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Kundenakquise für Online-Shops: Das klicken Kunden in Googles Suchergebnissen am liebsten

Kundenakquise für Online-Shops: Das klicken Kunden in Googles Suchergebnissen am liebsten

Was bringt Konsumenten dazu, in Suchergebnissen wie denen von auf das Produkt eines Online-Shops zu klicken? Eine neue klärt auf.

Kundenakquise für Online-Shops: Das klicken Kunden in Googles Suchergebnissen am liebsten

Online-Shops: Was Kunden klicken. (Foto: PlaceIt)

Wie Online-Shops mehr Kunden konvertieren können

Wenn Konsumenten im Internet nach Produkten suchen, klicken sie Online-Shops nach bestimmten Kriterien an. (Screenshot: PlaceIt)
Wenn Konsumenten im Internet nach Produkten suchen, klicken sie Online-Shops nach bestimmten Kriterien an. (Screenshot: PlaceIt)

In Zusammenarbeit mit SurveyMonkey hat das US-amerikanische SEO-Portal Search Engine Land rund 400 Konsumenten nach ihren Verhaltensmustern beim Online-Shopping gefragt. Konkret ging es um die Frage, ob und inwiefern Verbraucher sensibel auf bestimmte Schlüsselfaktoren bei Produktvorschlägen in Googles Suchergebnissen reagieren. Das Ergebnis: Ob ein Konsument auf ein in der Google-Suche angezeigtes Produkt eines Online-Shops klickt, ist maßgeblich von folgenden Faktoren abhängig.

1. Bekanntheit des Online-Shops

An erster Stelle steht die Bekanntheit beziehungsweise Popularität eines Online-Shops. 70 Prozent der befragten Konsumenten gaben an, sich zum Klicken animiert zu fühlen, wenn ihnen der angezeigte Shop bekannt vorkommt. Die Erklärung ist ganz einfach: Ein bekannter Online-Shop wirkt vertrauenserweckend gegenüber dem Kunden, vermittelt ein Gefühl der Sicherheit und verspricht eine große Auswahl bei fairen Bedingungen.

2. Kostenloser Versand

Bekommen Konsumenten in den Suchergebnissen den Begriff „Kostenloser Versand“ oder “Versandkostenfrei“ zu sehen, klingeln ebenfalls die Alarmglocken. 58 Prozent der Respondenten haben das angegeben. Der kostenlose Versand wird nach wie vor von fast allen Kunden erwartet. Einleuchtend ist daher, dass Produktergebnisse – bei denen explizit Mehrkosten für Versand ausgewiesen sind – bei Nutzern schnell aus dem Raster fallen.

3. Reduzierte Ware oder Rabattaktionen

Vergünstigte Produkte wirken auf etwa 45 Prozent aller Konsumenten ebenso anziehend wie Rabattaktionen. Kein Wunder, denn auch unter US-amerikanischen Verbrauchern ist die „Geiz ist geil!“-Mentalität groß. In diesem Fall dürfte sogar die Übereinstimmung mit dem gesuchten Produkt nicht mehr ausschlaggebend sein.

4. Produktbilder und Preisangabe

Nicht immer gibt es für einzelne Produkte in Suchergebnissen eine Preisangabe, noch häufiger fehlen sogar passende Produktbilder. Darauf sollten Online-Shops aber achten. Für betroffene Händler bedeutet das sonst einen nicht von der Hand zu weisenden Potentialverlust. Denn Fehlangaben wie diese wirken unseriös und werden natürlich seltener geklickt.

5. Produktbewertungen in Sternenform

Versandriesen wie Amazon haben sie groß gemacht: Die Bewertungssterne. Ein mächtiges Instrument, das Online-Händler nicht erst auf ihrer Webseite sichtbar platzieren sollten. Denn für mehr als 35 Prozent der Konsumenten entscheiden die Bewertungssterne schon in den Suchergebnissen darüber, ob sie ein dargestelltes Produkt anklicken.

Ein Klick auf den folgenden Ausschnitt öffnet das gesamte Diagramm.

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via searchengineland.com

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6 Antworten
  1. von Ingo am 14.12.2013 (09:28 Uhr)

    Hallo Herr Hüfner, warum werden solche Artikel eigentlich stets aus amerikanischen Quellen 1:1 übernommen? Man macht sich nicht mal die Arbeit die Grafiken zu übersetzen. Nicht alle Marktdaten lassen sich immer von den USA auf Europa übertragen. Copy paste und fertig ist die Instant-News. Viele Grüße, Ingo PS Ich hoffe meine Meinung kommt als konstruktive Kritik rüber!? ;-)

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  2. von Werbedesign Berlin am 14.12.2013 (10:44 Uhr)

    Vielen Dank für den Artikel. Einige Aspekte waren sehr aufschlussreich, dass man diese bei den nächsten Projekten berücksichtigen sollte.

    @Ingo Es ist doch nebensächlich, ob der Artikel 1:1 übernommen wurde, es geht doch um den Inhalt.

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  3. von Ingo am 14.12.2013 (15:15 Uhr)

    @Werbedesign Berlin: Ja, genau um diesen geht es. Aber was bringen der Inhalt wenn sich diese sich nicht 1:1 auf den Deutschen Markt übertragen lassen. Bei diesem knappen Artikel fällt diese sicher nicht so ins Gewicht aber leider ist dieser nicht eine Ausnahme. Jeder Markt hat seine Besonderheiten. Und da wir ja hier sicher überwiegend für den deutschen Markt entwicklen wären fundierte Daten eben hilfreicher... Es "stört" mich halt das praktisch immer "alles" aus den USA reproduziert werden muss. Bei diversen Doktorarbeiten wird es ja auch multimedial ausgeschlachtet wenn es zu Copy/Paste gekommen ist. Wo sind die eigenen Erkenntnisse, Informationen und Ideen im Land der Dichter und Denker?

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  4. von Jan am 14.12.2013 (15:48 Uhr)

    Konversion fängt an bei Google !

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  5. von Sebastian am 16.12.2013 (00:32 Uhr)

    Man sollte zwar meinen, das wäre alles selbstverständlich, aber es sind doch ein paar gute Anregungen dabei.

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  6. von Grabenbauer am 18.12.2013 (11:59 Uhr)

    Guter Basisinfobeitrag. Wichtig für eine hohe Conversion Rate sind vor allem auch gute Texte, die den User geistig und emotional abholen. Der Nutzer muss angesprochen und vor allem direkt abgeholt werden. Ohne gute Texte sinkt die Conversion Rate dramatisch. Content ist in diesem Fall auch auf jeden Fall King. Leider investieren zu wenig Shops in wirklich geilen Content. Dies ist schade und wird sich mit Sicherheit ändern müssen.

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