07.08.2012 (13:38Uhr) 16.

    [...] Im Online-Shop bar bezahlen mit BarPay Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Online-Shop von schuh-zirkel. Permanenter Link des Eintrags. [...]

  17. von online the banking 07.08.2012 (22:37Uhr) 17.

    Die Idee ist schon alt und hätte Paypal oder Hermes-Paketstationen schon einführen können. Wenigstens macht das endlich jemand. Wie wäre es, wenn ich Rechnungen bitte endlich mal per Barcode bezahlen könnte.

    Aber daran sind Banken und Handwerker anscheinend nicht interessiert. Lieber (bald 30stellige !) EU-Konto-Nummern eintippen sollen.

    Um die Seriösität zu erhöhen, müsste man jede bezahlte Transaktion bei Barzahlen bewerten können. Shops bewerten Kunden, Kunden bewerten Shops anhand Dimensionen und am besten ohne (gekaufte oder unfreundliche) Text-Kommentare. Die wahre Gerechtigkeit für ehrliche Teilnehmer.

    Man erkennt schnell, ob Shops am Kunden interessiert sind. Und auch Amazon und iOS kann sehr viel besser machen.

  18. von Im Online-Shop bar bezahlen mit BarPay &… 08.08.2012 (05:29Uhr) 18.

    [...] t3n Magazin [...]

  19. von iPrior 08.08.2012 (10:14Uhr) 19.

    Im Grunde eine wirklich interessante Methode. Allerdings schweigt sich BarPay auf seiner Webseite über die Konditionen für eCommerce -Handel, - Dienstleister, Versorger und stationären Handel aus.

    BarPay gibt folgende Vorteile für diese Zahlungsvariante an:

    Ohne Nachnahmegebühr, ohne Vorkasse, ohne Konto, ohne Kreditkarte, ohne Restguthaben, ohne Registrierung, Sicherheit durch Käuferschutz, sofortiger Warenversand, Betrug ausgeschlossen, Bezahlung in Echtzeit, Schutz sensibler persönlicher Daten

    Schaut man sich andere Zahlungsvarianten diverser Anbieter im Bereich „Kauf auf Rechung“ an sind diese Methoden in meinen Augen einfacher zu händeln.
    Hier bekommt der Käufer nach Vertragsabschluss vom Anbieter eine Rechnung, sofern er die Überprüfung auf Zahlungsfähigkeit bestanden hat, mit einer bestimmten Kontonummer übermittelt auf die er mit Zahlungsziel seine Rechnungsbetrag überweisen kann. Da immer mehr Personen Online-Banking betreiben, fällt hier der Schritt weg mit einer „Zahlkarte“ von BarPay zu einer „Zahlstätte“, wie Tankstelle oder Getränkeoutlet zu gehen.

    Der Händler kann sofort nach Vertragsabschluss die bestellte Ware versenden und muss nicht, wie bei BarPay auf das „go“ warten. Zahlt ein Käufer die Rechnung nicht, hat der Händler keine weiteren Unannehmlichkeiten, denn hier kümmert sich der Anbieter für „Kauf auf Rechnung“ um alles weitere.

    Zahlt ein Käufer, der die Variante BarPay gewählt hat, nicht wartet der Händler vergeblich auf das „go“. Entstehen hier dann trotzdem Kosten für den Händler?

    Im Grunde ist BarPay ähnlich PayPal, wobei ich bei PayPal noch den Vorteil für Käufer sehe, dass die NICHT zu einer „Zahlstätte“ gehen müssen, denn bei PayPal besteht auch die Möglichkeit via Banküberweisung das PayPal-Konto zu bedienen.

    Aus Marketingsicht ist es für einen Online-Shop-Betreiber immer besser mehrere Zahlungsvarianten anzubieten, denn dem Käufer sollte Entscheidung überlassen werden.

    Alle Zahlungsvarianten birgen Vor- und Nachteile!

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